HMS Mercury - Fregatte der Enterprize-Klasse; Shipyard-Kartonmodell, 1:72

  • Wenn das täuscht bin ich beruhigt und will nix gesagt haben:D


    Aber bist du sicher, dass die Signalflaggen am Mast gehisst wurden? Ich dachte immer, die Waren an einer Rah gesetzt worden.

    Zum Einen, um nicht von der Nationale verdeckt zu werden, zum Anderen, um nicht von den Segeln verdeckt zu werden. An einer Rah könnten sie, je nach Windrichtung entweder an Steuer-, oder an Backbord gesetzt werden und sauber auswehen und gelesen werden, ohne verdeckt zu werden

  • Ja, da bin ich mir ziemlich sicher. Schrage zeigt und schreibt das auch. Und Signalflaggen an den Rahen? Stelle ich mir schwierig vor, wenn das in einem Flottenverband passiert und das Flaggschiff signalisiert. Der Teil der Flotte, der auf der "richtigen" Seite vom Flaggschiff liegt, sieht die Signale, der andere nicht. :wf:

  • Dem Argument von Grolanner kann ich einiges abgewinnen, aber in "Flags at Sea" gibt es nutr Bilder wo die Signal Flagen am Mast gesetzt sind. Und diese am hintersten Mast. Das hissen an den Rahen wird es auch gegeben haben, es wird wie immer ein was gerade praktisch erschien gewesen sein.

    Eine Repeating Frigat die neben der Schlachtlinie fuhr wird es an den Rahen gesetzt haben, da hier der Sichtwinkel größer ist.

    Bonden ich schick Dir mal was.


    aga

    Gentlemen, when the enemy is committed to a mistake, we must not interrupt him too soon.

    Adm. Horatio Nelson

  • auch wenn das die Maler häufig so zeigen habe ich mit„Flaggen am Mast“ ein Verständnisproblem, da sowohl am Großmast als auch am Besan die Flaggleine von Deck aus an den Gefechtsmarsen bis zum Top führen müssen. Also wie Pardunen. Die laufen ja meistens auf den Rüsten der Masten auf. Das hieße, daß die Flaggen auch dort angesteckt werden müßten? Oder?

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.

  • Auf den mir vorliegenden Bildern ist das nicht wirklich zu erkennen.

    Für mich sieht es aber so aus, als wenn eine durchgehende Leine bis an die Reling geht und dort belegt wurde.

    Wenn die Flaggenleine am Mast senkrecht hochläuft müsste das ganze "Wäschepaket" an den Marsen, den Eselshäuptern und Parduhnen vorbei, da ist viel im Weg für eine ordentliche Wuhling.

    Wenn man dann die Spannung auf der Flagleine entsprechend händelte konnt das Signal schön zur seite auswehen und war gut Sichtbar.

    Alleine die Erkennungssignale waren ja schon 4-5 Lappen. Für eine Mercury mit einer Länge von 9-10 Breadths (ein Breadth ~23cm => 2m-2,3m) Also ein gutes Bettlaken. Da ist schon ordentlich Zugdrauf.

    Auf kleineren Einheiten mit Schoner Besegelung ginen die Flaggen auch oft an den Schoner Baum. War nahe beim Captain, fast höchster Punkt des Schiffes...


    aga

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    Adm. Horatio Nelson

  • Ich habe noch ein paar der Bücher im Büro durchgesehen. Nicht viel gefunden.

    In Frigates of the Napoleonic Wars von Gardiner gibt es auf S 159 ein Bild einer Fregatte.

    sie hat Erkennungszeichen am Fockmast gesetzt. Oben am Flaggenkopf, so bauchig wie die Leine ausweht wird diese an der Reling angeschlagen sein. sie Führte "Signalwimpel von 12*10ft Grösse.

    Ich denke also Bonden macht es richtig.


    Aga

    Gentlemen, when the enemy is committed to a mistake, we must not interrupt him too soon.

    Adm. Horatio Nelson

  • Aye, Shipwright!


    Herzlichen Glückwunsch zur Werftübergabe!


    Best regards from Angarfathers Dock Yard


    Angarvater


    Shipwright

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  • Ein Schiff, das der Navy zur Ehre gereicht. Gute Arbeit Admiral Bonden. Ihr Shipyard macht der Navy alle Ehre. Leider ist es mir aufgrund meines Standes in der Navyliste nicht möglich, Ihnen die Ehren zukommen zu lassen die ihnen, Sir, zustehen. Aber jeder Offizier der Navy wird Stolz sein, dieses Schiff führen zu dürfen. Ausser vieleicht Admiral Harterofl oder dieser Verräter Wray


    “There is no dark side in the moon, really; [as a] matter of fact it’s all dark.”
    „Es gibt beim Mond keine dunkle Seite; tatsächlich ist er ganz dunkel.“

    – Gerry Driscoll


    In der Werft: HMS Alert 1:96, Kartonmodel

  • das ich das aus deinem Munde hören würde! Fertig. Ein kühnes Wort.

    Aber ein schönes Ding hast du da gebaut.

    Chapeau!


    aga

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    Adm. Horatio Nelson

  • Wow, dass ich das noch erleben darf!


    Herzlichen Glückwunsch zur Indiesntstellung dieses herrlichen, wunderbaren, ganz grossartig gebauten...mir fehlen die Adjektive, Modell!

    Ein Modell, das man wohl besser kaum bauen kann! Ganz grosses Kino!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Herzlichen Glückwunsch zu Fertigstellung deiner Schönheit. Bei diesem Resultat hat sich die lange Abrisszeit wirklich gelohnt.

    Ich hatte zwischendurch schon die Befürchtung dass Du meine Vorgehensweise zu stark imitierst. Gott sei Dank, habe ich mich geirrt.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Gelikt hast du ja meinen Galeriebeitrag freundlicherweise - aber auch gelesen? :D


    Nee, schon klar, bestimmt erst nach der Frage hier. Aber ich zitiere mich für die Antwort einfach mal selbst:


    Zitat von Bonden

    Das Gesamtprojekt ist noch nicht beendet. Aber das geplante Diorama in der Vitrine ist eine neue Baustelle, die (hoffentlich) noch in diesem Jahr realisiert wird.