Beiträge von Bonden

    Hier ging es die letzten Tage eifrig weiter. Viel Fleißarbeiten, aber es dauert, ehe man was Vorzeigbares präsentieren kann. Und Probleme gibt es auch. Meine oben erwähnte Entscheidung, das Schiff "in Fahrt" zu zeigen und daher alle Stückpforten geschlossen zu halten, ist endgültig. Anders wird das nichts. Und das liegt vermutlich eher am Bausatz als an mir. Spantengerüst und Beplankungsschichten waren ja bis hierher alles Lasercutteile - da kann man nicht wirklich viel falsch machen. Das heißt, die Höhe des Decks und die genaue Position der Stückpforten sind gesetzt. Jetzt war die Innenbeplankung des Hauptdecks dran. Ausschneideteile, aber auch hier wenig Chancen, da was falsch zu machen, wenn man weiß, wie man sowas ausschneidet. Die Trempelrahmen mussten hier mittels langer Kartonstreifen (auf 0,8 verstärkt) freihändig zugeschnitten werden. Auch keine schwierige, nur eben zeitaufwändige Aufgabe.


    So, dann bringen wir das mal an - von innen sieht es gut aus.

      


    Dann bringe ich die erste Außenschicht an. Tja. Während es vom Bug beginnend gut passt, wird es zum Heck hin ziemlich ...schräg.


    Bei seinem im SOS-Forum vorgestellten Bau des Prototyps schreibt Tomas W (übersetzt mit DeepL):

    Zitat

    Die Schießschartenrahmen wurden nach und nach in das so vorbereitete Schanzkleid geklebt. Und es funktionierte, denn selbst wenn es leichte Verschiebungen in Bezug auf die inneren und äußeren Öffnungen gab, verdeckte und beseitigte das Einkleben separater Einzelteile der Rahmen kleinere Fehler.

    Nee, das würde hier nicht klappen - dafür sind die Unterschiede zu groß. Schade - aber da ich ja sowieso diesbezüglich schon die "Stückpfortenzuvariante" gewählt habe, ist das nicht weiter dramatisch. Hoffen wir mal, dass dies der einzige Störfall bleibt.


    Ich hab dann einfach weiter gemacht - und so sieht das heute zum Werftschluss aus. Jetzt sieht man schon sehr deutlich, dass da den Engländern einiges an Mündungsfeuer bevorsteht.

    So werde ich am 1. Mai in Hamburg eintreffen und mir die Wartezeit mit Besuchen im Miniaturwunderland, dem Maritimen Museum, etc. versüssen.

    Dieses „etc.“ kannst du gleich mal knicken. Nur mal so zur Einordnung: Damals. Drei Tage nach Eröffnung des Tammpels gab es dort ein Forumstreff. Um 10:00 Uhr, also zur Öffnungszeit, enterten wir das Gebäude und verließen es um 17:59:55 - kurz bevor man uns raustragen wollte.

    Will sagen: Da gibt es ECHT VIEL ZU SEHEN! :pf:

    Die Zeit der schnellen Ergebnisse ist nun aber schon wieder vorbei. von wenigen Ausnahmen abgesehen muss ab jetzt sehr viel ausgeschnitten werden, und das ist zeitraubend. Vor allem, weil man sich erstmal einen Wolf sucht nach dem jeweiligen Teil, welches man braucht.

    Wie ich bereits weiter vorn ausführte... Das Verhältnis von eingesetzter Werftzeit zu vorzeigbaren Ergebnissen verschiebt sich stetig in Richtung viel Zeit - wenig Ertrag. Aber das soll jetzt kein Jammern sein.

    Die Trempelrahmen, ach ja... Da hatte ich die Bauanleitung irgendwie nicht richtig studiert; ich hätte die irgendwie zwischen der ersten und zweiten Beplankung schon einsetzen sollen. Aber ganz ehrlich: Die Methode, die da der gute Tomek Weremko zeigt, war auch so gar nicht meins. Seine Trempelrahmen sind je Rahmen vier kleine Streifchen, die man in die Stückpfortenöffnung der ersten (horizontalen) Beplankung setzen sollte. Und das so, dass sie nach vorn bündig abschließen. Also so hier - siehe Ausschnitt aus der Bauanleitung:


    Die Kartonstärke dieser ersten Beplankung ist irgendwas zwischen 0,2 und 0,3 mm maximal, und da setz dann mal vier Streifchen von 1mm Dicke und 3 mm Breite rein, ohne dass die nach innen fallen. Geht sicher irgendwie oder schon vorher ankleben - ich habe mich dann für eine andere Methode entschieden. Ich habe nach Anbringen der zweiten Beplankung diese Trempelrahmenteile auf das Ende einen dünnen Papierstreifens geklebt, welcher genau die Kantenbreite der Stückpforte hatte. (Die Stückpfortenöffnungen der zweiten Beplankung sind ja kleiner, da ja jetzt die Tremeplrahmen schon dran sein sollten...) Dann an die zum Papierstreifen zeigende Kante dieses Teiles Leim getupft, das in die Stückpforte geschoben und an der Kante wieder soweit rausgezogen, bis das Trempelrahmenteil von innen an die Beplankung stieß und da dann festklebte. Kurz warten, dann den Papierstreifen kurz abschneiden, wieder etwas warten und dann das Reststück des Streifens an die Planke kleben. Klingt jetzt schrecklich kompliziert - hier, so sah das zwischendurch aus:

    Am Ende kam dann dunkelbraune Farbe ins Spiel - seht ihr weiter unten. Und jetzt erzähle ich euch was: Falls ich mich nicht nochmal umentscheide, war das alles unnötig. Weil, ich habe mir überlegt, mein Modell "in Fahrt" darzustellen, also nicht in einer Gefechtssituation. D.h., alle Geschütze sind eingeholt und die Stückpforten geschlossen. Wird eine spannende Aufgabe, die sichtbaren Geschütze - und das sind nicht wenige - dann entsprechend zu takeln.


    Mit der Endbeplankung warte ich noch, jetzt geht es erst einmal weiter nach oben. Da waren viele kleine Kartonstreifchen auf dickeren Karton zu kleben und dann auszuschneiden und zusammenzukleben und an Deck anzubringen. Hier der aktuelle Zwischenstand:


    Am Heck wurde auch gearbeitet, da ist schon mal ein erstes bedrucktes Teil angebracht.


    Direkt über dieses Teil kommt später das hier - doch da war zuerst das Namensschild auszuschneiden - oder besser gesagt auszusticheln, nebst den zwei kleinen Fensterchen:


    Und jetzt ist es anbaufertig:


    Soviel für heute. :wink:

    Freue mich darauf, das ganze live zu sehen

    Nach dem nun geheiratet, gefeiert, Peter_H die Werft live gezeigt und hochzeitsgereist worden ist, hat mich nun der Alltag wieder - und damit läuft auch der Werftbetrieb wieder an. :huzzah:

    Heute kann ich vermelden, dass die zweite Beplankung fertiggestellt wurde. Bis auf den letzten Plankengang am Kiel, wo ich wie bereits auf der anderen Seite ein wenig schnitzen musste, hat alles wieder richtig gut gepasst. Die kleinen Lücken, die es teilweise zwischen dem vorderen und hinteren Teil eines Plankengangs gab, sehe ich bis jetzt unkritisch. Da wird sich dann bei der finalen Beplankung zeigen, ob ich da irgendwas improvisieren muss. Aber das hat noch Zeit. Jetzt kommt erst einmal das Kapitel "Spaß mit Trempelrahmen". Dazu später mehr. :pf: Der Rumpf sieht auf jeden Fall richtig toll aus; korrigierendes Schleifen ist nur ganz wenig geplant.


    Keine Masten, keine Segel - kann weg. Aber bitte nur mit dir, Peter_H an Bord und mit der unbedingten Garantie, dass du wohlbehalten und voller toller Eindrücke wieder zurück kommst und uns darüber hier ausführlich berichtest. fr18

    Das wird ganz bestimmt ein riesengroßes Abenteuer für dich; da fährt eine gehörige Portion wohlwollender Neid meinerseits mit. Ganz viel Saß, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel und einen Daumenbreit Rum im Glas. :sun: :wink:

    Zu dieser Phase hatte auch die Mercury noch kein Kupfer drauf. :pf:


    Ich habe heute Besuch auf der Werft bekommen - und ich befürchte, den werde ich auch nicht wieder los. Meint, er sei derjenige, für den ich dieses Schiff baue, und ich solle mich etwas sputen und so. Jetzt quakt der hier andauernd dazwischen. Ich hatte ja bisher noch keinen Abriss - vielleicht nehme ich die erste Decksplatte nochmal ab und schaue, ob da Platz für diesen nervigen Holländer ist...

    Vielen Dank für Däumchen und nette Kommentare. fr18


    Ich bin jetzt bei der zweiten Beplankungsschicht - und von der ja regelrecht begeistert! Diese Lasercutteile (bei denen man die Stückpforten wieder händisch ausschneiden darf) sind aus einer Art Finnpappe. Kartonstärke 1 mm, sehr weich. Ich habe vorher mit einer feinen Feile an der ersten Beplankung herumgeschrubbt, aber nur an den wenigen markanten Stellen am Bug und ein wenig im Heckbereich, wo es diese hässlichen Beulen gab. Und das hat völlig gereicht. Die zweite Beplankung schmiegt sich regelrecht an den Rumpf, gleicht kleinere Unebenheiten aus, so dass sie nicht mehr sichtbar sind, und lässt sich eben nicht nur in Längsrichtung, sondern auch senkrecht formen, wenn der Leim noch nicht trocken ist. Ich nehme auch hier UHU-Bastelkleber, ein Weißleim auf Wasserbasis, und davon reichlich viel auf jeden Streifen. Das weicht den Karton etwas auf und macht ihn so herrlich formbar. Was ich jetzt an der Backbordseite für ein Ergebnis habe, zeigen die Bilder, glaube ich, recht gut: Einen schon sehr homogenen Rumpf ohne sichtbare Beulen. Zwei, drei kleine Stellen gibt es, wo ich aber mit einer Nagelfeile schnell für Ordnung sorge.

    Wichtig ist übrigens, die Teile vor dem Einleimen über einem Rundstab in Form zu biegen und Trockenübungen zu machen. Das noch so als Hinweis.



    Bevor dann später die finale Beplankung drauf kommt, werde ich den kompletten Rumpf mehrfach streichen, um eine schöne glatte Oberfläche zu bekommen. Dadurch lässt sich dann bei den bedruckten Teilen beim Ankleben leichter etwas korrigieren; ansonsten würde dieser Karton sämtlichen Leim blitzschnell wegsaugen...

    Aber bis es soweit ist, vergeht noch einige Zeit. Ich werde die Finalbeplankung erst draufpappen, wenn die nächsten Etagen Bordwand auch dran sind - zur Erinnerung: Das wird ein Dreidecker, :D

    Ich bin auch mal vorsichtig optimistisch: So wie es momentan ausschaut, kann ich wohl diesmal auf das spätere Spachteln verzichten.

    Hmm, es kommen Zweifel. Zumindest schleifen werde ich wohl müssen.


    Aber der Reihe nach: Die "nullte" Beplankung ist nun auf beiden Seiten drauf. Und der untere Heckspiegel hat auch schon ein Teil dran. In den Stückpforten sind die Trempelrahmen auch schon dran. Lt. Bauanleitung waren die von hinten anzusetzen, so dass die schmalen Kanten der jeweiligen Kartonvierecke zur Hälfte über die Kante der Stückpforte guckt. Diese Kartonstückchen sind 5 mm breit. D.h., dass die Bordwand an dieser Stelle schon mal mindestens 50 cm dick war - ein durchaus realistischer Wert. Aber auch hier gilt: wenn da später noch das bedruckte Teil drauf und die Steckrohre drin sind, sieht man davon nicht mehr viel.


    So ging es dann also an die erste Beplankung. Die Teile dafür sind gelasert - aber, was für eine Überraschung, nicht vollständig. Die Luken müssen von Hand ausgeschnitten werden. Bei zumindest einem Teil führte das zwangsläufig dazu, dass es dadurch zweigeteilt wurde. Das war aber kein Problem.

    Baut man nach der Bauanleitung und demnach die Teile in der Reihenfolge ihrer Nummerierung, müsste man mit dieser Plankenschicht am Kiel anfangen. Nee, das war mir dann doch zu heiß. Ob dann am oberen Ende noch Stückpfortenöffnungen genau auf Stückpfortenöffnungen passen würden? Ich wollte es nicht riskieren und fing oben an. Das war bestimmt keine schlechte Wahl, auch wenn dann schließlich doch alles genau gepasst hat und ich nichts an den beiden untersten Streifen abschneiden musste.

    Einziges Problem: Jeder waagerechte Plankenabschnitt besteht aus zwei Teilen. Die waren dann jedes mal zu kurz. Ob meine wirklich dünnen Papierstreifchen auf den Kanten der Spanten die Ursache waren? Ich weiß es nicht, fand es aber am Ende nicht problematisch. Nachdem ich die ersten drei Lücken am Bug gelassen habe, habe ich dann ab Bahn 4 jedes Teilstück genau am Bug bzw. am Heck ausgerichtet und die Lücke in der Mitte dann mit kleinen Streifchen ausgeglichen. Ganz unten am Kiel passte es dann komischerweise wieder.


    Tja, aber wenn ich mir dann das Ergebnis so anschaue... Am Bug muss ich auf jeden Fall schleifen; das Heck geht einigermaßen. Aber da ändert weder die zweite Beplankung noch die finale, bedruckte Schicht etwas - diese Beulen müssen vorher weg.


    Jetzt aber ist die Steuerbordseite dran mit erstbeplanken.

    Morgen oder so kommen Bilder von der "nullten" Beplankung, und schon da wird deutlich, was ich meine.

    So, hier wie versprochen zwei Bilder vom gestrigen Arbeitsstand. Ich habe mich nach dem zweiten Senkrechtstreifen dazu entschlossen, auf die Spanten schmale Papierstreifen zu kleben. Ich weiß, alle machen das, die solche Modelle bauen - warum ich das bisher abgelehnt habe, weiß ich jetzt auch nicht genau zu erklären. Auf jeden Fall arbeitet sich das viel, viel besser, denn die Bauteile haben selbst bei sorgfältigstem Ausschneiden mykrometerweite Abweichungen, was dann dazu führt, dass die jeweilige Kante eben nicht mittig auf der Kante des Spants aufliegt und so Platz lässt für den nächsten Streifen. Ich hoffe, ich habe das verständlich erklärt. :hmm:

    So aber geht das alles relativ problemlos. An kritischen Stellen habe ich vorher mit der Nagelfeile gestrakt; bis jetzt sehe ich nur drei kleine Stellen, an denen ich eventuell vor der ersten Beplankung nochmal mit der Feile drübergehen muss. Ich bin auch mal vorsichtig optimistisch: So wie es momentan ausschaut, kann ich wohl diesmal auf das spätere Spachteln verzichten. Nun ja, mal sehen.


    Peter_H Speziell für dich: Wenn ich statt der schwarzen Grundierung braune Farbe genommen hätte, würde man auch nichts anderes sehen als jetzt. Und da kommen ja später noch Trempelrahmen, die die Luken noch kleiner machen.

    So einen kleinen Ofen hätte ich aber schon ganz gerne eingebaut... :D

    Als ich jüngst die Pinta aus der Kolumbusflotte fertigstellte, fragte mich Jessica, warum denn der Schiffsname nirgends dransteht.

    Tja, warum war das so?

    Schiffe hatten schon früher Namen. Aber irgendwie waren sie ein Geheimnis - oder? Nirgends stand der Name, weder am Heck noch am Bug. Dennoch wussten alle Beteiligten, welches Schiff gemeint war, wenn zum Beispiel Kolumbus zu seinem Koch sagte: "Frag mal den Smutje der Pinta, ob er noch Kaffee hat!"

    Ich schaue da mal nur auf einige Modelle, die hier im kleinen privaten Köpenicker Schifffahrtsmuseum stehen: Griechische Bireme, antikes römisches Frachtschiff, Hansekogge, Kolumbusschiffe, Papegojan - alle ohne Namensschriftzug. Victory, Mercury und auch bald die Zeven Provincien mit Namen am Heck. Irgendwann war es dann doch "in", den Namen offen zu zeigen. Aber woran lag es, dass das vorher nicht passierte? Es könnte daran liegen, dass die meisten Menschen damals nicht Lesen und Schreiben konnten. Aber das war im 17. Jahrhundert auch noch nicht wirklich anders als bei Kolumbus. Und die diversen Deutschen Schifffahrtsordnungen (Binnen und Hochsee und so...), die vorschreiben, dass jedes Wasserfahrzeug eine deutlich erkennbare Kennung aufweisen muss (selbst unser Faltboot hat eine: "Comfortably Silence" :D ) gab es damals auch noch nicht.


    Also, wann genau fing das an und was war der Auslöser? Was meint ihr?

    Aus einem anderen Thread:

    Aber interessant ist die Frage, wie es damals unter Deck aussah. Bei der Victory in Portsmouth sind die Wände unter Deck nahezu weiß gestrichen - siehe dazu auch DEN Film, in dem man dies sowohl auf der Surprise als auch der Acheron sehen kann. Wir haben es aber bei der ZP mit einem Schiff zu tun, welches gut 100 Jahre älter ist. Wie war das damals? Ich vermute mal, dass da doch eher das blanke Holz - sicher mit den damaligen Mitteln vor Verwitterung geschützt (Farbe, Teer, Öle...) versehen, aber nicht mit einem farbigen Anstrich im eigentlichen Sinne, dominierte.

    Auf der Replik der schwedischen Götheborg waren die Wände unter Deck einfach nur aus Holz, ohne sichtbare Farbe.

    Da werde ich mal ein wenig rumforschen und gleich mal an anderer Stelle hier im Forum einen entsprechenden Thread aufmachen.

    Und da ist er, der neue Thread. Geforscht habe ich noch nicht, aber vielleicht weiß ja jemand schon was? Ab wann hat man auch den Wänden unter Deck Farbe und Tapeten gegönnt? (Ok, die Tapeten waren jetzt Spaß... :D )

    Ein andere Frage, warum hast Du anthrazit eingefärbt und nicht zum Beispiel ein mittleres Braun, dass der Holzfarbe näher kommt?

    Generell eine interessante Frage. Also eher nicht die nach meiner Motivation, da das dunkle Spray zu nehmen - das ist einfach nur in meiner Faulheit begründet, da jetzt mit dem Pinsel mühselig alles einzufärben. fr21 Die aber begründet ist. Weil, man sieht später wirklich so gut wie nichts durch die Luken. Morgen oder so kommen Bilder von der "nullten" Beplankung, und schon da wird deutlich, was ich meine.


    Aber interessant ist die Frage, wie es damals unter Deck aussah. Bei der Victory in Portsmouth sind die Wände unter Deck nahezu weiß gestrichen - siehe dazu auch DEN Film, in dem man dies sowohl auf der Surprise als auch der Acheron sehen kann. Wir haben es aber bei der ZP mit einem Schiff zu tun, welches gut 100 Jahre älter ist. Wie war das damals? Ich vermute mal, dass da doch eher das blanke Holz - sicher mit den damaligen Mitteln vor Verwitterung geschützt (Farbe, Teer, Öle...) versehen, aber nicht mit einem farbigen Anstrich im eigentlichen Sinne, dominierte.

    Auf der Replik der schwedischen Götheborg waren die Wände unter Deck einfach nur aus Holz, ohne sichtbare Farbe.

    Da werde ich mal ein wenig rumforschen und gleich mal an anderer Stelle hier im Forum einen entsprechenden Thread aufmachen. Dann können wir das dort diskutieren und widmen uns hier weiterhin dem dicken Holländerkahn. :D