Beiträge von Bonden

    Vilja ist kein was, sondere eine wer. Die beste Mod, die es für Skyrim gibt! Und die lustigste auch. Hier zu haben: Klick mich :D :D :D:huzzah:


    Vilja bietet stundenlangen Spielspaß, feinste Unterhaltung und viel Spannung. Schon allein ihre Sprüche sind herzallerliebst. Wie der zum Beispiel:

    "Ich mag die Hirsche in Himmelsrand. Sie sind so anmutig und schön - und sie schmecken so gut!" rofl

    Identisch, bzw fast Identisch mit den Lasercut`s gibt es auf weissen Papierbögen die Teile noch einmal. Gehe Ich richtig in der Annahme das die zum verstärken da sind ?? Oder stellen sie nur eine Übersicht über bereits herausgebrochene Teile dar??

    Es gibt bei Shipyard zu etlichen Modellen zukaufbare Lasercut-Sätze für bestimmte Teilegruppen, wie z.B. Spanten. Manche Teile liegen bei den 1:96-Bausätzen auch bereits gelasert bei, wie der Spantensatz bei deiner Alert. Gleichwohl liefert nach meiner Kenntnis Shipyard immer auch die Ausschneidevarianten mit. Keinesfalls sind diese Teile dazu gedacht, die Laserteile zu verstärken.


    Nun zu deinem Spantenproblem: Ich empfehle zuerst mal eine Trockenübung, also erst einmal alle Spanten ohne Leimeinsatz so zusammenstecken, wie es sein soll, dann das Deck auflegen und schauen, ob es passt. Mit Blick in einen entsprechenden Baubericht im Kartonmodellbauerforum sehe ich dort eine 1:72-Alert von Shipyard, bei der das anders als bei dir aussieht. Komisch, und normalerweise sind gerade die Lasercutteile bei Shipyard stets von einer hohen Passgenauigkeit geprägt.


    Zum Wasserzeichen: Ja, man muss sehr gründlich suchen... Probier doch mal entweder eine andere Schriftfarbe oder aber einen nichttransparenten Hintergrund. :wink1:

    Moin, dann wollen wir mal:


    Schritt 1: Bild mit IrfanView öffnen. Durch Halten der linken Maustaste dort einen Kasten malen, wo das Wasserzeichen hin soll.


    Schritt 2: STRG und T drücken, dann sollte ein Fenster aufgehen. Dort dann deinen WZ-Text eintragen, Schriftart- und größe sowie Hintergrundfarbe wählen und OK drücken.


    Schritt 3: Speichern macht glücklich!


    Fertsch! :D :D :D


    Und wer jetzt hier auch nur einen Mucks sagt von wegen fehlender Wasserzeichen in meinen Bildern, zahlt all meine Glühweine, die ich zum diesjährigen Weihnachtstreffen trinken werde, egal ob er teilnimmt oder nicht. Ach, was sage ich, der zahlt alle Glühweine, die ich je in meinem Leben auf irgendwelchen Weihnachtstreffen, Weihnachtsmärkten oder sonstwo trinke. chainsaw:baeh::glueh

    geht das oder ist das ein No Go ( Bonden ? )

    Ahoi Großer,


    zum einen erstmal viel Erfolg mit der Reha. Und auf die Frage hat Speedy schon mal eine richtige Antwort gegeben; von mir bekommst du noch eine weitere: Ich bin ja alles andere als ein Kartonpurist - für mich ist der Werkstoff Papier ein Mittel zum Zweck, und überall da, wo andere Werkstoffe zu einem für mich besseren Ergebnis führen könnten, greife ich zu. Ich will ein Modell bauen, welches am Ende möglichst nah am Original ist (vom Maßstab abgesehen), und daher vermeide bzw. kaschiere ich alles, was deutlich erkennbar macht, dass ein anderes Material genutzt wurde. Ich bewundere meine Pappkameraden, die z.B. auch die Kanonenrohre aus Karton basteln, bin aber mit meinen Messingrohren, die ich dann noch brüniert habe, sehr, sehr zufrieden. :nod:

    Ahoi allerseits,

    heute endlich mal wieder was Vorzeigbares aus meiner Werft. Diesmal habe ich leider keine Bilder vom Zwischendurch. Das hat den Vorteil, dass ich keinen weiteren Abriss schildern braucht. Weil, ein Abriss ist es erst dann, wenn etwas dokumentiert und gepostet wurde und danach wieder aus Gründen runter muss.

    Weiter oben hatte ich ja bereits mitgeteilt, dass ich derzeit an der Blindenrah arbeite. Das Rundholz selbst war schon einige Zeit fertig, also an den Enden konisch geschliffen, mit den Rahschalungen und Rahklampen versehen und natürlich schwarz gepönt. Die Blindenrah ist eine Rah, die unter dem Bugspriet gefahren wurde; unter dem Klüverbaum, also der "Verlängerung" des Bugspriets, fuhr man noch die Oberblinde, auch Bovenblinde genannt.

    Ein paar Vorbemerkungen zur Blindenrah und zur Oberblindenrah, die der Bauplan für die Mercury ebenfalls vorsieht: Die Zeit, in der meine Mercury auf den Meeren unterwegs war, markierte einige Änderungen im Schiffbau, wenn auch nicht gravierende. Aber eine davon betraf die beiden genannten Rahen. Die Oberblinde verschwand zu dieser Zeit; historische Abbildungen von baugleichen Schiffen zeigen, dass sie in der Enterprize-Klasse wohl nicht mehr gefahren wurde. So entschied ich mich, diese Rah auch bei meiner Mercury wegzulassen. Die Blindenrah wurde zwar noch gefahren, aber in den meisten Fällen ohne Segel. Sie diente im Prinzip nur noch der Spreizung der Backstage. Daher habe ich beschlossen, an dieser Rah kein Segel anzuschlagen. Gleichwohl braucht diese Rah dennoch Zutakelungen.



    Recherche in Literatur und dem "Götterforum" gaben mir dann die entsprechende Orientierung, und somit konnte ich beginnen, diese erste Rah entsprechend vorzubereiten, um sie schließlich anzubringen.

    Da wären zum einen die Taue, auf denen die Seeleute bis zur Rahnock kommen, denn auch ohne dass da ein Segel zu setzen oder zu bergen ist, kann es notwendig sein, dass man auf der Rah etwas zu arbeiten hat. Diese Taue nennt man Fußpferde, und sie werden an Springpferden befestigt. Diese Taue waren kurze Leinen, die in kurzen Abständen von der Rah herunterhingen. An das Ende eines jeden Springpferdes wurde eine Kausche eingebunden, durch die dann das Fußpferd geführt wurde. Also galt es wieder einmal, Kauschen zu schneiden - wie ich das mache, habe ich ja bereits beschrieben. Ich staune immer wieder, wie schnell sich die Dinger verbrauchen...

    Da die Rah, wie beschrieben, in einer festen Position gehalten werden musste, um die Backstage gleichmäßig zu spreizen, wird sie beidseitig mit stehenden Topnanten versehen. Diese kurzen, gekleideten Taue wurden mittels Kauschen und Taljereeps dicht hinter der Bugsprietvioline befestigt.

    Das Rack, also das Tau, welches die Rah unter dem Bugspriet hält, wurde durch ein paar Trockenübungen genau ausgemessen, an beiden Seiten mit Kauschen versehen und dann so um die Rah und den Bugspriet gelegt, dass es mittels Taljereep zwischen den beiden Kauschen festgezurrt werden konnte. Das war, nebenbei bemerkt, der komplizierteste Teil der ganzen Arbeit an der Blindenrah.

    Die laufenden Topnanten einschließlich der Blöcke mussten ebenso angebracht werden wie die Trissen (heißen an den anderen Rahen Brassen), da es auch ohne Segel nötig werden kann, die Rah in die eine oder andere Richtung zu brassen. Einzig auf die Geitaublöcke konnte ich verzichten, da es ohne Segel auch nichts aufzugeien gibt.

    Ganz wichtig waren dann noch zwei Kauschen, die auf der Oberkante der Rah festgelascht wurden, um die Backstage zu führen, die dann schließlich mit einer Taljereeplaschung am Bug in der Nähe der Kranbalken befestigt und steifgesetzt wurden.

    Nun, das Ergebnis seht ihr auf den folgenden Bildern. Und zu den erwähnten "Nicht-Abrissen" nur soviel: Es ging nicht immer gleich alles gut und musste daher mehrfach gebaut werden - aber wer kennt das nicht. Das waren aber jetzt keine klassischen Baufehler, sondern einfach nur Dinge, die nicht so wollten wie sie sollten. Aber nicht mit mir! nono :D :D :D