Beiträge von Bonden

    So, wenn denn morgen der Weihnachtsmann fragt, ob ich artig war, kann ich voller Stolz diese Fragen bejahen. Weil: Ich habe endlich mal wieder was abgerissen! :D

    Ja, diese Nagelbank auf dem Vordeck. Hat mir von Anfang an nicht so richtig gefallen. also die Nagelbank selbst ist exzellent, sieht super aus, keine Frage. Aber da passt sie einfach nicht hin. Fachbücher, andere Modelle von verschiedenen Leuten - niemand hat die Absicht, eine Nagelbank an den Fockmast zu stellen.

    Das macht aber rein gar nix - die macht sich nämlich später gut am Großmast der Pinta, denn zufällig hat sie genau die selben Abmessungen. :pf:


    Aber es wurde auch effektiv gearbeitet. Die Santa Maria hat nun alle Geländer, also auch die noch fehlenden auf dem Vordeck. Das erste Bild zeigt auch zwei Kreuzhölzer. Da habe ich mir das Gefitzele aus dem Kartonbogen nach dem Ausschneiden (liegt in der Bildmitte) dann gespart und habe die Teile aus Draht gebogen, lediglich die Halterung ist original aus dem Bogen. Allerdings sind mir die Teile etwas zu groß geraten, da muss ich neue bauen. Aber das erst später - jetzt geht die Werft in den Weihnachtsurlaub.


    So, und jetzt noch ein paar ganz persönliche Anmerkungen von mir:


    Es ist vermutlich keine Überraschung für die aktiven Menschen hier in diesem Forum, dass ich nach dem zweiten Band dieser Reihe auch für diesen neuen Band wieder das Lektorat übernommen habe. Erneut hatte ich daran viel Spaß. Es ist spannend, ein Buch unter völlig anderem Blickwinkel zu lesen. Zwischen Speedy und mir gab es in dieser Phase einen engen Austausch. Speziell zu der im Eröffnungsposting angedeuteten Szene habe ich Speedy regelrecht bedrängt, mehr zu schreiben, als in seiner Ursprungsfassung stand - und wie er es dann umgesetzt hat, ist echt witzig. :Dfr18


    Wie ihr dem Link zum großen A entnehmen könnt, ist das Buch derzeit noch nicht lieferbar, wird aber, nach deren Aussagen dort, pünktlich zum Fest unterm Baum liegen können, wenn ihr es jetzt bestellt. Und dafür kann ich nur werben. Und ich werbe nicht dafür, weil ich in irgendeiner Art und Weise da mitverdiene.


    Und das jetzt speziell an die die aktiven Leser im Logbuchbereich: Ihr werdet eine wesentlich umfangreichere Geschichte mit netten neuen Episoden und Überraschungen erhalten. fr18fr18fr18


    Also, wie heißt die Zauberformel?


    In den Warenkorb! :huzzah:

    Nach „Korsaren und Spione“ und „Korsaren in der Ostsee“ legt unser aktivstes Forumsmitglied Speedy aka Mirco Graetz sein neuestes Werk seiner Henry-du-Valle-Reihe unter den Weihnachtsbaum.


    1798. Diesmal verschlägt es den Mann von der Guernsey-Insel mit seinem neuen Kommando, der Sloop Mermaid, ins Mittelmeer. Im Auftrag der Admiralität und speziell seines Förderers Sir Peter Parker (der ein Jahr später Admiral oft he Fleet wurde) soll er zum einen Depeschen zu Vizeadmiral Nelson bringen, der mit seiner Flotte im Mittelmeer die französische Flotte sucht und ihre Absichten ergründen soll. Darüber hinaus soll Henry du Valle herausfinden, welche politischen Absichten die Herrscher an der Barbareskenküste hegen.


    Man ahnt es schon – das alles geht nicht ohne Probleme ab. An Bord seines Schiffes tragen sich Dinge zu, die vermuten lassen, dass es einen Verräter gibt. Ohne etwas spoilern zu wollen – das Entlarven und Unschädlichmachen des Verräters geschieht nicht über soviel Seiten, wie der Buchtitel vermuten lässt. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, im Gegenteil.

    Henry trifft mehrmals mit Nelson zusammen, und Kenner der Geschichte dieser Zeit wird es nicht verwundern, dass am Ende eine berühmte Seeschlacht den großen Showdown bildet.


    Es gelingt dem Autor gut, Fiktives und historisch Verbürgtes in einen schlüssigen Kontext zu bekommen. Und er erliegt nicht der Versuchung, seinen Romanhelden zum heimlichen Gewinner der Seeschlacht zumachen. Henry und seine Mermaid sind aktiv beteiligt, ja, durchaus - aber eben nicht da, wo sich die Großen hauen.


    Was mich besonders freut: Es gibt eine ganz bestimmte kleine Episode im Buch, die bei Fans DES Films die Mundwinkel nach oben ziehen werden und die Augen glänzen lassen.


    Aller guten Dinge sind drei – für gute maritim-historische Romanreihen sollte diese Regelung bitte nicht gelten. Und so hoffe ich mal, dass es irgendwann, besser bald, einen Band 4 dieser Reihe gibt. :pf:fr18


    Heute gehe ich mal ein bissel ins Detail. Falls mal jemand diese oder ein ähnliches Modell bauen möchte, ist das ja vielleicht recht hilfreich.

    Die Nagelbank am Großmast habe ich bereits gezeigt; die für den Fockmast ist baugleich. Und bei der am Großmast war der erste Versuch Schrott. Warum? Sämtliche Teile für dieses Ding sind Ausschneideteile. Die Bauanleitung sagt auch, auf welche Kartonstärke die Teile gebracht werden sollen. Hält man sich daran, hat man dann den Querbalken zur Aufnahme der Belegnägel so vor sich zu liegen (im Bild rechts). Jetzt versuch da mal, Löcher reinzubohren für die Nägel. Hoffnungsloser Fall. Also Variante 2 gewählt. Im Bild links zu sehen. Kartonstärke halbiert, die Löcher noch vor dem Ausschneiden reingedengelt.


    Und nun kommt der wichtigste Trick dabei. Die vorgesehenen zwei Einkerbungen zur Befestigung an den Seitenteilen habe ich nicht ausgeschnitten; statt dessen habe ich die Seitenbalken mit je einer Nut versehen. Hat im Ergebnis den selben Effekt - aber eben bautechnisch viel besser.


    Jetzt diese wunderhübschen Belegnägel rein.


    Dann die vertikalen Teile angebracht, die Betingköpfe gebaut und drauf und die Bodenteile angeklebt - nun fehlt nur noch Farbe.


    Und da isse nun an Ort und Stelle.


    Das Geländer für das Achterdeck habe ich auch gebaut, gestrichen und angebracht. Jetzt fehlt noch das Geländer am Vordeck, Leitern und vier Kanönchen.


    Für heute macht die Werft Feierabend. :wink:

    Das ist doch nur die übliche Handwerksarbeit.

    Jenau. Nich jemeckert iss jelobt jenuch! fr21


    Nee nee mein Bester, stell mal dein helles Licht nicht unter den Scheffel, du verbrennst dir womöglich noch den Allerwertesten. :D Und ich bin mir sicher, das Mijnheer Hoving deinen Bau auch mit großem Wohlwollen verfolgt, zeigst du dein Tun ja auch im Götterforum, in dem er auch präsent ist. fr18

    Nach längerem Stillstand, nicht zuletzt wegen Verreisen und so, geht es hier mal wieder weiter mit zeigbaren Ergebnissen.

    Abriss war gestern - ich schreddere diesmal die Teile schon vorher, wenn sie mir nicht gefallen. :D Die Nagelbank für den Großmast der Santa Maria war so ein schwieriger Fall. Erst nach dem ich die vorgeschriebene Stärke des Teils, in die die Belegnägel kommen, halbiert habe, konnte ich die entsprechenden Löcher setzen, ohne dass sich das Teil verbog und zerfledderte. Nicht zuletzt taten die für ein ganz anderes Projekt gekauften Belegnägel der Firma Drydockmodels dem Teil gut.

    Die beiden Pumpen haben richtig Spaß gemacht, mit denen bin ich sehr zufrieden, und das schon in der Fassung 1.0, die jetzt auch so bleibt.

    Dann haben wir da noch das erste Geländer. Jeder dieser Pfeiler besteht aus 4 Teilen; das dünne Gebilde in der Mitte sollte man auch aus einem Papierstreifen herstellen - ich habe 0,5er Draht genommen.

    Nun freue ich mich schon auf die restlichen Umrandungen - es warten da noch 36 dieser Pfeiler... crazy

    Ich habe ja noch zwei bemerkenswerte Wesen vergessen! Da wäre zum einen die Blattschneideameise. Es war immer wieder faszinierend zu beobachten, mit welchem Fleiß und mit welcher Gründlichkeit sie jedes noch so große Blatt in kleine Stücke zerschneiden und sie dann in den Bau tragen. Die Arbeiter werden dabei von Soldaten begleitet, die teilweise nebenher laufen, oftmals aber auch auf dem Rücken der Arbeitsameise, neben dem Blattstück sitzen und über den Transport wachen.


    In ihrem Bau werden die Blätter zerkaut, aber nicht gefressen. Sie nutzen diese Masse zur Herstellung eines Substrats, aus dem ein Pilz entsteht, von dem sie sich dann ernähren.

    Man trifft die kleinen Racker überall, sowohl im Urwald als auch am Strand. Manchmal wundert man sich, wenn man sieht, dass sie am Stamm eines meterhohen Baumes nach oben krabbeln, um von dort Blattstückchen zu holen, wo doch unten am Boden der Tisch auch reich gedeckt ist. Aber sie sind wie kleine Kinder: "Aber dieses Blatt hat dir doch gestern so gut geschmeckt?" "Aber ich will das heute nicht mehr, ich will ein anderes!" Diese Abwechslung ist aber überlebensnotwendig - nur so kann der erwähnte Pilz gesund wachsen und gedeihen. Eine einzige Ameisenkolonie vernichtet am Tag soviel Blattzeug wie eine ausgewachsene Kuh frisst.

    Und so sieht das dann aus, wenn die Ameisen da waren:


    Zwar fest domestiziert, dennoch sehr selten anzutreffen ist dieses Tier hier. Es handelt sich um den Frottefanten (Elephantidae hotelsensis):

    Uns ist es gelungen, sogar Freundschaft mit ihm zu schließen. :D


    Und zum Abschluss noch ein Filmtipp für den nächsten Heimkinoabend. Wegen diesem Baum und seiner Früchte hat es schon mal eine handfeste Meuterei gegeben:


    So, das war es nun aber wirklich mit meinem Costa-Rica-Bericht.


    Pura Vida!

    Lassen sie mich raten. Ein Zweig? (Jack Aubrey zu Midshipman Blakeney in DEM Film)


    In einem Schmetterlingspark bekamen wir doch tatsächlich ein paar lebende Phasmiden gezeigt!

    Die erste dürfte allen hier bekannt sein:


    Ebenso bemerkenswert ist aber auch diese hier:


    Dieser Käfer tarnt sich als Blatt. Aber eben nicht einfach so. Jeder sieht anders aus, und das aus gutem Grund: Diese Käfer gehören zur bevorzugten Beute der Affen. Um nun den Affen kein leicht einzuprägendes Schema zu liefern und so schnell erkannt zu werden, sieht eben jedes anders aus. Nun sind die Affen ihrerseits ja auch clever: Sie schütteln die Äste, an denen sie ihr Futter vermuten, um so die Tiere aufzuscheuchen. Unsere Phasmide hier ist aber noch cleverer: In dem Fall lässt sie sich einfach fallen wie ein Blatt und wird so vom Affen nicht als Futter erkannt. Immer wieder erstaunlich, was sich Mutter Natur im Laufe der Evolution so ausgedacht hat.


    Was gibt es noch zu berichten? Ohne Fotos das hier: Wir haben mitten im Dschungel an einem Wasserfall im kalten Nass gebadet - wie im Film! Wahnsinn! Ähnlich toll war ein Thermalbad mitten im Urwald. An einem Fluss, der ziemlich schnell floss, waren auf beiden Seiten des Ufers Thermalbecken gebaut worden, die sich aus unterirdischen Quellen speisten. Dazu gab es heißen Heilschlamm, den man sich auf der Haut verschmiert hat, um ihn dann, wenn er getrocknet war, wieder im Fluss abzuwaschen. Anschließend dann zum Aufwärmen in das heiße Thermalwasser. Sozusagen Sauna rückwärts.


    Und wir waren in zwei Ozeanen. Mein erstes Bad im Pazifik wird mir wohl für immer im Gedächtnis bleiben. Dort am Strand übrigens die Großfresse des Jahres:


    Nach der 16tägigen Rundfahrt blieben wir noch drei Tage am Pazifik, ließen diese unglaublich schönen Tage nachklingen und gönnten uns dort einfach mal eine Runde faulenzen am Pool mit Cocktails und Sonne und Tukanen und Leguanen als Gesellschafter.

    Und falls es noch nicht bekannt sein sollte: Diese kleine Insel mit den zwei einsamen Palmen, die man aus zahlreichen Karikaturen kennt, gibt es wirklich:

      


    Am Ende wussten wir: Wir waren zu Gast im Paradies. Pura Vida!

    Geh doch dahin, wo der Pfeffer wächst! (Redewendung)


    Nun, wir waren dort. Bisher habe ich so Sachen wie Pfeffer, Vanille oder Zimt immer den Molukken zugeordnet - nicht nur Magellan war ja ganz wild darauf, dorthin zu gelangen, zu den Gewürzinseln.

    Aber all das und noch viel mehr wächst auch auf Costa Rica. Ebenso wie Kaffee und Kakao, Ananas, Bananen, Papayas, Mango, Avocado, Litschis, Manjock und Früchte, deren Namen wir bisher nicht kannten, geschweige denn, dass wir wussten, wie sie schmecken.

    Wir haben sowohl eine Kaffeeplantage als auch eine Kakaoplantage besucht, und beides war hochinteressant. Kosten und kaufen jeweils inklusive natürlich. :D

    Was ich hier auf meiner Handfläche habe, sind zwei Vanilleschoten.


    Und auch die begehrten Gewürznelken wachsen hier:


    So sieht ein Pfefferstrauch aus:


    Außerdem wachsen hier alle erdenklichen Arten an Kräutern; sehr beliebt dabei ist insbesondere Koriander.


    Und das Beste ist: Die Leute können mit diesen und weiteren Zutaten so unglaublich leckere Gerichte zaubern! Auf einer Finca, so einer Art Bio-Bauernhof, wo all diese Sachen wachsen, bekamen wir zum Mittag lecker Fisch im Bananenblatt gebacken. Pura Vida!


    So, wir nähern uns dem Finale.

    Zwei neue Spezies in kaum zwei Minuten. Das ist bemerkenswert. (Stephen mit Blick auf den Strand einer Galapagosinsel)


    So wie Stephen Maturin ging es uns des Öfteren bei unseren Wanderungen durch den Regenwald. Und es waren bei weitem mehr als zwei neue Spezies, die wir innerhalb kürzester Zeit entdeckten - bzw. von David, unserem Reiseleiter, oder Oscar, dem Busfahrer, gezeigt bekamen.

    Und da war alles dabei. Frösche, Eidechsen, Schlangen, Spinnen, Insekten, Vögel, Säugetiere, Reptilien. Wir haben Kojoten gesehen, Agutis, einen Ameisenbär, Kaimane und und und. Ich glaube, ich gehe nie wieder in einen Zoo oder Tierpark. Ja, hinsichtlich der Züchtung vom Aussterben bedrohter Arten oder eben der Unterbringung von diesen bereits erwähnten Opfern menschlichen Versagens haben sie bestimmt ihre Berechtigung. Alles andere aber... Seit ich zum Beispiel die Kapuzineräffchen im Dschungel erlebt habe, möchte ich sie nicht mehr hinter Gittern sehen - egal wie groß das Gehege auch sein mag.

    So, genug philosophiert. Hier ein paar der erwähnten Tiere, die so freundlich waren, sich fotografieren zu lassen:

    Als erstes ein Erdbeerfrosch:

    Dieser kleine Racker ist giftig, als Vorsicht! Das Gift zum Schutz vor Feinden produziert er aus dem, was er als Hauotnahrungsquelle verzehrt: Schuppenameisen.

    Ein grüner Vetter von ihm:


    Krabben, Spinnen, Insekten, Schmetterlinge...



    Ich will es dann mal damit bewenden lassen.


    Ein ganz besonderes Highlight habe ich mir noch zum Schluss aufgespart. Aber zuvor wird es kulinarisch interessant...

    Unsinn! Ich werde eine Schildkröte nach dir benennen: Testudo Aubreii! (Stephen zu Jack auf den Galapagosinseln in DEM Film)


    In und um ganz Costa Rica leben fünf verschiedene Arten von Meeresschildköten. (Es gibt bemerkenswerterweise keine Landschildköten dort.) Die grüne Meeresschildkröte (Chelonia mydas) ist eine von ihnen. Der Strand von Tortuguero an der Karibikküste ist ihr wichtigster Eiablegeplatz. In der Zeit von Juli bis September kommen Nacht für Nacht hunderte von Schildkröten aus dem Meer, um im weichen Sand ihre Eier abzulegen. 6 bis 8 Wochen später schlüpfen dann die kleinen Nachkommen und machen sich instinktiv in Richtung Meere auf den Weg, verfolgt von zahlreichen Fressfeinden (Vögel, Leguane, streunende Hunde...) Was man sonst nur aus Dokus im Fernsehen sieht, haben wir live und in Farbe erlebt, und das gleich mehrmals. Es ist ein unvergesslicher Anblick, diese winzigen Geschöpfe dabei zu beobachten, wie sie sich den Weg ins Meer bahnen. Das ist ja dort kein durchgehend weißer, glatter Sandstrand. Da wachsen Pflanzen, liegen Reste von Bäumen, und schon ein Fußabdruck eines Menschen wird zu einer Herausforderung. Ihnen zu helfen ist verpönt, aber immerhin sind die Kleinen durch die Anwesenheit der vielen Menschen, die jede einzelne von ihnen bis ins Wasser begleiten und dabei natürlich filmen und fotografieren, vor ihren natürlichen Feinden geschützt. Zumindest an Land jedenfalls - die Gefahren im Ozean sind unendlich vielfältiger...


    Die Füße im letzten Bild zeigen, wie klein diese frisch geschlüpften Tierchen sind. Schaffen sie es, groß und alt zu werden zu werden, bringen sie bis zu 190 kg auf die Waage und messen bis zu 140 cm.


    Ich zitiere mich mal selbst - eben ein paar Zeilen weiter oben geschrieben:

    Zitat

    haben wir live und in Farbe erlebt

    Nun ja, besonders farbig waren die Kleinen ja nicht. Also dann, bringen wir Farbe ins Spiel. Die Fauna Costa Ricas habe ich ja bereits umfangreich vorgestellt - werfen wir mal einen Blick auf die Flora, und hier speziell auf die Blütenpracht. Ein Spaziergang durch den Regenwald und einer durch einen gesunden deutschen Mischwald (soll es ja noch geben...) ist ein himmelweiter Unterschied. Bei uns: Ja, viel grün, in vielen Abstufungen, und im Frühjahr mal noch die eine oder andere Blüte. Im Dschungel findest du überall eine bunte Blütenpracht, die unglaublich ist. Die Augen laufen einem über ob der Farb- und Formenvielfalt.

    Aus diesen Blüten wird roter Farbstoff gewonnen, der zum Textilfärben, Schminken oder Malen verwendet werden kann.





    Mit Fotos von Blüten unterschiedlichster Art und Größe könnte ich hier noch mehrere Postings füllen, ohne eine einzige Wiederholung. :sun:


    Aber das mache ich nicht - im nächsten Posting schauen wir mal, was noch so für gar herrliches Getier zu finden war.