Beiträge von Peter_H

    Ahoi Freunde


    Nein ich war nicht untätig. In jeweils kurzen Bastelabschnitten geht es stetig weiter. Aber die sichtbaren Fortschritte sind halt nicht so grossartig dass es sinnvoll ist jeden Schritt zu zeigen, zumal diese Schritte hier schon von weit grossartigeren Schifflebauer detailliert gezigt wurden.
    Wenn ich das jetzt etwas zusammengefasst zeige dann aber auch darum um Euch nicht auf jeden Fehler, jede Vereinfachung und jedes Hadern aufmerksam zu machen.blackeye

    Es geht nun mit dem Rundholz quasi in die dritte Dimmension, sprich an die Rahen. Diese zu bestücken ist eine grosse Geduldsarbeit, die mich derzeit auch etwas langsamer vorankommen lässt, da mir selbige (also die Geduld nicht die Arbeit) derzeit etwas abhanden gekommen ist. Vielleicht finde ich sie wieder, wenn ich das nächste mal unterm Tisch herum krieche und einen 2mm-Block suche:lol

    Spass beiseite. Die erste Rah, die Fockrah:
    Hier gehen die Angaben zwischen BA und Schrage wieder ziemlich auseinander. Die MAsse übernehme ich mal aus der BA. Zusätzlich bringe ich eine Rahschalung, abgewickelt aus 0,2mm-Karton, an.




    Die Fockrah wird als einzige bei diesem Modell mit Leesegel-Spieren ergänzt. Für die Leesegelbrillen verwende ich entsprechen zugerichtete Augbolzen. Die Beschlagbänder male ich lediglich mit einen feinen Pinsel und schwarzer Acrylfarbe auf. Ich finde die Wirkung recht gut.


     

    Nun folgen eine grosse Anzahl an Blöcken. Ich richte mich dabei nach der Bauanleitung, da ich beschlossen habe, den Rest der Takelung auch nach dieser zu richten. Das ständige vergleichen, abwägen, vorausrecherchieren was benötige ich wenn ich es auf diesem Weg machen möchte, kostet mich derart viel Zeit, die ich lieber anders nutzen will, dass ich mich dazu entschlossen habe. Es darf auch nicht vergessen werden dass das Modell im Massstab 1:96 ist und sehr viele Details nicht zu sehen sein werden, bzw. nur vom absoluten Fachmann erkannt werden.:wf: Zuletzt werden noch die Fusspferde angebracht. Auf einer Gesamtlänge von knappen 13cm ist das eine ganz schöne Menge die da angebracht werden soll...




    Über das Rack schweigt sich die BA einmal mehr komplett aus, es ist auch nur leicht angetönt. Also doch wieder nach dem Schrage bauen... Dazu verbaue ich das erste selber hergestellte Tau in 0,4mm.




    Ein nächstes Shipyard-Misterium ist das Drehreep. Laut BA sollte dieses eine Stärke von 0,2mm haben, original also knappe 2cm. Für ein Drehreep??? Also doch wieder Schrage. Und richtig wenn ich das hier anschaue und nachrechne komme ich auf 0,75mm. Erscheint mir irgendwie logischer. Nun habe ich aber die bereits montierten Blöcke auf 0,5mm aufgebohrt. Also Operation am offenen Herz, Nahchbohren am Modell....uiuiuiiii. Ging aber irgendwie doch und ich konnte die fertige Fockrah endlich am Mast anbringen...


     

    (Die Hahnepoten werde ich noch etwas nachspannen müssen. Aber erst, wenn alles andere fertig ist... )

    Nun geht es als nächstes ans Takeln der Rah. Danach folgen nochmals 5 Stück... Also Geduld ist angesagt!

    Vorerst mal noch einen Gesamteindruck.


     

    Beste Grüsse
    Peter

    Ahoi Bonden


    Das sieht einfach klasse aus. Ich werde wohl mit meinem Modell warten, bis Deins in Vergessenheit geraten ist und sich niemand daran erinnert, er könnte es mit Deinem vergleichencrazy


    Nun aber doch noch eine kritische hinterfragung, allerdings von einem Laien.

    Rein optisch scheint mir das Brooktau von der Stärke her perfekt. Aber irgendwie kriege ich das Gefühl nicht los, dass es stärker verdrillt sein müsste. Ich finde die Steigung der einzelnen Kardeelen wirken irgendwie zu flach. Ist aber nur mein absolut subjektiver Landratten-Eindruck.


    Ansonsten wie immer feinster Modellbau!


    Beste Grüsse

    Peter

    Vielen lieben Dank Euch allen für Eure Beiträge und likes!

    Der Rumpf diente für mich bisher nicht nur einfach als Rumpf für die Speedy, sondern auch als Gradmesser, wie ich mit dieser Art Beplankung vom Spantengerüst bis zum Feinschliff zurecht komme.

    Der Feinschliff, AnobiumPunctatum , ist noch nicht fertig, um den werde ich mich kümmern, sobald es aussen weiter geht. 80er ist definitiv sehr grob für einen solchen Rumpf. Es gilt aber auch zu beachten, dass die Plankenleisten zum einen roh waren und nicht alle exakt gleich dick, und das Buchsbaum extrem hart ist. Ein erstes Vorschleifen mit dieser Körnung macht daher durchaus Sinn, aber man muss sicher ein Augenmerk auf sehr regelmässiges und nicht zu starkes Schleifen legen.

    Letzte Schleifspuren werden vor dem malen (lackieren/Oelen, oder was es dann sein wird) noch beseitigt und mit 240er gefinisht.


    Demnächst mehr von dieser Baustelle!


    Beste Grüsse

    Peter

    Danke Bonden, tja, ich fürchte, daran musst Du Dich in naher Zukunft gewöhnen. Nicht, dass ich dem Karton untreu werde, aber derzeit ist Holz angesagt.

    Vielen Dank Angarvater für diesen Tipp! Ich habe ihn in Erinnerung meiner Zeeit als Möbeltischler etwas abgeändert und mit Weissleim und dem Schleifstaub einen Kitt gemacht, mit dem ich dann die ärgsten Stellen "gespachtelt" habe.

    Vielen Dank Oeli! Ja, es macht gerade wieder ziemlich Spass!:huzzah:


    Ahoi Freunde


    So, die Zweitbeplankung ist fertig. Ich bin so weiter gefahren, wie bisher und ich denke, das Ergebnis kann sich sehen lassen.


    Teilweise sind die Plankestösse am UWS noch verbesserungswürdig, aber dieses wird ja später ncoh gekupfert und die Fugen dadurch nicht mehr sichtbar. Aber nichts desto trotz habe ich mich mit der von Angarvater vorgeschlagenen und von mir meinen Bedürfnissen angepassten Methode versucht und die Fugen etwas ausgebessert.


    Zuletzt wurde der gesamte Rumpf erst mit 80er, dann mit 120er und zum Schluss mit 180er Schmirgel geschliffen.


    Für die Fotosession habe ich einen der derzeit sehr spärlichen trockenen Momente herausgepflückt und die Bilder im Freien gemacht.


     


     


    (Am Heckspiegel ist noch Schleifstaub, darum sieht er etwas ungepflegt aus. Habe ich erst jetzt biem Einstellen der Bilder gesehen...)


    Ich bin mit dem Rumpf recht zufrieden. Ich habe mir auch die Rümpfe der Kollegen (also deren Schiffe...) angesehen, die dasselbe Modell bauen und auf MSW berichten. Und ich darf bei aller Bescheidenheit feststellen, dass ich da ganz gut mit dabei bin. Und die haben teilweise wesentlich mehr Aufwand betrieben (jede Planke in beide Richtungen vorgerundet, etc.) Mein Fazit, ich werde bei dieser Methode bleiben udn auch ein nächstes mal so verfahren. Wichtig ist, dass man mit Geduld ans Werk geht und sich viel zeit für die Zweitbeplankung nimmt!


    So viel für Heute. Bis demnächst!

    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Freunde


    Bei meiner HM Sloop Speedy ist ein nächster Schritt das Einfärben der Innenschanz an Stellen, die später schleicht zugänglich sind. Da erscheint es mir sinnvoll eine Farbe zu verwenden, die ich nicht mischen muss, sondern schon richtig "aus der Flasche kommt". Ich muss ja später den Rest mit exakt dem gleichen Farbton anmalen, und da ist selber mischen immer etwas kritisch, finde ich.

    Der Konstrukteur schreibt in der BA einfach "red". Tja, da gibt's etwa 20 verschieden... Wenn ich mir die verschiedenen Bauberichte anschaue (die leider mit einer Ausnahme auch nicht auf den Farbton eingehen), dann erscheint mir ein dukles Ziegelrot am ehesten passend. In einem BB wird von "red ochre" geschrieben. Habe ich aber leider nirgends so gefunden.


    Könnt Ihr mir sagen, welcher Farbton damals verwendet wurde, bzw., welcher von den Rottönen auf dem modernen Markt am nächsten kommt? Karmin? Siena? Oder doch ein kräftiges Naphtolrot mittel/dunkel?


    Vielen Dank schon im Voraus für Eure fachliche Unterstützung!


    Schönen Sonntag und beste Grüsse

    Peter

    Also in der Schweiz ist das Buch, wie alle Werke von namhaften Autoren bereits im Handel.

    Mit dem Lesen muss ich mich allerdings noch zurückhalten, da ich noch an Band drei meines letzten Rätsel-Buches bin. Und wenigstens beim Lesen verzichte ich darauf, mehrere Baustellen gleichzeitig zu habenevilgrin


    Aber immerhin darf ich mich schonmal stolzer Besitzer des besagten Werkes sein und das Titelbild gefällt mir schonmal extrem gut, da ich ja zwei ähnliche Schiffe in der Werft habe:huzzah:


    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Freunde


    Erstmal ein verspätetes Dankeschön für Eure Beiträge und Likes!

    Nein, ich habe nicht aufgegeben. Es gab einige Gründe für mein Stillschweigen, ich möchte aber nicht näher darauf eingehen.

    Höchstens auf diesen: Drei angefangene Modelle in verschiedenen Baustadien ist definitiv zu viel. Zumindest für mich. Aber nun nehme ich hier allmählich wieder Fahrt auf und habe grossen Spass dabei. Also geht es hier auch weiter.


    Ich habe mir ja sehr lange und ausführlich Gedanken gemacht, wie ich die Zweitbeplankung angehe, damit das Resultat meine Zufriedenheit erlangt. Mein Anspruch an mich selber etwas herunter schrauben war der erste Schritt...


    Zunächst wird jedoch der Heckspiegel beplankt, was keine Schwierigkeiten ergibt.



    In den verschiedenen Foren gibt es ja einiges zur Zweitbeplankung zu Lesen und es finden sich fast so viele Vorgehensweisen wie Modellbauer.

    Vorausschicken muss ich, dass bei diesem Modell die Planken als gerade 4x1mm Buchsbaum-Leisten vorliegen. Also nichts vorgerundet, keine in der Abwicklung gelaserte Teile.


    Die Empfehlungen gehen von Wässern und Vorrunden in alle drei Dimmensionen, bis die Planken perfekt passen, bis zum trokenen, ohne Anpassen dranklatschen der Leisten.

    Letztendlich entscheide ich mich für die Variante wie sie der Konstrukteur empfiehlt, der ja selber schon sehr viele Modelle gebaut hat.


    Ich wässere die Leisten jeweils ca 15 Minuten, dann werden sie angelegt und markiert, ab welchem Punkt sie vorne und hinten verjüngt werden müssen. Dies geschieht dann mit einem sehr scharfen Japanmesser. Die Kanten schleife ich dann jeweils zu sauberne Übergängen.

    Nun setzte ich am Bug an, klebe die ersten 10cm mit Sekundenkleber dickflüssig und glätte sie sofort mit dem beheizten Plankenbieggerät vom GK-Modellbau-Shop an. der Rest wird mit Uhu Kraft verklebt. So kann ich vorsichtig die Planke cm für cm sauber positionieren und dann auch mit dem Bügeleisen festglätten. Im Heckbereich bedarf es meistens noch eines Tropfens Sekundenkleber.


    Begonnen wird, wie vom Konstrukteur empfohlen unterhalb der Schanz, wo gelaserte Markeirungen den Anfang kennzeichnen. Eine grosse Hilfe und clevere Idee!



    Dann geht es immer abwechselnd Bb und Stb nach unten. Die Planken lassen sich auf diese Weise sehr gut aneinander schmiegen und es entstehen nur sehr wenige feine Fugen, die später wohl kaum ins Auge fallen. Zudem wird am Ende ohnehin nur wenig der Beplankung sichtbar sein, da das UWS gekupfert wird.


     



    Die Methode scheint sich zu bewähren, da von den ersten Planken bis zum akteullen Zustand einige Bastelabende mit viel Pause dazwischen liegen. Die ersten Planken wurden also bereits vor etwa 5 Monaten angebracht und halten nach wie vor einwandfreipleasantry


    Die letzten Abende war ich wieder vermehrt am Werk und merke so langsam, dass meine Liebe zum Rohstoff Holz aus meinem früheren Leben im Allgemeinen und die zu diesem tollen Modell im Besonderen wieder entflammt und ich bin sicher, dass es hier nun wieder in kürzeren Abständen weiter geht.

    Die Beplankung erfordert allerdings sehr viel Zeit, aber macht, wenn man mal im Flow ist unglaublich Spass!

    Der aktuelle Bauzustand:


     


    Derweil findet sich auch der künftige Kommandant zu einer ersten Inspektion ein.



    Soviel für den Moment. Bis demnächst!


    Beste Grüsse

    Peter

    Bestellung ist schon raus! Bei meinem Buchhändler scheint es bereits erhätltlich zu sein, zumindest auf der HP. Bin mal gespannt, wann es da ist! Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf!!!


    Danke fürs Vorstellen!


    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Bonden


    Sehr cooles Projekt, das bei mir auch seit kurzem in der Sammlung liegt.

    Allerdings hätte ich es einfach gebaut, ohne zu hinterfragen. Und siehe da, ich wäre prompt mal wieder in die Falle getappt und hätte zwar ein (hoffentlich) schönes Modell, aber ohne korrekten historischen Hintergrund zusammengeschustert.


    Und wie das so mit den Rawummsöhren von so viel Gewicht auf dem Oberdeck geht, das hat uns ja Gunkel in seiner Darstellung der Vasa-Geschichte erklärt :D (Kennt hier wohl jeder!)


    Nun lehne ich mich aber erstmal zurück, geniesse eine Hopfenkaltschale und freue mich über die Show!

    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Oeli


    Das sieht erstklassig aus! Und das Problem der Oberwanten-Jungfern kenne ich, allerdings in 1:96 und Karton....

    Aber traumhaft schön wird sie auf jeden Fall, Deine Phönix! Das Modell muss ich mir merken!


    Beste Grüsse

    Peter

    Wunderschön, Oeli!


    Ich hoffe, dass mich das motiviert, endlich wieder aktiver zu werden. Gesundheit, Geschäft, Corona und damit verbundene Lethargie erschweren mir derzeit etwas die Bastelei.


    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Oeli


    Natürlich wäre ich an vorderster Front bei denen, die Deine Rückkehr an den Basteltisch zelebrieren. Aber irgendwie bin ich aus der automatischen Anmeldung geflogen und habe das wohl Urlaubsbedingt nicht gemerkt.

    Wie ich Dich verstehen kann, auch ich habe so manchmal gehadert in den vergangenen 12 Monaten und habe mich nur mit Mühe an den Basteltisch begeben. Derzeit hänge ich wieder ähnlich durch. OK, gerade jetzt sitzen wir im Urlaub in einem netten kleinen Hotel in unserem schönen Heimatland, das wir eigentlich viel zu wenig kennen. Ich erhoffe mir aus diesem Kurzurlaub wieder zur Musse für Arbbeit und Basteleien zu finden.


    Der langen Rede kurzer Sinn: Schön, dass Du wieder da bist und uns mit Deiner Kunst beglückst. Insbesondere, da ich ja zwischenzeitlich auch beim Holz mit dabei bin und mich die Bausätze von Korabel ganz besonders interessieren.

    Viel Spass beim Wiedereinstieg, ich freue mich wirklich sehr, dass Du wieder aktiv bist!


    Beste Grüsse

    Peter