Beiträge von Peter_H

    Hallo Christian


    jawoll Peter: DU und Deine Brigg sind Schuld :wf:

    Wir hatten das ja schon im privaten Bereich besprochen, aber auch hier noch offiziell mein Schuldeingeständnis. Eine Schuld, die ich allerdings gerne auf mich nehme!

    Der Bau wird sich eine ganze Weile hinziehen

    Auch das hatten wir doch schon! Wie war das mit dem Schweizer und dem Witz?

    Allerdings glaube ich mich auch an ein Zitat eines uns allen bekannten und sehr beliebten Romanhelden zu erinnern...wer es rausfindet gewinnt eine zusammenfaltbare Waschmaschine.


    Der Bau wird sich eine ganze Weile hinziehen.

    Nun denn, das Wettbüro ist eröffnet: Wer wird zuerst fertig, Christian mit seiner Cheerful oder Bonden mit seiner Mercury?

    Topp, die Wette gilt!


    BesteGrüsse

    Peter

    Und so funktioniert das ganze:

    In der markierten Position wird ein Arretierstift durch das Mechanikrad UND die Rückwand gesteckt.
    Der Schlitten wird auch arretiert. Nun können die Kardeelen/Adern gespannt werden. Dazu eignen sich am besten Polyester-Garne aus dem Nähgeschäft. Ich verwende einerseits Garne von Gütermann, für sehr feine Taue auch Fliegenbindergarn aus dem Fischereizubehör.
    Je nach gewünschter Dicke des Taus kann das Garn einfach, aber auch mehrfach gezogen werden. Ich habe auch schon eins mit jeweils 20 Strängen geschlagen. Wichtig ist, dass die Spannung einheitlich ist.
    Im gezeigten Beispiel habe ich ein starkes Polyestergarn mit einer Grundstärke von ca. 0,3mm zweimal pro Ader gespannt.

     



    An der Schraube hinter dem Schlitten wird eine Schnur befestigt, an die ich ein Gewicht hänge, das über das quer liegende Messignrohr widerstandsfrei hin und her gleiten kann.
    Nun wird die Arretierung am Schlitten gelöst und der Akkuschrauber in Betrieb genommen. Durch die Arretierung des Mechanik-Rades drehen sich die Zahnräder mit den Ringschrauben und die Adern werden verdrillt.
    Nach meiner Erfahrung benötige ich für eine Grundlänge der Adern von 170cm ca. 1000 Umdrehungen, dass die Adern perfekt verdrillt sind.
    Das Gewicht am Schlitten bewirkt, dass die Adern immer gespannt sind, und sich dennoch durch das Verdrillen verkürzen können mit regelmässigem Zug. 1000 Umdrehungen der Adern heisst 200 Umdrehungen der Mittelachse (Übersetzung von 1:5 der Zahnräder), bei 400 U/min des Akkuschraubers gibt das 30 Sekunden.

    Nun wird der Arretierungsstift am Mechanikrad heruasgezogen und quer durch zwei der Ringschrauben gestossen, dann mit einem Gummi O-Ring fixiert. Der Schlitten bleibt durch das Gewicht gespannt.

     


    Nun kann der Akkuschrauber wieder angeworfen werden, denn jetzt sind die Zahräder arretiert und das Mechanikrad kann sich frei drehen.
    So werden nun die Adern zum Tau geschlagen. Hier benötige ich ca. 300 Umdrehungen (diesemal 1:1) also45 Sekunden. Wobei ich das eher nach Augenmass mache, bis ich das Tau als schön dicht geschlagen empfinde.
    Durch die Gegendrehung verlängert sich das Tau etwas, mit dem gespannten Schlitten kann das frei geschehen.

     



    Mit dem Spannen der Adern eingerechnet habe ich auf deise Weise in weniger als 5 Minuten ein 130cm langes Tau geschlagen.
    Die Erfahrung wird zeigen, für welche Taustärke ich welches Garn in wievielen Strängen benötigen muss. Wichtig ist, dass ich es mir immer aufschreibe. Auch die Anzahl Drehungen, das ist abhängig vom Garn, der Anzahl Stränge und der Gesamtlänge.

    Das hier geschlagene Tau ist 1,2mm stark. Danach habe ich mir noch ein helles 0,6mm Tau geschlagen.


     


    Ich hoffe, ich konnte meine Höllenmaschine einigermassen verständlich beschreiben, wenn etwas unklar ist, dann fragt einfach.
    Mir hat es Spass gemacht, das Teil zu bauen, vielen Dank auch an Bonden der Angarvater und mir am Sonntag mittels Videokonferenz seine Anlage vorgestellt hat.

    Künftig wird also die Qualität des Takelgarnes keine Ausrede mehr sein für ein schlechtes Ergebnischainsaw

    Beste Grüsse
    Peter

    Ahoi Seeleute


    Für die historischen Segelschiffe braucht man ja bei der Takelage jede Menge Taue und Trossen, Leinen, Schoten und wie die Seile alle heissen. DAs alles in unzähligen verschiedenen Stärken und mindestens zwei verschiedenen Farben, nämlich dunkel für das stehende und hell für das laufende Gut.

    Takelgarne gibt es von diversen Anbietern, aber die wenigsten sind für den ambitionierten Modellbauer zufriedenstellend. Ein Anbieter in Deutschland bietet eigentlich alles an, was das Herz begehrt, alle professionell geschlagen. Aber wenn man sich da mal ein kleines Lager anschaffen will, dann geht das ganz schön ins Geld.

    Also habe ich mir einen kleinen Bausatz der Firma Krick besorgt, wo man eine sehr einfach Reeperbahn, oder eben Tauschlägerei bauen kann.
    Das Ding ist, naja, sagen wir mal brauchbar, vor allem um das System zu begreifen, aber man dreht sich schnell mal eine Sehnenscheidenentzündung, wenn man denn alle Stärken schlagen will.
    Also habe ich mich umgesehen und in einem Nachbarforum sehr viel darüber gelesen und auch einige tolle Anleitungen gefunden. Das ganze für meine Bedürfnisse etwas modifiziert und losgelegt.
    Zubehör gekauft: 3 Zahnräder 10 Zähne, 1 Zahnrad 50 Zähne, drei Kugellager 3/7mm und vier Kugellager 4/10mm. Alles andere habe ich aus der Restekiste genommen.

    Mechanik: Das Hauptelement besteht aus zwei Scheiben mit dem grossen Zahnrad und regelmässig darum die drei kleinen Zahnräder dazwischen. Alle mit 3, bzw. 4mm Messingachsen kugelgelagert befestigt. Die Mittelachse wird durch ein vertikales Brett gesteckt, ebenfalls kugelgelagert. Am hinteren Ende der Achse wird ein alter Akkuschrauber-Torx-Einsatz eingesteckt, dazu später mehr. Die Scheiben mit der Mechanick kannn also, wenn sie starr ist die drei äusserne kleinen Zahnräder antreiben, wenn die Zahräder starr sind, als gesamtes Element drehen.

     



    In die Achsen der kleinen Zahnräder wird jeweils eine Ringschraube um die Kardeelen einzufädeln eingesetz.
    Hinter der Mechanik werden zwei vertikale Bretchen angebracht, die so weit auseinander sind, dass mein Akkuschrauber sehr satt dazwischen geklemmt werden kann.
    Der aufmerksame leser ahnt schon: Der Akkuschrauber muss nur eingeschoben werden und der Schraubereinsatz am Ende der Achse kann im Schrauberfutter eingespannt werden ohne das kraufaufwendung auf die Achse einwirkt.

    Das andere Ende der Reeperbahn besteht aus einem Schlitten und der dazu passenden Schiene.
    Am Schlitten sind wiederum drei Ringschrauben eingesetzt, hinten wird genau mittig eine Schraube festgemacht.
    Die Schiene muss sehr glatt sein, damit der Schlitten ohne Widerstand läuft. Am hinteren Ende klebe ich ein 4mm Messingrohr quer ein, im vorderen Bereich wird ein Loch durch den Schlitten und die Schiene gebohrt, dass ich den Schlitten arretieren kann.


     

    Ich denke auch, dass einzelne Bauschritte wichtig sind zu dokumentieren. Auch für jene, die ein ähnliches Modell später bauen, um sich zu orientieren. Ich finde aber dann sehr wichtig, dass die entsprechenden Fachbegriffe auch genannt und kurz beschrieben werden, damit sie später mittels Suchfunktion besser gefunden werden!

    Ich suche mir immer einen Wolf, wenn ich nach einem bestimmten Bauteil ein Forum durchforste, und das liegt oftmals daran, dass der korrekte Fachbegriff im Zusammenhang mit dem Bau nicht auftaucht.


    Das nur so meine 50 Rappen (oder für Euch €uropäer Cent:lol)


    Beste Grüsse

    Peter

    Herzlichen Dank Euch allen für die Genesungswünsche! Da fühlt man sich doch gleich etwas mit Wärme umgeben:sun:

    Es wird noch etwas dauern, aber da ich ab nächster Woche ohnehin staatlich angeordnet kürzer treten muss (gut-schweizerisch selektiver Lockdown) kann ich mich ja dann noch etwas intensiver pflegen...blackeye


    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Leute


    Entgegen meinem Vorhaben, den Rumpf dieses Wochenende zu schleifen, kam es anders. ich habe mir bei einem heftigen Schlittel-Unfall Gequetschte Rippen und diverse Prellungen von fast Oben bis unten zugezogen und bin daher derzeit ziemlich eingeschränkt, was bastlerische Aktivitäten angeht. Aber es hätte deutlich schlimmer kommen können, zum Beispiel, wenn ich keinen Helm angehabt hätte!

    Also Leute, beim Schlitteln IMMER Helm tragen!!!


    Bis demnächst, beste Grüsse

    Peter

    Nein, Richard Howe Du meinst schon die richtige Wolf. HMS ist ja eigentlich auch falsch, richtig wäre meines Wissens HM Sloop.

    Auch das Jahr 1752, das meistens im Zusammenhang mit dem Bausatz genannt wird und auch bei Shipyard so steht, scheint nicht richtig zu sein. Im Kartonmodellshop wird das Kartonmodell 1:96 mit dem Jahr 1752 und das LC-Modell 1:72 mit 1754 beschrieben...

    Bei threedecks wird beschrieben, dass sie am 29.8.1753 bestellt, am 10.10.1753 auf Kiel gelegt und am 24.5.1754 in Dienst gestellt wurde...

    Ich baue sie einfach, so wie von der BA angegeben, einfach ohne Spreizlatten:D


    Beste Grüsse

    Peter

    Vielen Dank Christian!

    Du hast recht, da ist gewiss noch Luft nach oben. Die Abschlüsse zum Bug hin sind suboptimal, da werde ich noch einiges zu spachteln und schleifen haben.

    Was den Verlauf angeht, so muss ich allerdings zu meiner Verteidigung auch sagen, dass ich mich zumindest da nach der BA gerichtet habe (ist ja meine erste Beplankung auf diese Weise) und mich auch strikt an die Vorgehenseweise gehalten habe.

    Ich hänge Dir noch ein Foto des Belegexemplares aus der BA an.


    Die Vorgehensweise weicht da ziemlich von dem von Dir angehängten (vielen Dank auch!) Tutorial ab. Auch werden nach der BA von Vanguard die Planken jeweils lediglich gegen die Enden hin verjüngt.



    Vor der Zweitbeplankung werde ich mich aber nochmals genau mit der Sache auseinander setzten!


    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Seeleute


    Erstmal allen ein frohes und gesundes neues Jahr!


    Danke Angarvater! Leider habe ich weder das eine noch das andere. Aber letztendlich hat es ja geklappt!

    Danke auch Lord Croidon!


    Nachdem ich am Neujahrstag meine Werft umfangreich ausgemistet, eine neue Beleuchtugn montiert und wieder neu eingerichtet hatte, konnte es nun frisch drauflos gehen mit der Bastelei!pleasantry


     


    Für die Erstbeplankung empfiehlt die BA, die Nadelholzplanken für eine halbe Stunde in warmem Wasser einzulegen, sie dann der Rundung angepasst zu schneiden und mit den mitgelieferten feinen Messingstiften zu fixieren.



    Als ehemaliger Schreiner und Sohn eines Lehrers bin ich prädestiniert dafür, es besser wissen zu wollen und so auf die Schnauze zu fallen. So auch hier.

    Ich dachte, ich weiss es besser und fixiere die Planken mit Stecknadeln. Die erste Planke angepasst, Leim aufgetragen, dann mit Stecknadeln...geht nicht, zu hart, alles auf Feld 1. Kleber wieder überall sauber abgewischt und mit den mitgelieferten Stiften versucht. Ja, erstmal ohne Leim, ganz so doof bin ich ja denn nun doch wieder nicht. Und siehe da, funktioniert einwandfrei. Die Stifte werden mit einer feinen spitzen Flachzange eingesteckt und, wie empfohlen ein wenig vorstehen gelassne, damit man sie nach dem Trocknen wieder herausziehen kann. Und so werden Planke um Planke abwechselnd Steuer- und Backbord angebracht. Wenn man den Dreh mal raus hat, kommt man ziemlich flott voran.



     


    Nach der Abbildung in der BA könnte man den gesamten Rumpf in einem Zug beplanken. Dazu sind aber deutlich zu wenig Messingstifte vorhanden. Also lege ich eine Nacht lang Pause ein und fahre am folgenden Tag fort, dann kann ich die Stifte vom Vortag herausziehen und wieder verwenden.

    Einige Unebenheiten spachtle ich schonmal aus und lasse nun den Rumpf (wie empfohlencrazy ) 48 Stunden durchtrocknen.


     



    Wichtig ist, dass man die Plamnken nicht zu lange im Wasser lässt, ansonsten saugen sie sich zu fest mit Wasser voll und quellen auf. Nach dem Durchtrocknen schrumpfen sie dann wieder und es würden Spälte zwischen den Planken entstehen. (Dieser Hinweis ist auch in der BA)


    Euch allen einen guten Wochenstart und bis demnächst

    Peter

    Ahoi Seeleute


    Selbst im Götterforum habe ich auf folgende Frage keine Antwort bekommen. Vielleicht kann mir hier jemand weiter helfen?

    Derzeit bin ich dran, die Wanten an meiner HMS Wolf 1:96 (Karton) zu beenden, bzw. die Webleinen zu knoten.

    Laut Plan/BA wird oberhalb der Jungfern jeweils eine Spreizlatte angebracht.

    Da sich der Plan ausschweigt über die Masse (Breite/Dicke), wo genau (innerbords oder ausserbords) und auch wie diese Spreizlatte angebracht wird, stieg ich einmal mehr in meine Bücher (Mondfeld, Marquardt und Schrage) Dort fand ich zwar diese Angaben nicht, ich stiess aber auf Notitzen, dass Spreizlatten erst um 1800 auf englischen Schiffen Einzug hielten. Meine Wolf wurde 1752 gebaut. Ist das so richtig?

    Wenn die Wolf doch Spreizlatten hat, kann mir jemand genaueres über die Montage sagen?

    Danke für Eure Hilfe!


    Beste Grüsse

    Peter

    Vielen Dank Fritz!

    Danke allen für die Likes!


    Ahoi Seeleute


    Das Anbringen der Schanz der Erstbeplankung birgt eine Schwierigkeit. Das 1mm-Sperrholz muss einerseits längs dem Rumpf entlang, aber auch Quer in der Breite unterschiedlich gekrümmt werden. Insbesondere letzteres ist nicht ganz einfach, da die Krümmung recht stark und nur im unteren Drittel der Breite ist. Der Konstrukteur emfpiehlt, die Planke 30 Minuten in warmemWasser aufzuweichen. Trotzdem bringe ich die Krümmung nicht hin beim trockenen Versuch.



    Ich behelfe mir mit einer Schablone, ein Holzstück, das ich der länge nach runde. Die gewässerte Planke wird nun mit Klammern und Panzertape über diese Rundung gepresst und das ganze so 24 Stunden getrocknet.


     


    So vorgerundet ist das Anbringen der Schanz sehr gut zu bewältigen und schmiegt sich praktisch von selbst an den Rumpf.


     


    Im Bereich des Heckspiegels kann nun nach dem Durchtrocknen die Schanz eingekürzt und versäubert werden.



    Und so sieht nun das Modell vor der Erstbeplankung aus.


     


    Bis demnächst

    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Seeleute


    Danke für die Likes!


    Über die Festtage hatte ich etwas Zeit weiter zu basteln.

    Die Stengenstage waren anzubringen. Das Grossstengenstag und -Borgstag werden über das Grossmarsstengentop gelegt, und wie schon die Grossstage mit einem Auge und einer Maus fixiert. Beide werden durch einen einscheibigen Block, der am Fockmasttop befestigt ist, geleitet und dann am Fuss des Fokmastes mit einem Takel festgemacht.


     


     


    Die Vorstengenstage werden analog der Grossstengenstage übers Top gelegt. Sie werden jeweils Back- und Steuerbords durch die "Violine" am Bugspriet gezogen und dann am Bug jeweils mit einem Takel befestigt.


     


    Nun kann ich die gesamten Takel der Stengen definitiv fixiert und die Tauenden belegen.


     



    Und schon sieht mein Wölfchen wieder etwas fertiger aus. Obwohl noch viel Arbeit ansteht.
    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Leute


    Danke für die Likes!


    Auch bei dieser Baustelle habe ich ein bisschen weiter gewerkelt.

    Serienarbeit, die viel Zeit in Anspruch nimmt, nach wenig aussieht, aber das Modell irgendwie wieder etwas fertiger erscheinen lässt...

    Die Stengenwanten sind sowohl an der Grossmars- wie auch an der Fockmarsstenge gesetzt.

    Bevor ich jedoch, entgegen meinem letzten Beitrag, die stehenden Pardunen setze, werden die Stage montiert und vor allem die Webleinen geknüpft, da würde ich mir mit den Pardunen den Weg verbauen...



    Und hier noch eine Rundum-Sicht.


     



    Weiter wird es also dann irgendwann mit den Stagen gehen!


    Bis dann zumindest aus diesem Baubericht frohe Festtage!


    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Leute


    Mit den Spanten 2 und 3, sowie den Hilfsspanten 17 und 18 wird der Bug geformt. Die Kanten werden vor dem Verkleben schon angeschrägt.

    Es empfiehlt sich, die 6 Teile gleichzeitig zu verkleben, damit die Spanten 2/3 rechtwinklig ausgerichtet trocknen können.



    Der Heckbereich wird mit den Spanten 14 bis 16 abgeschlossen, auch bei diesen schräge ich die kanten bereits vor dem Kleben ab.

    Mittschiffs werden die Spanten mit Verbindungsstücken ergänzt, die auch die Auflage für das Deck bilden.


      


    Zur weiteren Decksauflage werden anschliessend zwei Längs-Stege über fast die gesamte Deckslänge eingesetzt.

    Zwischen einige Spanten imBug- und Heckbereich werden zusätzliche Auflagen für die Beplankung eingepasst.


     


    Der Heckspiegel wird mit vier äusserst filligranen Spanten vorgeformt. Spätestens hier bin ich glücklich, dass ich die "Luxusvariante" des Bausatzes gewählt hatte, da die Spanten ja aus Birkensperrholz und nicht aus MDF sind. Letzteres ist deutlich empfindlicher und lässt sich im schlimmsten Fall auch kaum so fein wieder verkleben, sollte es zu einem "Unglück" kommen.


     



    Damit ist das Spantengerüst soweit fertig. Ich bin bisher absolut begeistert vom Bausatz und auch der Bauanleitung. Diese erklärt jeden Schritt aufs Genauste.



    Das Blind-Deck ist aus 0,8mm Birken-Sperrholz. Es muss über sämtliche Spanten Schirtt für Schritt "eingefädelt" werden und flutscht dann bei jedem Spant in einen feinen Schlitz. So ist sowohl Halt als auch Ausrichtigung kein Problem. Und es schmiegt sich problemlos an.

    Festgepresst darf es nun über Nacht sauber durchtrocknen.



    Bis zum nächsten Schwung!

    Beste Grüsse

    Peter