Beiträge von Farquhar

    Ein Schiff, das der Navy zur Ehre gereicht. Gute Arbeit Admiral Bonden. Ihr Shipyard macht der Navy alle Ehre. Leider ist es mir aufgrund meines Standes in der Navyliste nicht möglich, Ihnen die Ehren zukommen zu lassen die ihnen, Sir, zustehen. Aber jeder Offizier der Navy wird Stolz sein, dieses Schiff führen zu dürfen. Ausser vieleicht Admiral Harterofl oder dieser Verräter Wray

    Die Schiffe fahren beide ein Oberblinde am Bugspriet


    Ich muss gestehen.......jetzt erst hab Ich verstanden was Oberblinde am Bugspriet sind.......Vieleicht sollte Ich bis zum Patent noch etwas üben. Die Besegelung der Gorch Fock auswendig zu kennen reicht für die Ansprüche der Royal Navy unter umständen nicht aus.

    Also ist der Oberblinde am Bugspriet nicht Stephen Maturin, wenn er Delphine beobachtet :):D

    Nun, den Übersetzer hat zwischenzeitlich die Contenace verlassen und er hat aus unserem Pullings einen Puttings gemacht. Gegen Ende des Buches ist es dann aber Bemerkt worden und der richtige Mann wurde zur Beförderung vorgeschlagen. Der Fehler ist verzeihlich, denn in dem Buch wurde extrem viel von Pudding geschrieben, da kann man schoneinmal ins wackeln kommen.dead

    Naja, Bonden ist eben stattlich Zeitlos. Als Bootssteuerer des Kapitäns sicher auch Gut und Gesund genährt. Abgesehen von dem Ärger, den ihm das eine oder andere mal der Starseemann Maturin bereitet, hat er auch ein entspanntes Leben an Bord. Und unser Bonden.....nun er ist Admiral. Admirale werden nicht Älter, sie werden Reifer und sind in den Besten Jahren. Solange die Kniestücke halten und die Planken dicht sind.

    Ich würde einen Film mit Crowe und Bettany als Aubrey und Maturin begrüßen. Allerdings finde Ich, sollte es dazu kommen, die Wahl auf Band 1 zu treffen etwas unglücklich. Russel Crow mit mittlerweile 57 Jahren und Paul Bettany mit 50 finde Ich nicht so wirklich vorstellbar. Es muss ja nicht gleich der Gelbe Admiral sein. Aubrey/ Maturin in etwas fortgeschrittenem Alter, da hat O´Brian doch echt auch etwas zu bieten.

    Ja, die 40 Diebe waren ja in echt Schiffe der Vengeur Klasse, wenn ich das nicht alles falsch verstanden habe. Was mich nur wundert dabei ist, die waren verdammt lange im Dienst, Teilweise bis in die zweite Hälfte des 19ten Jahrhunderts. OK, einige von ihnen wurden rasiert und wurden 50er Fregatten. Wenn die 40 Diebe aber so fürchterlich schlimme Schiffe waren.....warum haben sie dann länger im Dienst gestanden als wesentlich stabiler gebaute Schiffe? Gehört vieleicht nicht hierher. Da Ich aber gerade diesen Band O`Brian lese kommen mir da so meine Gedanken, obwohl Aubreys Worcester eine Fiction ist. Falls ein Moderator des Weges kommt. Eventuell gibt es ja eine Rubrik zum <schiffbau in diesem grossartigen Forum, wo eine Diskussion über die 40 Diebe und ihre tatsächlichen Konstruktions und Bauschlampereien besser aufgehoben sind.

    Ich lese gerade..... Ich weiß nicht wie oft schon " Die Inselns der Paschas" von Patrick O`Brian

    Und, immernoch auf Englisch " Lumberjills, Britains Forgotten Army " von Joannna Foat. Es wird wegen der vielen Fachausdrücke noch etwas dauern. Lesenswert und sehr Informativ. Aber ....schweeeere Kost.

    Nun ja, das Problem ist eben, dass das hier ein Forum für marinehistorische Literatur und nicht marinehistoficton (um Adams Werk mal richtig einzuordnen, ob es das Wort nun gibt oder nicht) Literatur ist. Den meisten hier ist es eben Vieles zu fiktiv und zu wenig historisch...

    Ach...sind nicht die allermeisten Romanreihen die hier aufgeführt sind Marinehistofiction??? Wenn wir uns über Adam echauffieren sollten wir auch andere nicht so gut wegkommen lassen wie z.B. A.Kent ( Douglas Reeman) Ach Sorry, der kommt ja schojn nicht gut weg:hmm:, Forester hat auch schöne Fiction geschrieben. Ich bin sicher kein Fan der Romane von Adam. Die Herrscherin der Meere allerdings als gutes Nachschlagewerk ist für den deutschsprachigen Raum bis auf die Kritik über ungerechtfertigte Kritik am Ende des Buches, grossartig. Und da Ich wahrscheinlich auch der einzige hier bin, der z.B. Bolitho gerne liest, wenn auch mit Kritik daran und mit Regelmässigen Terminen bei meinem Therapeuten um nicht in Schwermut und Trübsal zu verfallen über den schwermütigen Helden, scheue Ich auch nicht vor Adam`s Romanen zurück, auch wenn mir der Schreibstil etwas Missfällt.

    Sollten wir nicht in Erwägung ziehen, das es mit der Definition der Nationalstaaten zu der Zeit der Koalitionskriege noch nicht so weit her war? Deutschland existierte noch nicht, es war eine zerstückelte Landschaft aus einzelnen Königreichen. Das kann nicht als Nationalstaat angesehen werden. Die USA waren ein Staat mit einer Regierung, zumindest bis zum Bürgerkrieg. Dort hat es Staatsbürgerschaften gegeben. Selbst in einem Land wie Frankreich, war es von Bedeutung, welche Herkunft Mensch hatte, ebenso in Britannien. Die Roayl Navy z.B. machte keinen Unterschied beim Pressen von Besatzungen ihrer Schiffe, was weit hergeholt und sicher näher zu betrachten zum Britisch Amerikanischen Krieg von 1812 führte. Aber selbst dort gab es Offiziere und Offiziersanwärter an Bord mit Amerikanischer Herkunft. Ich habe auch nichts darüber gefunden, das Menschen anderer Nationalitäten ( National wieder als nur angesprochene Bezeichnung) nicht in höhere Ränge aufsteigen konnten. Es wäre von Interesse, einmal die Offizierslisten der RN zu sichten um die Herkunft der Offiziere, besonders der über dem Leutnantsrang zu verifizieren. Ich denke, es wird uns ein erweitertes Bild der sozialen Gesellschaft " Unserer Zeit " darstellen. Alles andere dazu wäre und ist Hypothetisch.

    Tja...bald ist Klönsnacktreffen.....Ich lese gerade " Verfolgung im Nebel" wieder einmal und immer wieder gerne, die ganze Serie.

    :aos:hold Nun....Peter Weir scheint die ganze Serie gelesen zu haben. Aufmerksam gelesen. Fast in jedem Band finden sich Fragmente seiner verwendeten Scenen. Klasse der Mann

    Nach wie vor, Wilder Perkins gehört mit seinem Leutnant Hoare zu meinen Lieblingen der Romane im Marinemillieu. Ich besitze sie alle drei und bin beim durchstöbern der älteren Threads darüber gestolpert das Ich in meiner Bibliothek Bücher habe, die Ich schon länger nicht mehr gelesen habe. Nach dem heute vorgestellten Buch Lumberjills, a Forgotten Britain Army, einem Interessanten Fachbuch, werde Ich den Wilder Perkins aus dem Regal holen.

    Ab 1. Mai 2021 ist jetzt "Jagd auf Roter Oktober" bei Netflix im Programm. Sir Sean in einer seiner vielen Rollen.

    Ich sitze gerade an: Lumberjills, Britains Forgotten Army von Joanna Foat, ISBN :

    978-0-7509-9090-5 , 272 Seiten, Taschenbuch , Englisch ( keine Übersetzung vorhanden oder geplant) Empfohlener Verkaufspreis €16,99

    Inhalt : Es geht um die in Vergessenheit geratenen Frauen des Britischen Holzfäller Corps der Royal Army im 2Ten Weltkrieg und unmittelbar danach. Sie wurden, wie auch Frauen in der Schwerindustrie, eingesetzt, um die Verluste an Männern in der Kriegsgesellschaft Britaniens auszugleichen und haben grossartiges geleistet. Holz für den Bergbau, den Schiffsbau den Hausbau. Es gab einen enormen Bedarf an Holz und da die meisten Männer sich im direkten Kriegsgeschehen befanden, wurden Frauen angeworben und Ausgebildet Bäume zu fällen, zu Transportieren und in Sägemühlen zu verarbeiten. Eine überaus Interessante Geschichte. Und, da auf Englisch geschrieben, eine Herausforderung an die Konzentration.

    Wobei anzumerken ist das im Jahre 1805 die Brigg Dorothea von einem Versuchstorpedo getroffen wurde, in zwei Teile zerbrach und innerhalb weniger Sekunden sank. ( Robert Fulton: Torpedo war and Submarine Explosions)

    Aber zum Einsatz kamen die Dinger nicht. Die "Ehre" galt den Spierentorpedos, welche im Sezessionskrieg zum Einsatz kamen.

    Ja die Margareth Rutherford.Ich sah sie auf DVD am ersten Januar.....allerdings einen herrlichen Klamauk aus dem Nachkriegsgroßbritanien....Das doppelte College nicht gerade ganz großes Kino aber lustig und ein herrlicher verwechslungsklamauk mit ihr als Schulleiterin die mit ihren College Mädchen in einem Knabencollege einquartiert wird. :gf::ggr:

    Es gab sogar mal einen Professor, der als Sklave nach Deutschland kam. Anton Wilhelm Amo. Da war auch mal ein Artikel drüber in der Geo Epoche.

    Ja, nur das er nicht als Sklave nach Deutschland kam sondern von den Holländern versklavt wurde und dann später "verschenkt" wurde. Aus dem Artikel geht nicht hervor, wie diese "Schenkung" vonstatten ging. Ich lese allerdings daraus das der spätere Professor Amo von dieser "Schenkung" an ziemlich gut behandelt worden sein muss. Also wiederspreche Ich Saarpirat bei allem Respekt das als Beweis für Sklaverei in Deutschland anzusehen. Allerdings was in den Afrikanischen und Überseekolonien Deutschlands passiert ist wird ja gerade, unter anderem von sehr kompetenten Afrikanischen Wissenschaftlern vorsichtig aufgearbeitet. Ich habe letztes Jahr als Betreuer der Tontechnik und Übersetzungsanlage einer Konferenz bei uns im Haus beigewohnt und Hochinteressante Redebeiträge gehört. Darüberhinaus einige Wissenschaftliche Werke über den Deutschen Kolonialismus und die damit verbundene Sklavenhaltung erworben. Kolonialismus und Sklavenhaltung unbedingt voneinander zu trennen ist deshalb für mich ein zu einfach beschrittener Weg.

    Der neue "Uhtred" von Bernard Cornwell ist da. In diesem Monat ist die deutsche Übersetzung " Das Königsschwert " bei rororo erschienen.

    Und noch eine Serie geht in die nächste Runde. C.J. Sansoms "Matthew Shardlake" Serie um einen Rechtsanwalt zur Zeit Heinrichs des 8ten und die Zeit danach wurde diesen Monat bei Fischer um die deutsche Übersetzung des Romans "Tombland" mit dem Titel "Die Gräber der Verdammten" erweitert.

    Beide warten im Regal auf das gelesen werden......Ich bin aber vorher noch mit zwei Büchern beschäftigt. Des Iren Colm Toibin`s " Haus der Namen", eine spannende Interpretation des Orestie Themas, erschienen im Carl Hanser Verlag und ein im Heyne Verlag erschienenes Buch der Ägypterin Basma Abdel Aziz, " Das Tor" , ein Roman über die Natur eines totalitären Staates,Klug und mit einer gehörigen Portion schwarzen Humos.

    Ich bin überzeugt das mich die ersten beiden erwähnten Bücher eben so fesseln werden, wie es die beiden, an denen Ich gerade lese tun