Beiträge von Grolanner

    Dein Schiff sieht Bombe aus, aber, wenn auch sehr spät, fällt mir bei deinem blauen Kutter noch etwas ins Auge, bei dem ich Nachhaken möchte: Kann es sein, dass deine Riemen noch etwas sehr lang sind? Oder das Boot arg schmal?

    Bei der Länge der Riemen hätte ich 2 Mann zur Bedienung erwartet, du bekommst aber keine 4 nebeneinander auf einer Bank unter, scheint mir. Denn ein einzelner Matrose kann nicht Allein eine "ganze Birke" zum Pullen bewegen...


    Irgendetwas in der Kombination Riemen/Boot/Figur passt in meinen Augen von den Proportionen her nicht.


    Sorry:wf:

    Einen nur angebundenen Anker mit der Axt loszumachen und dann fallen zu lassen konnte ich mir als Frachtschiffmann bis dato einfach nicht vorstellen.🤔😧

    Die Axt war natürlich für den Notfall, falls man den Anker nicht aus dem Grund bekam, o.ä.. Dann hätte die Trosse gekappt werden sollen... "Fallen Anker" sorgte dann dafür, dass wir ihn einfach haben losgelassen, nachdem wir ihn aussenbords gehalten haben.

    Sorry, da war ich was ungenau!


    Das "Überfahren" des Ankers wurde vermutlich "by Manpower" erreicht, indem eben die Trosse eingeholt wurde. Selbst auf der S-Pütz haben wir das im allgemeinen so gehandhabt. Nur selten sind wir mit Maschinenhilfe Ankerauf gegangen.

    Also, "damals" als ich zur See fuhr, da hatten wir ja auch nix... zumindest bei uns an Bord. Keine Winsch, keine Kette, nischt...


    Es gab nen Anker aus Bronze, ne Trosse dran unnd was zum belegen. Ne Axt neben der Klüse und gut. Zugegeben, die Form des Ankers war deutlich weiter entwickelt, als zu Zeiten deines Modells. Aber trotz allem kommen mir 1800kg was arg schwer vor. Unserer liess sich mit 2 Mann heben und bewegen. Sagen wir also ca. 120kg?

    Die 148er waren knapp 50m lang, also in etwa wie damals ne Fregatte?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Damals nur wegen einer anderen Ankerform das ca. 10fache an Gewicht brauchten, um sicher Ankern zu können. Das er schwerer war, als unser Neumodischer, mag ich nicht anzweifeln, den Faktor aber schon ;)

    Von daher glaube ich, dass auch dein Anker von 4-6 Mann an Taljen abgelassen wurde und die Trosse dann ausrauschte.

    Lag er auf Grund, wurde nochmal zugegeben und und die Trosse dann erst an der Winsch belegt.


    Bonden , du bist doch auf so nem alten Segler gefahren, habt ihr da mal geankert? Mit wieviel Mann habt ihr da den Anker gehändelt?

    Wenn man zum Größenvergleich die Räder der Laffette heranzieht, ist zumindest der 2-scheibige Block sehr... wuchtig?
    Auf dem Foto sieht das für mich so aus, als wäre er so groß wie das hintere Rad der Lafette.
    Vielleicht als Kompromiss nur die Ein-scheibigen?

    Richtig, nen Hausfrauenstek ist der einfache Knoten, der beim Schuhe-Zubinden vor der Schleife kommt :D


    Danke fürs erklären, @Bonden, bei mir hatte es gedanklich an der Pinzette gehakt. Du nutzt sie nicht nur zum Ausrichten und Festziehen der Knoten, sondern auch zum Fliegen fangen... äh... Knoten selbst. Dann brauchst du nicht so viel Platz, aber umso mehr Geduld :S


    @Speedy: Vollste Zustimmung! :wf:

    Ich hätte da mal ne doofe Frage, aber: Wie bekommt du den Webleinenstek geschlagen, mit dem ganzen Papier dahinter? Ich meine, das ist eh schon Fuddelarbeit, mit den dünnen Bändseln, und dann noch das Papier im Weg?
    Oder machst du einfach nur nen Hausfrauenstek und gut ist?

    Darf ich Unbedarfter einmal eingrätschen? :whistling:
    Ich sehe, dass die Pumpenschwengel ~45° Richtung aussenbords zeigen. Das erscheint mir zwecks Bedienung während diverser Manöver eher ungeschickt, weil das Personal dann ja im Weg steht. Zudem wird der Mast dann ja beim lenzen "bewässert". Ich hätte jetzt eher vermutet, dass sie gerade oder leicht nach innen gedreht wären, und das Personal auf der Gräting steht. Dann würde auch das Wasser vom Mast weg, mit der Deckswölbung nach Aussen schneller abfliessen können...

    Mal aus reiner Skepsis: hat das mal jemand gegengeprüft ob das hinkommen kann?
    Fast 6000Liter Bier und 7-8000Liter Rum scheinen mir doch etwas viel... zumal die ganzen Fässer bzw. Puncheons auch noch was wiegen. Und das Frischwasser ist noch gar nicht erwähnt...
    Allein der Proviant mit Pfundangaben beläuft sich auf ~7t. Butter und Lebendproviant sind auch noch nicht gelistet und Schiesspulver auch nicht. Was hatte die Surprise an Verdrängung? 600ts? 300 Mann x 70kg sind auch noch 21t ...plus Breitseiten plus Munition... Eigengewicht...


    *Hoffentlich Zettel ich hier jetzt nichts an* :rolleyes: 

    Ich helfe gerne ;)
    1804-05 dürfte sich auf den Zeitraum der Bildentstehung bzw. deren Örtlichkeit beziehen, soll das Bild doch in Alaska entstanden sein. Ich vermute also ganz stark, dass es sich nicht um den Uniform-Tragezeitraum, sondern die Anwesenheit der Russischen Marine in Alaska bezieht. Aber weiter spekulieren kann ich auch nicht.

    Völlig unbedarft würde ich meinen, stünde es immer noch mittig, denn mehr als 10° wird man die Pinne "auf Kurs" bestimmt nicht gelegt haben.
    Höchstens während eines Manövers mehr. Beim Wenden oder Halsen folgen die Rudergänger aber nur den Befehlen des WOs und müssen den Anliegenden Kurs gar nicht kennen.
    Alternativ waren unsere Vorfahren aber auch nicht ganz doof und hätten bestimmt ne Tochter an den Kopf der Pinne geschraubt.


    Ich danke übrigens für die Erklärung, dass an der Gallion ein Löwe prangt. Im Halbschlaf hatte ich es für ein Seepferdchen gehalten.
    Nicht despektierlich gemeint, ich war wirklich noch nicht wach! :wf:

    Dann lehnt sich der gelernte Nichtbastler mal aus dem Fenster:
    Klar kann man mit den vorliegenden MSW-Plänen ein Schiff bauen, aber sind dort die Spanten für den Modellbau vereinfacht dargestellt.


    AP möchte nun ein Original-Spantgerüst bauen, wofür es aber, wenn ich die Baupläne richtig verstehe eben keine "Abpausvorlage" gibt, sondern nur Linienriss und Anordnungsplan, sowie "Innenausbaupläne". Er muss nun, so meine Vermutung, "aus 3 mach 1" spielen und sich die einzelnen Spanten selbst konstruieren, in dem er die Pläne "Übereinander legt", um auf Maße und Krümmung der einzelnen Holzgebilde zu kommen.


    Kann aber auch sehr gut sein, dass ich es auch falsch verstanden hab... ich bin nur ex-Seemann und Kälteanlagenbauer :whistling:

    Ufftata... ich dachte die Gute wäre in der Zeit zwischen dem alten Forum und meinem Wiedereintreffen hier schon lange fertig gewesen :S Ich kann mich noch gut dran erinnern... "Die" kannst du doch nicht einfach so wegtun!


    Bau sie fertig, lass dir einen Plexiglaskasten für sie bauen, mitsamt Plexi-Ständer und schraub ihn direkt unter die Decke von Wohn- oder Esszimmer, mittenmang über den Tisch!
    Kein Platz zum aufstellen, pffffff.... nono


    Nein Ernsthaft, Ofenbau und deine Kupferarie alleine sind schon die Fertigstellung wert. Bitte nicht "einsargen"!

    So, und nun wird gespannt. Ich beginne jeweils mit der hintersten (ja, ich weiss, ein Seemann sagt nie "hinten", also wie sagt man denn? die "achternsten"? ) Wante, Bb und Stb und spanne als Gegenzug anschliessend das Stag.

    Machs nicht so kompliziert, beginne einfach achtern mit den Wanten ;)


    Tante Edith meint noch: Alternativ ginge auch: Mit dem achterlichsten Want!
    Wenn schräg rechts hinter dir ein Schiff ist, heisst es: 3 Dez achterlicher als Steuerbord querab!