Russische Brigg "Phönix"

  • @Bonden
    :D Und ich hatte überlegt, die Bauweise auf Karton umzusetzen, da mir bei den 1/72 Shipyard Kits die Beiboote fehlen.
    @oeli
    Schön, dass Deine Werft nach den Sommerferien wieder den Betrieb aufnimmt.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Trition, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Vielleicht schaffst Du je es dass ich doch einmal meinem Wunsch nach einem Holzbausatz nachgebe!


    Ja, dieser Wunsch wird auch langsam wach in mir, Oeli ist schuld!!!


    Tja das freut mich doch sehr :thumbsup: Da habe ich ja mit diesem Baubericht, auch eine "missionarische" Aufgabe übernommen. ;)




    Dieses Holzgerüst ist das was bei GK Modell diese Gips Malle ist?

    Genau so siehts aus Aga :thumbup:



    Und natürlich meinen "Dank" an alle Kommentierenden!! :D:danke:





    Holzwurm werden? Was ihr hier äußert, grenzt an Meuterei!

    Manchmal sollte man seinen Horizont erweitern :D;)

  • Hier spricht die Werftaufsicht:


    Bevor hier jemand an der Rahnock baumeln kann, muss erst einmal ein Schiff gebaut werden, mit einem Mast und einer daran befestigten Rah. Also lassen wir den Meister oeli jetzt einfach weiterbauen - das ist hier schließlich eine Werft und kein Debattierclub! nav6

  • Hallo @oeli, schön, dass es schon losgeht,
    leider hatte mich ein unangenehmes Ereignis für 2 Tage offline gestellt. Daher erst jetzt:


    Im ersten Moment überraschen die Bilder ja schon allein wegen der fehlenden, sonst obligatorischen, klassischen Leistenbündel. Aber der Grund dafür ist ja klar.


    Wie schon gesagt, bin ich mal auf die Beplankung mit den vorgelaserten Leisten, deren Passgenauigkeit und die Meinung der Puristen zu dieser neuen Technik (gibt es die hier überhaupt?) gespannt.
    Das gelieferte Material scheint ja auch nicht geizig bemessen zu sein, wie insbesondere deine Bilder der Spanten zeigen.
    Benutzt du da einen Lötkolben mit Biegespitze oder ist der wegen dem Einspannen der Spanten nicht erforderlich?


    Schöner Arbeitsplatz mit ebenso schönem Anfang.
    Freue mich auf die Fortsetzung

    "Certainement qui est en droit de vous rendre absurde, est en droit de vous rendre injuste."
    Voltaire in "Ouveres komplettes de Voltaire" 1784, S. 447

    Wer dich veranlassen kann, Absurditäten zu glauben, kann dich auch veranlassen, Unrecht zu begehen.

  • Bevor hier jemand an der Rahnock baumeln kann, muss erst einmal ein Schiff gebaut werden, mit einem Mast und einer daran befestigten Rah.

    Ohne Mast sähe das wahrscheinlich auch ein wenig albern aus. Aber genug, @Bondenhat Recht. Hier geht es um eine schmucke kleine Brigg, deren Entstehung wir alle mit verfolgen wollen. :kf:

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • @Deetjen


    Ja, Puristen gibt es schon, zumindest ist Anobium schon sehr "detailverliebt" ;) und legt sehr viel wert auf historische Korrektheit.
    Ich finde die Schiffe einfach nur schön und erfreue mich am Anblick, ob es nun 100% stimmt ist mir nicht so wichtig.
    Du siehst, obwohl der Kreis der Modellbauer recht klein ist, haben wir das ganze Spektrum abgedeckt.
    Zwischen mir und Anobium Punctatum liegen alle unsere mitstreitenden Modellbauer. ;)
    Ich, obwohl noch nicht so viel beplankt ist vom Beiboot, bin bisher von den vorgefertigten Planken sehr angetan.
    Ich hatte eh immer ein wenig Probleme, die Beplankung originalgetreu zu bauen.
    Und ich hatte auch keine Lust irgendwelche Zeichnungen und Berechnungen anzustellen.
    Ich bin ein Bausatzkind, das in jungen Jahren alles mögliche gebaut hat und wo jedes Teil irgendwie gepasst hat.


    Und so habe ich es auch gerne bei den Schiffen. Das ich es dafür nicht in die oberste Liga der Modellbauer schaffe, ist mir wurscht, denn
    es geht mir in erster Linie um den Spaß und dem träumen beim bauen :D


    Bei den Spanten habe ich keinen Lötkolben verwendet. Nur die Spanten vorher "eingeweicht" und dann mit Holzleim und einer Klammer befestigt.


    Bei den Planken verwende ich Sekundenkleber. Vorher "eingeweicht" und dann mit dem Lötkolben direkt auf das "Gerüst" geformt.
    Der Vorteil ist, es hält sofort.
    Da das Beiboot nur eine Beplankung bekommt, wird es einige kleine Fugen geben. Die werden per Holzleim und Schleifstaub geschlossen und
    das wird dem Rumpf noch mehr Stabilität geben.


    Das wars erstmal, Morgen geht es weiter mit dem Baubericht.


    Gruß Oeli :thumbup:

  • Und so habe ich es auch gerne bei den Schiffen. Das ich es dafür nicht in die oberste Liga der Modellbauer schaffe, ist mir wurscht, denn
    es geht mir in erster Linie um den Spaß und dem träumen beim bauen

    So ist es richtig. Letzten Endes soll die ganze Sache doch Spaß machen und wie beim Schreiben von Geschichten bist Du auch hier der Gottkönig in Deiner kleinen Welt.


    Was die Liga bestrifft sehe ich Dich eher bei Hertha als bei Tennis Borussia. ;)

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Hallo Oeli,


    im Großen und Ganzen bin ich Deiner Ansicht auch wenn mich Bonden immer weiter in die Höhe powert und dadurch mein Sinn für einige Orginaldinge immer mehr gefeilt! Doch nun freue ich mich schon auf die Fortsetzung des Bauberichtes!


    Gruß
    Fritz

  • Habt ihr was kaputt gemacht? :D


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Ahoi und guten Abend,


    ich war wieder fleißig. Das Wetter passte zudem hervorragend, um sich in den Hobbyraum zurückzuziehen.
    Obwohl das bei mir meist egal ist ;)


    Seit dem letzten Mal ist an dem kleinen Beiboot viel passiert.
    Die Beplankung stand ja an und diese ist auch drauf. Da ging es mit Sekundenkleber und Lötkolben zur Sache.
    Hält sehr schnell, lässt aber auch keine Korrekturen zu.
    Die gelaserten Planken machen sich sehr gut, obwohl ich schätze, das es bei der Phönix nochmal besser funktioniert.
    Denn ein Beiboot in 1/72 ist nicht grad das Größte und das Handling schon etwas schwieriger.
    Gut, Planken sind drauf. Danach schleifen.
    Handlauf anbringen.
    Im Bug kam dann ein Gräting als Bugplatte. Dann die Ruderbänke und die Heckducht.
    Das Heck selber gefällt mir nicht so gut, aber wenn ich noch ein wenig schleife. das Ruder montiert ist und zum Schluß das ganze lackiert oder geölt ist, wird es schon passen. ;):thumbup:


    Könnte sein, das ich das Boot Morgen fertigstelle. Ist ja nicht mehr so viel. ;)


    Bis denne und liebe Grüße


    Oeli











    Einmal editiert, zuletzt von oeli ()

  • Ihr Modellbauer aus HOLZ oder PAPIER.
    Es ist absolut faszinierend, was ihr da macht! Größte Anerkennung.
    (als Junge habe ich sehr viele Plastikmodelle bemalt und zusammengeklebt - auch Segelschiffe...lange ist das her ..... Revell, Heller, Airfix....)
    Ich kann mich noch an flinke Finger erinnern! Und Geduld. Und Unruhe, wenn es nicht schnell genug ging. Nach dem Heiligen Abend konnte man mich nicht mehr vom Basteltisch lösen....

    "Wie die Luft gehört die See als Geburtsrecht allen Menschen.“
    (Thomas Jefferson 1743 - 1826)

  • Wie Bonden schon gesagt hat, ein wirklich hübsches kleines "Mitbringsel".


    Hast Du denn die Spalten zwischen den Plankengängen mit Holzleim verschlossen? Auf Bild 3 sieht es so nach Sekundenkleber aus, oder irre ich mich und das Bild zeigt das Einfügen den letzten Planke?


    In jedem Fall macht das kleine Ding was her.

    "Certainement qui est en droit de vous rendre absurde, est en droit de vous rendre injuste."
    Voltaire in "Ouveres komplettes de Voltaire" 1784, S. 447

    Wer dich veranlassen kann, Absurditäten zu glauben, kann dich auch veranlassen, Unrecht zu begehen.