Beiträge von 1.Lord

    Ist Bonden ansteckend??????

    Soll es nicht eine Datenbank für Viren und andere Schlimmheiten aufgebaut werden????


    UHHHHHHH - was mache ich jetzzzzzzz - da hat mich schon ein erster Viru......

    Aua!

    Ich habe ein 2200 qm großes Grundstück. Hier wohnen wir. Ich habe eine alte Straßenlaterne (Jahrhundertwende 19/20 Jhd. vom Flohmarkt). Die hat ihren Platz in meinem Vorgarten noch nicht gefunden. Da muss noch viel gewerkelt werden. Sandstrahlen, Elektrik, Malerei etc. Viel lieber hätte ich einen J.Read-Bunthäuser Spitze in meinem Vorgarten. In Klein ist das toll. Machst du das auch für Groß und in Stein und Beton?

    Sicherlich nicht - will nur sage, toller Turm. Schönes Erbebnis. Danke fürs Zeigen.

    Ungezügelte Ausschweifungen in Genua


    In 'Im Windschatten des Todes' von D. Donatchie finden wir die Fortsetzung von 'Klarschiff zur Höllenfahrt' vor. Der zweite Band der marinekriminologischen Serie um die englischen Brüder Ludlow erscheint 1998 im Ullstein Verlag in deutscher Erstauflage, ist von Uwe D. Minge überzeugend ins Deutsche übersetzt und bietet 496 S. Abenteuer an. Mögliche Seekarten, ein Glossar oder ein Nachwort fehlen.

    Wieder sind die grundverschiedenen Brüder zunächst on tour und schnell auch wieder on fire! Harry Ludlow, ehemaliger Offizier der Royal Navy, erfolgreicher Freibeuter und großkotziger Kriminologe ist das charakterliche Gegenteil von seinem Bruder James Ludlow, sofern es erlaubt ist, Personen in ihren Grundhaltungen zu vergleichen. James ist ein schöngeistiger, charmanter Maler und das Gegenteil eines lauten, kraftstrotzenden Seemanns, der eben einen solchen Bruder begleiten muss, um vor den Folgen einer unglücklich verlaufenen Beziehung zu fliehen. Beider Brüder Vater ist ein Admiral im Ruhestand, beide Brüder sind sehr wohlhabend und daher in der Lage, sich einen ausschweifenden, herausfordernden und überheblichen Lebensstil zu leisten.

    Worum geht es inhaltlich? Die Story in Ansätzen: Die Brüder erhalten von Admiral Hood einen vieldeutigen Auftrag, der bei Erfolg Harrys Reputation und einen neuen Freibeuterbrief zur Freibeuterei bedeuten könnte. Im Freibeuternest Genua wird ein britischer Kapitän mysteriös aufgehängt und damit tot aufgefunden. Eine französische Slup liegt im Hafen. Der Handelsvekehr im Mittelmeer ist von Freud und Feind gestört. Die Brüder sollen aufklären, aus Dunkel Hell machen. Sie lernen finstere Personen kennen und ein ausgeklügeltes Ränkespiel bleibt lange undurchschaubar. Wenigstens zwei Kaperkapitäne rivalisieren um Profit und um einen schnellen Segler. Mehrfach werden die Brüder angegriffen. Ein alter, blinder Kaufmann mit wunderschöner junger Tochter und gleichzeitig Pflegerin (Lelia di Toraglia) spielt eine (auch erotische) Rolle. Ein genuesischer Admiral Doria will auch seinen profitablen Part spielen. Es wird geblufft, gemordet, gelogen, gegrinst, geliebt, gekämpft, geprügelt. Bruder James wird der Arm gebrochen, damit ist er zunächst heraus aus den Geschehnissen in Genua. Ein Rattenwettkampf Neger gegen Nager ist Anlass für ein makabres Wettspiel, später wird aus dem Wettspiel blutige Folter und Harrys Gesicht ist Brot für die hungrigen Kampfratten. Üble, fiese tortura! Nach 374 S. bunter, noch unverständlicher, weil noch nicht logisch zusammenhängender Handlung, wird die Story dann marinelastiger. Harry schult eine Seemannschaft und sucht die Auseinandersetzung mit 4 Widersachern und deren kleinen Bötchen auf See. Zunächst erweist er er sich erfolgreich als manövernder Fuchs, dann wird er ausgefuchst. Bumm! Ein Schiff explodiert, das daneben geht fast ganz kaputt. Nächster Versuch! Am Schluss ist der Widersacher ausgelöscht, ein übler Menschenhandel / Prostitution aufgedeckt, die Brüder vereint, der Fall gelöst.

    Der Autor von 'Klar Schiff zur Höllenfahrt' hat sich weiterentwickelt und die Story ist diesmal immer spannend, nachvollziehbar und bleibt überschaubar. Ein flotter Marinekrimi in der Tradition eines W. Perkins. Das ist recht gut, nicht sehr gut, aber durchaus lesenswert. Woran liegt das? Zunächst insgesamt daran, dass der Autor hier einen Stoff flüssig bändigt, der zunächst unüberschaubar anmutet. Ein verwirrendes Wuhling wird Stück für Stück aufgeklart.

    Wie die Ludlow-Brüder den dargestellten Personen der Story, so verweigert Donatchie seinen Figuren einen ehrwürdigen Respekt. Das macht die Individualität der Figuren luftig und humorvoll. James z.B. „...hatte nicht mehr das Temperament einer Bulldogge wie sein älterer Bruder“ (S.22). „...Doch in Harry schien eine verborgenen Stärke zu stecken, die James zu fehlen schien, eine physische Präsenz, gepaart mit der langen Erfahrung eines Seemannslebens, aber mit einem gewissen Mangel an Kultiviertheit“ (S.22). James über Admiral Hood: „Und ich wage zu vermuten, daß sie sich als jovialen alten Burschen sehen, voller Witz und herbem Charme“ (S.23).

    Zur Gestaltung der Unterschiedlichkeit der Charaktere der Hauptfiguren formuliert Donatchie: „Harry lächelte, und zum erstenmal dachte er an James, der in einer Situation wie dieser akzeptiert hätte, daß sein Bruder wußte, was er tat, und ihn nicht mit seinem spitzfindigen Pessimismus belästigt hätte, mit dem er ihn in Genua so genervt hatte“ (S.389).

    Die Ludlowschen Frechheiten und James feinsinnige, offen artikulierte Grenzüberschreitungen führen die Brüder immer wieder in Erklärungsnot und Bedrängnis. Mit einem arroganten Offizier muss / will Harry sich duellieren. Es ist eine -Demütigung für den Offizier, dennoch ist der Kampfstil von Harry nicht Gentleman-like. Trotzdem lustig!

    Donatchie fängt auch in diesem 2. Band deutlich sensitiver ein, wie es z.B. in einer verkommenen Hafenstadt oder in einem Bordell riechen könnte. Auch landestypische Gerüche und Geräusche sind feinnervig eingefangen. Das erreicht schon fast das Niveau von D. Pope.

    Auch schön formuliert: „Die Wände und Decken waren ein Feuerwerk von Farben, Fresken, die von vergoldeten Kranzleisten eingerahmt wurden, zeigten tanzende Nymphen, Götter, die spielten, und vorwärtsspringende Tiere; das alles wurde von einer milden Gottheit betrachtet“ (S.171).

    Die inhaltliche Respektlosigkeit der Ludlow-Brüder hat Methode. Hier kriegt Donatchie besser die Wende als in der Auftakt-erzählung. Hier wirkt es fluffig und leicht. Das ist diesmal gelungen. Dennoch nerven auch beide Brüder. Ein Besser-wisser und ein tolpatschiger, malender Landlubber; dennoch beide anfeindbar und doch auch verletzlich. Die Royal Navy hat inkompetente Offiziere, die Saufen und Hurerei zulassen und billigen oder einen verschmitzten Admiral Hood. Hier finden vielleicht auch autobiografische Erfahrungen und Enttäuschungen Donatchies Grund.

    Erzähltechnisch finden wir eine gekonnte, auktoriale und personale Erzählkonstruktion vor. Gut erzählt, feine Formulie-rungen und gute Beobachtungen lassen einen Lesefluss entstehen. Gelungen!

    Die Gestaltung eines Heldenpaares mit diametralen persönlichen Gegensätzen in Handlungskompetenz, Wissen und Rhetorik ist ja nicht neu, aber gewinnbringend. Kenner der Materie denken sofort an Aubrey/Maturin. Diese Pärchen bleibt jedoch das Maß konvergierender Antipoden. Natürlich bleibt die Gestaltung dieses Paares unerreicht, genauso wie der Humor bei Patric O'Brian.

    Aber Donatchies Brüderpaar versucht sich auch gewinnbringend für den Leser die Abenteuer aus unterschiedlichen, gegensätzlichen Perspektiven zu erschließen. Gut ist das und auch erfreulich für uns Leser. Diesen Band zu lesen hat sich gelohnt.

    (Toskana im Oktober)

    Danke an den Bonden-Admiral fürs Zeigen, einem mehr als aufschlussreichen Zeigen mit einer so leckeren Bilder-Garnierung.

    Fantastisch ist es wohl für euch gewesen und für mich macht es Appetit auf einen Besuch in Stockholm (Ist ja gar nicht so weit weg, die Fähren liegen vor der Tür!).

    Ich mache mich jetzt mal über den 2-ten Donachie her. Der 1-te war ja nicht so dolle. Darüber habe ich ja berichtet. Mal sehen. Die ersten 23 Seiten sind schon gut.

    Parallel dazu (wenn es geht) Wilhelm Lehmann 'Der Überläufer' und A.M. Frey 'Die Pflasterkästen'. Beides expressionistische Romane aus den 1920er zur Thematik Anti-1. Weltkriegs-Roman. (Wenn es geht) meint, dass es oft einfach zu krass ist, zu lesen, sich vorzustellen, wie und was in diesen fiesen Giftgas-Grabenkriegen mit den Soldaten passiert ist.

    Und dann noch was ganz anderes im Angebot: Joachim Meyerhoff 'Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war' Ein Roman über ein Zuhause in der Psychiatrie (in Schleswig).

    Ich werde berichten.

    Großartig, ich kann es kaum glauben! Was du entstehen lässt, ist einzigartig!

    Ich feiere den Angarvater! Was für eine feine Arbeit.

    Allergrößte Verneigung.

    Würde ich eine Flotte planen, die in See stechen sollte, um böse Andere zu besiegen, dann wärest du der Baumeister meiner Flotte....

    Angarvater Drake, nimmst du mich mit auch die Reise?

    Großartig wie ihr das eingefangen und uns präsentiert habt. Vielen Vielen Viele Dank für herausragende Fotos und gelungene Motive und Kommentare. Jessicareadbonden. Alles was nicht von uns gesehen werden konnte, was ihr erlebt habt, das ist zusätzlich euer SCHATZ, den ihr privat hüten werdet. Die Bilder und Kommentare vermitteln, wie ihr euch in unserem Element wohl gefühlt habt. Ja, Portugal ist mir auch in allerbester Erinnerung. Ich habe tatsächlich z.Zt. einen Kasten SuperBock, original portugisisches Bier im Kühlregal, das lässt sich in Norddeutschland nur in HH bei Silca-Import beziehen. Das ist tatsächlich super lecker und schmeckt eigentlich nur superlecker, wenn man es in Portugal probiert hat. Was für eine tolle Reise ihr gemacht habt.....!!! Großartig. Vielen Dank fürs Zeigen!

    Fühle dich bitte nicht unter Druck gesetzt, jetzt schnell die Bedürfnisse von uns zu befriedigen. Lasse dir bitte die Zeit, die du brauchst um deinen Ansprüchen Genüge zu tun. Besser, du feilst etwas länger und wägst ab, dann dauert das eben noch ein paar Wochen oder Monate...

    Nicht deine Leser sind wichtig - wichtig ist der Anspruch, den du an dich stellst und der Blick in den Spiegel muss wohlwollend sein. Ein Text ist dann fertig, wenn der Autor den Text als fertig ansieht, vorher nicht. Wenn du fast zufrieden bist, dann überprüfe noch einmal, was andere dir als Kritik angeraten haben. Du bist der einzige, der bestimmen kann, wann dein Text der ist, den du schreiben wolltest. Ich freue mich auch, wenn dein 2. Band erst in 2021 erscheint. Eigener (Erfolgs-) Druck erzeugt oft Nachlässigkeit. Erspare es dir und auch deinen Lesern. Ich freue mich, wann auch immer der 2. Band erscheint und drücke dir die Daumen für gut genutzte Zeit und möge es dir in die Tastatur fließen....

    Und - lieber Benjamin, wir können deine Romane (Ja - Plural - e - halt dich ran!!! :-)) lesen und müssen nicht auf leider so oft ausbleibende Übersetzungen warten. Übrigens stehst du als deutscher Autor ja in der Tradition eine Frank Adam - nur so am Rande mal angemerkt...

    Ich freue mich auch schon auf deinen nächsten Wurf und bin gespannt, wie die Geschichte weiter geht und ob dich unsere Anmerkungen angeregt haben. (War ja vielleicht auch gar nicht nötig! Dass du dich dieser von dir geforderten Kritik stellst ist absolut allereherenswert!!!)

    Und das Gute ist ja auch, dass du mit einer Kritik so umgehen kannst, wie du das willst. Alle Wege offen.

    :sun:

    Hej Jessica, hej Bonden,

    als ich noch jung war - ähhh?, wann war das bloß? - ach ja - 1988 / 1989 machten 4-6 Adonisse Rucksackurlaub per Interrail... Auch Portugal. Porte, die Perle am Douro, Portweinkellereien mit freiem Ausschank.... Aua. Dann in die pralle Hitze - nicht so gut - schnell in die nächste freie kostenfreie Kellerei (Calem) und dann noch ein paar Schlückchen.... Ja auch Coimbra erinnere ich als supertolle Uni-Stadt. Was für ein Flair! Das spanische Pentant dazu ist Salamanca - das ist auch so ein Knaller.

    Francisco Petrarca muss man dann lyrisch in Portugal dazu lesen und leiden und den Fado genießen...

    Lisboa war damals schon ziemlich ranzig, aber auch bezaubernd schön. Wir sind damals dann noch an die Sandalgarve per Zug gefahren. Dort konnten wir mit Portugisinnen (unter strenger Beobachtung der Eltern!!!) nicht nur den heißen Sand genießen.


    Hach - Altherrengeschwafel mit vielen Erinnerungslücken. Die Verklärung der Vergangenheit ist so herrrlich.


    Aber Portugal ist / war hinreißend.


    Danke für das Zeigen und Beschreiben eurer tollen Tour!

    Ich bin auf Netflix durch das Last Kingdom mit Uhtred geflutscht. Das hat mir Spaß bereitet.

    Spannend in jedem Fall, auch blutig. Lesen brauche ich die Serie nicht, war schon ein prima Sehvergnügen.

    Immer wieder schön, wenn ein Schmied ein besonderes Schwert schmiedet. Auch schöne Frauen erfreuen!

    Freue mich auf die Fortsetzung.

    Schön Oeli, dass du wieder unter uns weilst!!!

    Die Untiefen (im Leben) gehören ja leider immer wieder dazu.

    Ich bin seit über 2 Monaten auch etwas gestrandet.

    Das Warpen fällt schon schwer.

    Sei herzlich gegrüßt!

    Gerade habe ich Stefan Hertmans Krieg und Terpentin gelesen, beendet und aus der Hand gelegt und bin schlicht weg begeistert, verstört, fasziniert, tief berührt!

    Krieg und Terpentin, so heißt das Taschenbuch (Diogenes), die deutsche Erstveröffentlichung titelte noch Der Himmel meines Großvaters (2014 bei Hanser erschienen).

    Es ist eine Rekonstruktion der Biografie eines Großvaters (Opas).

    Das Buch hat drei ausgewogen lange Teile und 404 Seiten. Im Zentrum steht das Kapitel 2, in dem die Kriegserlebnisse des Großvaters des Autors stehen. Opa und Enkel sind flämische Belgier. Die Kriegserlebnisse im 1. Weltkrieg (dem großen Kriege) sind entsetzlich!!! Unvorstellbar!!!

    Das Kapitel 1 leitet ein im journalistischem Erzählstil. Biografische Fakten, persönlicher Zugang, Recherche. Das ist luftig schön formuliert und überrascht mit tiefgründigen Gedanken und feinsinnigen Beobachtungen.

    Das Kapitel 2 wechselt dann die Erzählperspektive und das Genre. Wir erleben aus einer Ich-Perspektive in Erzählprosa (Roman) die Grausamkeiten der Schlachten in Flandern mit. Das geht furchtbar unter die Haut des Lesers!

    Im Kapitel 3 dann rekonstruiert der Autor anhand von biografischen Notizen seines Großvaters dessen weiteres Leben, zieht Gemälde heran, die sein Opa als Gemälde-Kopist malte und deutet biografische Zusammenhänge an, interpretiert Lebensmomente des Opas mit musikalischen Vorlieben und zeittypischen Gebräuchen.

    Das ist spannend, intensiv und vielfältig. Es ist berührend, anfassend und unglaublich beeindruckend.

    Ein Tipp!

    2008 habe ich mich durch das lange Buch geschmökert. Ich erinnere mich an einen spannenden Lesesog. Ja, Speedy , der Mythos spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte. Ich war mir nach der Lektüre gar nicht so sicher, dass es sich um ein Monster handelt. Ich hatte das seinerzeit so verstanden, dass es sich schon um einen gewaltigen Bären handelt, der den festsitzenden Forschern hartnäckig zusetzt. Mörderischer Bär, der von den Inuit beschworen wird. An ein DING aus einer anderen Welt oder gar ein Alien - das war gar nicht meine Vorstellung.

    Die Verfilmung habe ich dann vergangenen Herbst gesehen. Tolle Umsetzung der Geschichte, auch sehr spannend und mehr als unterhaltsam, sogar ein bisschen gruselig. So viel fiese Dunkelheit und spürbare Kälte.

    Und dann kam leider das Monsterbärwesen, das sogar in der Takelage herumbrüllt, herumbeißt und Beute macht. Das fand ich so unnötig und lächerlich. Das hat wirklich die Serie für mich verhagelt. Es hätte auch gar nicht des Monsters bedarft. Ein Brüllen und Tatzenstapfen hätten vollens gelangt, aber nein, da muss dann Großer Eisbär, komm bald wieder! auftauchen.

    Das hätte nicht passieren müssen! Vielleicht ist Ridley Scott auch die Gabe der portionierten Andeutung eingefroren?

    Benjamin McAllister : Da muss ich ja nun auch echt lachen 1803 - 1804 - 1805. Natürlich kommt es auf Genauigkeit an. Sorry - das war absolut nicht meine Absicht. Aber mit Sicherheit kann ich es leider auch nicht auf die Autokorrektur schieben.... Und erst recht nicht auf den Strand!

    Hier noch einmal nachgereicht: "1803"

    Zur Frage des Spoilerns: Hier im Forum hat es immer mal wieder eine rege Diskussion ums Spoilern gegeben. Ich finde, dass zu einer Rezension auch eine verknappte Inhaltsangabe gehört. Ich finde es hilfreich zu wissen, was mich erwartet, wenn ich mir mehrere hundert Seiten als Lektüre vornehme. Mich stört es auch nicht im Geringsten, wenn ich die Story schon kenne. Durch die Art und Weise des Erzählens und Lesens entstehen meine Bilder von einer Geschichte / von Personen.

    Aber man kann auch ganz anderer Ansicht darüber sein. Es ist auch möglich, dass einem der Genuss verhagelt wird, wenn man schon vorher wesentliche Handlungsteile kennt. Wir Leser sind genauso unterschiedlich wie Autoren oder die Vorstellungen, die beim Lesen desselben Textes in Köpfen entsteht.

    Wer soll das final entscheiden, ob zuviel, wie viel gespoilert wurde / wird? Die Admins? (Aga überspringt Teile beim Lesen, wie er schreibt - auch eine Möglichkeit! Könnte ich eher nicht!).

    In dem Fall meiner Rezension zu deinem Buch, ist das doch einfach. Ich habe überhaupt nichts dagegen, wenn mein Text editiert wird, wenn du das möchtest - um gewissermaßen die Spannung hoch zu halten, damit viele Menschen dein Buch kaufen und lesen.

    Ich bin da ganz uneitel und entspannt.

    Also Benjamin, ganz ehrlich, wenn dir meine Besprechung zur Darstellung der Story zu umfangreich ist, dann hast du und die Admins mein uneingeschränktes Vertrauen, das so zu machen, wie es dann (vor allem für dich als Autoren) gut ist.