Was lest ihr gerade?

  • Kent habe ich zuhause gelassen. War mir zu alt, ist aus den 70ern
    Dafür lese ich ken Follets "Tore der Welt"


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Nach 20 Star-Wars-Romanen am Stück wollte ich mal wieder etwas mehr Realismus. Was liegt also näher, als zu Terry Pratchetts Büchern zu greifen? :lol:


    Passend zur Jahreszeit und den Außentemperaturen bin ich derzeit mit TOD unterwegs, der die scheibenweltliche Variante des Weihnachtsmannes - den Schneevater - vertritt und in der Silvesternacht durch Schornsteine steigt, um Kindern Geschenke zu bringen. Statt einem Rudolf vorm Schlitten hat er vier Eber, und bei einem Auftritt in einem Kaufhaus in Ankh-Morpork ist für die anwesenden Blagen die Tatsache, dass einer der riesigen Eber dort den ganzen Teppich vollpi**t, das wichtigste Thema. :lol: Ich hab mich ja beim Lesen dieser Stelle beinahe ebenfalls ebernartig ... :D GROßARTIGE UNTERHALTUNG!


    Boh, macht Spaß, wie der Tod zu sprechen. Oder wenigstens zu schreiben... :oops:

  • Hogfather halte ich mit für den besten aller Pratchetts.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • zur Zeit gibt es etwas schwerere Kost um den Wissensdurst zu stillen:



    Das Buch beschäftigt mit zehn politischen Entscheidungen in den Jahren 1940/41 - die maßgeblich für den weiteren Verlauf des Krieges standen. Liest sich durchaus gut und spannend und liefert reichlich Hintergrundwissen.


    Gruß Marcel

    Auf, Matrosen, die Anker gelichtet, Segel gespannt, den Kompaß gerichtet! - Wilhelm Christoph Gerhard (1780 - 1858)

  • Tolles Buch Smiddie.
    Habe es vor ein paar Monaten am Wickel gehabt.

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Ich beginne noch mal ganz von Vorne !


    56 Romane noch :lol:

    Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean.
    Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unseren Tränen.
    Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten, so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.

    John F. Kennedy

  • Terry Pratchett ist einer meiner Lieblingsautoren. Wenn ich ab Herbst wieder in meiner Werft arbeite, läuft eigentlich permanent ein Hörbuch von ihm.


    Aktuell lese ich "Toller Dampf voraus".


    Gruß Christian


    In der Werft: Papegojan, 1/72 von Shipyard
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Ich bin zur Zeit im Scheibenwelt-Australien:


    Es gibt auf jeden Fall bessere Bücher von Pratchett, aber es gibt in diesem Band eine noch höhere als sonst übliche Zahl an Lesezeichen, die ich in meinem Reader bei besonders gelungenen Formulierungen und lustigen Szenen setze.


    Kleine Kostproben gefällig?


    Nach einer ziemlich bierseligen Nacht, am Morgen danach:

    Zitat

    In der stinkenden Flohgrube von Rincewinds Gehirn griff der Filmvorführer nach Spule zwei. Rincewind schauderte.


    Der Bibliothekar ist krank und verwandelt sich andauernd in etwas anders, so auch mal in ein Buch.

    Zitat

    "Es steht Ugh auf dem Umschlag", sagte der Oberste Hirte nach einer Weile.
    ...
    Ponder berührte das Buch. Es war warm. Und es ließ sich ganz einfach öffnen. Alle Seiten waren mit dem Wort "Ugh" gefüllt.
    "Gute Dialoge, aber der Plot ist ein wenig schwach."


    Magische Tore...

    Zitat

    "Einmal hat sich ein solches Tor im Keller geöffnet, ganz von allein", meinte der Dekan. "Ein rundes schwarzes Loch. Und wenn man etwas hineinwarf, verschwand es spurlos. Der alte Erzkanzler Wetterwchs ließ ein Abort darüber errichten."
    "Sehr vernünftige Idee", entgegnete Ridcully...
    "Das dachten wir ebenfalls, bis wir das andere Tor fanden, das auf dem Dachboden entstanden war - es stellte sich als die andere Seite des Portals im Keller heraus. ..."


    :lt:

  • Stimmt, Heiße Hüpfer Ist eines der schwächeren Bände, aber die Details (Formulierungen und Einfälle) reißen es raus.



    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Für das Krankenhaus habe ich mir Band 2 der Rosenkriege von Conn Iggulden mitgenommen.
    "Das Bündnis" schließt nahtlos an "Sturmvogel" an.
    Die ersten 150 Seiten lesen sich spannend und flott. Nicht so ja bei Band 1 der ja eher zäh startete.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Frisch aus der Presse auf meinen Tisch:


    Die Abrechnung mit Obedia...



    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Ich bin noch immer auf der Scheibenwelt unterwegs. Wollte ja zwischendurch mal was anderes lesen - aber immer, wenn ich grad einen Pratchett aus habe, sitze ich im Zug, habe noch etliche Reisezeit vor mir und auf dem Reader nichts, was ich jetzt wirklich gern lesen wollte. Und zu Hause denke ich dann nicht daran, mal was anderes draufzuziehen...
    Ist aber so rein gar nicht schlimm, denn ich fühle mich nach wie vor auf das Beste amüsiert! :D Heute habe ich "Der Zeitdieb" beendet. Ganz ehrlich, den fand ich bisher am schwächsten. Das war mir ein klein wenig zu verschrurbelt, und die gesetzten Lesezeichen waren so wenig wie in keinem anderen Buch vorher. Dennoch würde ich ihn nicht als "nicht lesenswert" einstufen, auch hier wurde viel geschmunzelt und gekichert! :wink2:
    Begonnen habe ich, da ich in der Reihenfolge des Erscheinens lese, heute folgerichtig "Wahre Helden". Ja, das geht wieder gut los! :D


    Frage: Wieso finde ich bei Amazon nur den Comic? :motz:


  • Bei mir ist es mal wieder maritime Kost für Zwischendurch. Der Abenteuerroman "Jagd auf K-470" spielt in der Gegenwart oder nahen Vergangenheit, ist aber trotzdem Fiktion, denn im Mittelpunkt steht ein schwerbewaffnetes und supermodernes Schiff der fiktiven europäischen Seepolizei. Die ausführlichen und gut recherchierten Erläuterungen zur verwendeten Technik sind manchmal ein wenig ermüdend, aber insgesamt ist es eine unterhaltsam geschriebene Wochenendlektüre, die leider nur als Kindle-eBuch erschienen ist.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Ich lese zur Zeit den neuen Waringham Roman von Rebecca Gablé. Und der ist diesmal nicht nur historisch sondern in weiten Teilen auch marinehistorisch.
    Das Buch ist der inzwischen 5. Teil der Saga derer von Waringhams, einem fiktiven englischen Adelsgeschlecht, anhand dessen die englische Geschichte in Romanform erzählt wird. Angefangen hat sie mit Das Lächeln der Fortuna im Spätmittelalter mit dem Hundertjährigen Krieg und erstreckte sich dann über die Rosenkriege und widmete sich zuletzt der Ära Heinrichs des Achten.


    In Palast der Meere steht nun die Regentschaft Elisabeths I. im Mittelpunkt. Und damit kommen auch endlich mal ein paar hübsche Schiffchen ins Spiel. Auf der ersten Schiffsreise lernen wir John Hawkins und seinen Cousin kennen, den noch unbescholtenen einfachen Seemann Francis Drake. Im Lauf der Handlung wird die Bedrohung durch die spanische Flotte immer größer und in England wird entsprechend aufgerüstet.
    Mehr möchte ich eigentlich gar nicht erzählen. Insgesamt ein typischer Gablé, auch wenn mir die Mittelalterromane deutlich besser gefallen haben. Aber die Beschreibungen der Seefahrt und -schlachten zu der Zeit sind gelungen und zeugen von guter Recherche!


  • Nach dem hier


    und dem hier


    Hat nun Colonel Ardan Sortek seinen ersten Auftritt. :thumb2:


    Es ist eine interessante biologische Tatsache, dass in unseren Adern exakt der gleiche Prozentsatz Salz ist wie auch im Ozean.
    Salz ist in unserem Blut, in unserem Schweiß und in unseren Tränen.
    Wir sind mit dem Ozean verbunden. Und wenn wir zum Meer gehen, sei es, um zu segeln oder um es zu betrachten, so kehren wir dorthin zurück, woher wir einst kamen.

    John F. Kennedy