Ich komme nicht drauf (Beiboote)

  • Ich hätte da gern mal ein Problem. Es geht um die Beiboote. Bei meiner Ringle soll das Beiboot an Deck gelagert werden, so wie es auf einem der wenigen Bilder der Ringle von Geoff Hunt erkennbar ist.
    Ich gehe mal davon aus, dass es für die Beiboote ein spezielles Gestell gab. Wie hießen diese Teile und gibt es irgendwo Bilder oder Zeichnungen davon, damit ich eine Vorlage habe?
    Ich bin mir ganz sicher, schon davon gelesen zu haben, mir fällt nur einfach nicht ein wo. Und da ich nicht auf den Namen komme, ist Google auch nicht mein Freund.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Ich hätte da gern mal ein Problem.

    Da bist du der einzige den ich kenne, der DAS tut ;-)


    ...hihihihihi...


    Gibt verschiedene Fassungen, die kleinen Klampen an Deck (Name vergessen), den Galgen mit den Ersatzspieren auf dem das Boot lag, und natürlich Davits oder Schlepp-Michs. Schau mal in Nmm, dort findest du viele verschiedene Ausführungen.


    XXXDAn

  • Klampen - das war das Wort, das ich gesucht habe. :thumb2:


    Das mit den Ersatzspieren schau ich mir mal an. Auf so einem kleinen Kahn hat man den Platz sicherlich intensiv genutzt.


    Edit: Im Baubericht zu Deiner Victory habe ich auch ein paar hübsche Bilder dazu gefunden @dafi

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

    Einmal editiert, zuletzt von Speedy ()

  • Im Mondfeld sind dazu auch ein paar Beispiele aufgeführt, wenn Du den zu Hause haben solltest. -> Historische Schiffsmodelle, S. 216f.

    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • So ein Hardcore-Bastler bin ich ja nicht. Ich schaue mich schon ein wenig in den Bauberichten diverser Foren um, aber mein Geld für Bücher gebe ich dann lieber für marinehistorische Werke oder Romane aus.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Kennen Sie das nicht auch? Sie wollen die Beiboote anbringen, wissen aber nicht, wie? Oder die Takelage brennt und die Bilge quillt über? -
    Da hilft Ihnen der Mondfeld 2008 'Historische Schiffsmodelle' aus allen unerquicklichen Lagen als vermeintliche Werftgrande, pflichtbewusster Oberbefehshaber oder knausriger Beamtenschimmel heraus... Bestellen Sie deswegen noch heute zum Vorzugspreis!
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    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • Für englische Schiffe unserer Epoche ist der Mondfeld, da er viel zu weit gefasst ist nicht zu empfehlen.
    Goodwin "The Construction and Fitting of the Sailing Man of War, 1650-1850",
    Lavery "The Arming and Fitting of English Ships of War, 1600-1815",
    Lees "The Masting and Rigging of English Ships of War, 1625-1860",
    und Harland "Seamanship in the Age of Sail"
    gehören als Standardwerke (zumindest als Sekundärliteratur) in die Bibliothek

    Gruß Christian


    In der Werft: Papegojan, 1/72 von Shipyard
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Dann bin ich ja richtig ausgestattet. Nur der Lee fehlt...


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • @dafi


    mit dem Marquardt habe ich mich bis jetzt noch nicht anfreunden können, er ist mir persönlich auch etwas zu breit gestreut. Der Schrage ist für die Vollschiff-Takelage englischer das in meinen Augen beste deutschsprachige Buch.


    @Bonden
    Da musst Du dann aber dringend noch nachrüsten. Bei einer Fregatte kommen schon einige Boote zusammen.


    @Aga
    Auch bei den genannten Büchern muss man beachten, dass es sich um Sekunddärliteratur handelt, die Fehler enthalten kann. Gerade im Goodwin gibt es Formeln, die ich anhand meiner Primärliteratur nicht nachvollziehen konnte. Leider ist das Literaturverzeichnis sehr sehr spärlich.

    Gruß Christian


    In der Werft: Papegojan, 1/72 von Shipyard
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Das ist nur eine faule Ausrede. :P Richtig interessant ist es doch eines der Beiboote beim Aussetzen zu zeigen und die beiden anderen im Schlepp


    Also streng Dich ein bisschen an 8)

    Gruß Christian


    In der Werft: Papegojan, 1/72 von Shipyard
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Ach, das hab ich ja versucht. Hab mir die eingescannten Bögen der Beiboote der 1:96-Variante der Mercury schicken lassen (komisch, da sind Boote dabei, bei meinem erheblich teureren Kasten hingegen nicht...).
    Die hab ich dann runterscaliert und versucht danach zu bauen und bin kläglich gescheitert, was vor allem daran lag, dass einige Maße nicht passten; vermutlich schlecht eingescannt und/oder falsch runterscaliert. Wie auch immer - ich hab mich von den Booten verbaschiedet und will ganz ernsthaft das Schiff dann in der beschriebenen Situation zeigen. (Allerdings nicht mit rausgerissenen Schotts - siehe mein BB und dafis Beitrag dazu. :D )

  • Komisch die Boote konnte man ausfieren, aber die Schotts nicht abbauen. dash


    Für ein Langboot und eine Pinasse kann ich dir mit Zeichnungen in 1/48 weiterhelfen. Die könntest Du herunterskalieren und müsstest Holz gegen deinen bevorzugten Werkstoff tauschen.

    Gruß Christian


    In der Werft: Papegojan, 1/72 von Shipyard
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."