• Tja, man weiß es nicht... :D


    Ich finde es erstaunlich, dass das DDR-Fernsehen zu diesem späten Zeitpunkt noch so eine aufwendige und ja überhaupt nicht in das politische Programm passende Reihe produziert hat.

    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • vielen Dank für den Tip.


    Ein ordentliches Stück Kino. Auf jeden Fall sehenswert.


    P.S. Als mit der Bühne und dem TV etwas verbandelter sehe ich auch während der Show so einwenig „in die Kulisse“. Da haben die Kollegen, und es sieht nach den Originalschauplätzen, aus an denen gedreht wurde, ganz hübsch mit den Aufnahmewinkeln spielen müssen um nicht den damals ziemlich derangierten Zustand der dresdener Schlößer, so wie ich ihn ab 90 gesehen habe, auszublenden. Auch zeigt man Sansouci wohl aus diesem Grund nur in der Totalen aus dem Park heraus. Aber egal, alles in allem gute Arbeit.


    Cheerio!


    Angarvater


    p.p.s. Und da gab es ja auch wirklich eine ganze Menge recht attraktiver Schönheit zu sehen.

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.

  • Kleine Fehler findet man immer, lassen sich aber ohne die modernen Möglichkeiten der CGI-Nachbearbeitung kaum verhindern - finde ich auch nicht schlimm, weil die meisten Dinge ja für unser tägliches Sichtbild "normal" erscheinen.

    Bei den Eingangsszenen zum Dresdner Stadtschloss bin mir aber nicht sicher, ob es sich dabei nicht um billige Pappkulisse gehandelt hat. Und die in der Kameraunschärfe verschwindenen Baugerüste waren bestimmt auch nicht nur zur Zierde da... ;)

    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • Gerade beim "Eingangsportal" hat man mit einem auf Glas gemalten Portal getrickst und man sieht es wirklich nicht, wenn mn es nicht weiß.


    Nochmal zu den Kosten. Die sollen damals 21 Mio Mark der DDR betragen haben. Die ARD zahlte für die Senderechte angeblich 1 Mio DM. Nach der damals üblichen Außenhandelskalkulation betrug der Richtungskoeffizient (RIKO) 10, so dass damit also 50% der Produktionskosten gedeckt wurden. Und die ARD war nicht der einzige Abnehmer der Serie.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Das war zu der Zeit eine probate Technik mit der überall gearbeitet wurde. Die Ergebnisse waren ja auch bei dieser Produktion in Ordnung. Ich mäkele auch nicht an der Arbeit der Kollegen herum, sonder finde das Ergebnis, gerade weil ich mich an meine Eindrücke aus den frühen 90zigern gut erinnere, als recht gelungen.

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  • Bei Tele5 läuft heute Abend um 22.30 Uhr "Die Caine war ihr Schicksal" von 1954 mit Humphrey Bogart in der Hauptrolle als paranoiden Captain.

    Mich hat die Geschichte, obwohl sie im 2. Weltkrieg spielt, immer sehr stark an die Meuterei auf der Bounty erinnert; auch wenn die psychischen Hintergründe der Beteiligten hier eine viel stärkere Rolle spielen. Immer mal wieder sehenswert.

    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • Mich hat die Geschichte, obwohl sie im 2. Weltkrieg spielt, immer sehr stark an die Meuterei auf der Bounty erinnert; auch wenn die psychischen Hintergründe der Beteiligten hier eine viel stärkere Rolle spielen. Immer mal wieder sehenswert.

    Weshalb der Film im Original auch „The Caine Mutiny“, also die Caine-Meuterei heißt. ;)

    "If there are ladies present, gentlemen should be also." - Major Richard Sharpe

  • Morgen Abend17.1. kommt auf ARTE wieder Master and Commander...

    Falls den jemand nicht kennt...crazy


    aga

    Gentlemen, when the enemy is committed to a mistake, we must not interrupt him too soon.

    Adm. Horatio Nelson

  • Ein Film auf ARTE? Na was das wohl wird, wahrscheinlich wieder so ein "Avantgarde-Film", bei dem man 2 Stunden in schwarz-weiß erleben kann, wie eine ans Ufer gespülte Krabbe stirbt, während im Hintergrund am Horizont ein Segelschiff, welches wie von Picasso gemalt aussieht, vorbeischwebt. Oder so. pleasantry

    Als hätte Faßbinder Master and Commander verfilmt. rofl

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Habe in der Arte Mediathek ein Schätzchen mit John Wayne und Oliver Hardy gefunden: „In letzter Sekunde“. John Wayne spielt eine Kentucky Milizionär, der sich in eine Französische Lady aus einer verbannten Napoleon Etourage verliebt. Hardy, wen wunderts, die prominent besetzte komische Nummer :wink2: