Ligurisches Fracht-Segelschiff um 1900 Leudo Vinacciere - Kartonmodell 1:72

  • Hallo Freunde


    Allen ein frohes neues Jahr!

    Neues Jahr - neues Projekt chainsaw Wobei das nicht ganz stimmt, da ich das Modell schon vor ein paar Wochen angefangen habe. Hier also erstmal ein Aufarbeiten bis zum Ist-Zustand.


    Den Bogen habe ich ja bereits vor längerer Zeit hier vorgestellt. Und auch wenn das Vorbild nicht ganz in unsere Zeit passt, möchte ich den Bau hier dokumentieren.

    Das Modell ist im für Karton-Segler eher grossen Massstab 1:72 konstruiert, was meinen motorischen (Un-)Fähigkeiten des Takelns entgegen kommt. Ebenso die recht bescheidene Tauführung mit einem Mast und lediglich einer Fock und einem Lateiner-Segel.



    Im Vorstellungs-Thread habe ich ja bereits erwähnt, dass ich mir das Rundum-Wohlfühl-Paket, also sämtliche LC-Zurüstsätze dazu gegönnt habe. Zum Preis von damals 16 Euro komplett bekommt man da viele Bastelstunden fast für lau.


    Genug der Worte.

    Gestartet habe ich mit dem Bau von einem der insgesamt 10 Fässer, die komplett aus LC-Teilen gebaut werden. Im Unterschied zu den meisten angebotenen Modellen, bzw. Ergänzungs-Sets aus LC-Teilen, hat Tomek die Fass-Teile bereits aus Karton in der entsprechenden Farbe gelaster, was ein Nachfärben erübrigt udn eine tolle Optik garantiert.

    Mittlerweile bietet der Konstrukteur diese auch als 3D-Druck an. Da wehrt sich aber der Karton-Fetischist in mir noch.


     


     


     



    Ich werde den Baubericht in loser Folge bis zum Ist-Zustand Nachreichen.


    Bis demnächst also

    Beste Grüsse

    Peter

  • Das Spantengerüst wird aus 1mm vorgelaserten Teilen zusammengebaut.

    Zunächst stecke ich das gesamte Gerüst trocken zusammen und füge dann mit einer Einwegspritze mit 0,5mm Nadel Klebstoff an beide Seiten der Klebstellen. Um ein Verziehen zu verhindern wird im gleichen Arbeitsgang das blinde Deck aufgeklebt.



    So trocknet das erstmal ordentlich durch.

    Ich verstärke alle aussenkanten mit Sekundenkleber um diese nach dem Trocknen sauber straken zu können.

    Nach meiner Erfahrung franst der Karton auf diese Weise weniger aus.



    Auf das so vorbereitete Spantegerüst wird nun die Erstbeplankung aufgeklebt.

    Die Segmente werden vor dem Verkleben so vorgerundet, dass sie sich fast von selbst an die Spanten schmiegen.


    Fortsetzung folgt.

    Beste Grüsse

    Peter

  • Schön, dass es losgeht. Leider sind im zweiten Beitrag keine Bilder zu sehen.

    Gruß Christian


    Auf dem Zeichenbrett und in der Werft: Naval Cutter Alert, 1777
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Hallo Christian


    Seltsam! Auf dem Laptop sehe ich die Bilder, auf dem Handy nicht.

    Könnte bitte ein Moderator da etwas tun? ich habe keinen Zugriff mehr auf die Bearbeitung.


    Beste Grüsse

    Peter

  • Ich mache derweil mal weiter und versuche die Fotos sichtbar zu machen, wenngleich mir nciht bewusst ist, warum es im zweiten Beitrag nicht geklappt hat.


    Auf die ERstbeplankung folgt, wer hätte das gedacht, die Zwitbeplankung. Diese erfolgt längs ins abgewickelten Streifen aus dem LC-Satz.



    Nun wird das Deck eingeklebt. Dei Textur ist, wie bei diesem Konstrukteur üblich sehr schön und farblich nicht zu grell, aber auch nicht zu fade. Die Holzstruktur wird nur fein angetönt, was für meinen Geschmack in diesem Massstab absolut stimmig ist. Ebenfalls wird die Innenschanz verkleidet.


     


    Die Drittbeplankung ist die finale. Das heisst, texturierte Planken aus dem Bogen. Erst wird der Steven verkleidet, dann erfolgt die Beplankung von unten nach oben immer wechselseitig.


     


     



    Weiter geht es im nächsten Beitrag.

  • Und nun zum letzten Beitrag der Vergangenheit.


    Ich ziehe den Stapelschlitten vor, weil ich das Modell sonst nur schlecht stellen kann und auch das Handling mit dem Rumpf beim weiteren Bearbeiten soll dann einfacher sein.


    Beim Schlitten werden die Kufen mit einem Spantengerüst gebaut, dabei stelle ich fest, dass die Querspanten um eine Kartonstärke zu lang sind. Ich kürze sie entsprechend ein. Besser zu lang als zu kurz.


    Leider habe ich im Eifer des Gefechtes keine Bilder vom Bau des Schlittens gemacht, somit kann ich Euch lediglich Fotos des fertigen Schlittens und im Einsatz zeigen.


     



    Nun werden die Spantenverlängerungen (oder sind das Schanzkleidstützen?) angebracht sowie die Querbalken, die zum Belegen der Taue dienen werden.


     


    So, somit sind wir in der Gegenwart angelangt. Ab jetzt geht es hier deutlich langsamer vorwärts, da ich ja derzeit zwei Baustlellen parallel laufen habe. Ich baue gleichzeitig eine E-Lok in 1:87 im Rahmen des Wettbewerbes "die goldene Schere" im gelben Kartonmodellbauer-Forum. Wer mag und Zugriff hat, kann da gerne mal rein schauen.


    Beste Grüsse

    Peter

  • Ahoi Freunde


    Auch hier soll es mal wieder ein bisschen weiter gehen! Zunächst bedanke ich mich aber mal für die zahlreichen gespendeten Daumen. Da motiviert doch zum weiter schreibseln :)


    Innerhalb und ausserhalb der Oberkante wird jeweils ein Streifen zur Verbreiterung angeklebt. Und zuletzt wird die Schanz abgedeckt.

    Ausserbords folgen jeweils zwei Scheuerleisten. Damit bekommt das Modell seinen typischen farblichen Charakter.


     


    Das Ruder samt Pinne wird mit Scharnieren montiert.



    Nun geht es an die Decksauf-/Einbauten. Hier schonmal ein Vorgeschmack auf den Einbau.



    Dazu dann beim nächsten mal mehr. Für heute soll's das gewesen sein.


    Beste Grüsse

    Peter

  • Schickes Schiff, das dann auch gleich noch seine Nationale als Bordwandmalerei trägt.

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.