Der "Was hört ihr gerade?"-Thread

  • Im November erscheint ein neues Studioalbum der Rock-Dinos von The Who. Laut Roger Daltry handelt es sich um das beste Album seit Quadrophenia. Vorab darf man sich auf Youtube einen Titel schon mal anhören, doch der lässt mich ein wenig ratlos zurück.


    Ball and Chain


    Ja, das ist auf jeden Fall ein Song von Pete Townsend und das sind The Who. Die Klänge sind vertraut und doch irgendwie seltsam. Als hätte man aus alten Riffs ein neues Lied gebastelt. Das wirkt auf mich trotz aller Wiedererkennung leblos.

    Klassik Rock ist ja spätestens seit Greta van Fleet wieder en vogue und eigentlich kann man sich da nichts Besseres wünschen als ein kräftiges Lebenszeichen von einer Band (bzw. Restband), die den Rock wie kaum eine andere geprägt hat. Ball and Chain ist da leider kein sehr überzeugender Beitrag. Hoffen wir auf die anderen Titel des neuen Albums.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Du hast recht. Ich bin auch etwas ratlos, verwirrt was das so sein soll.

    Das Lied hört sich für mich noch nicht fertig an.

    Als wenn es live ohne Publikum eingespielt wurde, als one take.

    Das muss The Who noch dran schleifen bis es wirklich toll wird.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Ein kurzer Nachtrag zum neuen Album von The Who, das heute erschienen ist und das ich mir soeben erstmals im Stück angehört habe.

    Der weiter oben verlinkte Titel Ball and Chain ist glücklicherweise sowohl musikalisch als auch textlich der Tiefpunkt des Albums. Den Rest kann man sich anhören, ohne größere Schäden davon zu tragen und der Eröffnungssong "All this music must fade" hat durchaus das potential mal zum Klassiker zu werden. Dieser Titel hört nach The Who an, ok eher nach The Who der 1970er Jahre, aber da hatten sie ja auch noch starke Momente.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Die Hochzeit des Figaro im Livestream von der Wiener Staatsoper, die zur Zeit ihre Inhalte umsonst streamt. Sehr empfehlenswert! Neulich hatten wir schon La Traviata von der MET, das war auch toll. Ich habe bisher noch gar nicht an sowas gedacht, aber auf Dauer könnte ich mir sogar ein digitales Abo vorstellen. Das was für uns lokal gut zu erreichen ist bietet keine vergleichbare Abwechslung.

    "Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen." (Aristoteles)

  • Hören und Sehen! Außerhalb von Hard&Heavy habe ich hinter Pink Floyd eine ewige Nummer 2 - und die durften heute mal wieder ran:

    https://www.youtube.com/watch?v=L057hdteud8


    Jethro Tull mit seinem charismatischen Frontmann Ian Anderson wissen mich immer wieder zu begeistern. Der Hexer mit der Querflöte ist hier stimmlich nicht mehr so kraftvoll wie früher - wenn man weiß, dass ihn eine fiese Lungenkrankheit quält, weiß man das besser einzuschätzen. Gleichwohl sieht und hört man, dass er mit jeder Faser einfach nur riesigen Spaß an dem hat, was er macht, und diese pure Spielfreude überträgt sich auf seine Mitstreiter und das Publikum gleichermaßen.

    Ich denke immer wieder sehr gern an die fünf Konzerte zurück bei denen ich live dabei sein durfte. fr18 :5*:

  • Ich hätte Mal einen wunderbaren Konzertmitschnitt von Jthro Tüll auf Kassette. Die Kassette war irgendwann am Ende und ich habe den Mitschnitt nie mehr im Internet gefunden.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Ja Jethro Tull gehen immer.

    Konnte ja Ian Anderson live vor ein paar Jahren sehen. Und er kann es immer noch.


    aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
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  • Hören und Sehen! Außerhalb von Hard&Heavy habe ich hinter Pink Floyd eine ewige Nummer 2 - und die durften heute mal wieder ran:

    https://www.youtube.com/watch?v=L057hdteud8


    Jethro Tull mit seinem charismatischen Frontmann Ian Anderson wissen mich immer wieder zu begeistern. Der Hexer mit der Querflöte ist hier stimmlich nicht mehr so kraftvoll wie früher - wenn man weiß, dass ihn eine fiese Lungenkrankheit quält, weiß man das besser einzuschätzen. Gleichwohl sieht und hört man, dass er mit jeder Faser einfach nur riesigen Spaß an dem hat, was er macht, und diese pure Spielfreude überträgt sich auf seine Mitstreiter und das Publikum gleichermaßen.

    Ich denke immer wieder sehr gern an die fünf Konzerte zurück bei denen ich live dabei sein durfte. fr18 :5*:

    Jethro Tull gehört auch zu meinen absoluten Favoriten. Danke für den Link, das schaue ich mir mal an - live hatte ich leider nie das Vergnügen. Daß Anderson an COPD leidet wußte ich nicht, das ist ja fies gerade für einen "Luft"musiker.
    Ich hatte früher zwei Scheiben, damals noch fürs Auto auf Cassette aufgenommen, die ich vor allem beim längeren Fahren extrem gerne gehört habe. Bestimmte Stücke verbinde ich für immer mit bestimmten Landschaften und Reiseerlebnissen, wie auch bei anderer Musik. ^^

    "Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen." (Aristoteles)

  • wusste ich garnicht das Sir Ian COPD hat. Erklärt aber, warum nach genau 90 Min Feierabend ohne Zugabe Feierabend war.

    Die beste Krankheit taugt nix.


    aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
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  • zur Zeit gibt es sehr unterschiedliches auf die Ohren.

    Eigentlich bin ich ja nicht der Metallica Fan. Aber was Metallica und das San Fransisco Symphonic Ochestra mit S&M2 abgeliefert haben ist grandios.

    Ein richtig toller Sound mit klassischen Arrangements.

    3 volle CD´s geben reichlich Hörgenuss. Musste arg aufpassen auf der Bahn nicht die Tempolimits zu ignorieren.


    in ganz andere Richtung geht die CD-Box, die heute kam.

    Zwar schon 2008 erschienen, aber erst jetzt entdeckt.

    1964 begann auf Burg Waldeck eine Festivalreihe, die obwohl nur 5 Jahre stattfand bis heute auf Deutsche Musik wirk.

    Auf 10 CD‘s mit einem Begleitbuch von 224 Seiten kommt die Dokubox „die Burg Waldeck Festivals 1964-1969“ daher.

    Auf der Waldeck begannen so Leute wie Reinhard Mey, Hannes Wader, Hüsch u.v.a.m. Aber auch insterburg & Co begannen hier.

    Bear Family Records hat hier in Kooperation der TAZ auf 9 CD‘s alle verfügbaren Aufnahmen remastered und gesammelt. Auf der 10ten gibt es Interviews und Reportagen zu den Festivals.

    Toll was damals ein Aufbruch war, spannend zu sehen wie die Festivals mehr und mehr politisiert werden, diskutiert wird.

    Viele Aktuelle Musiker reifen sich auch heute noch auf den Impuls der damals losging.

    Das Buch in der Box ist eine tolle Ergänzung. Mit Kurzbios aller Musiker, Beschreibungen der Ereignissen vielen Fotos.


    beides bekommt von mir klar :5*:


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“