Band 7 - Der Mann unterm Floß


  • Nathaniel Drinkwater erhält den Befehl, Hilfsgelder und Waffen für den russischen Zaren in das russische Reval zu transportieren. In der Ostsee erfährt er von einem möglichen Friedensschluss zwischen dem Zaren und Napoleon, die sich auf der Memel bei Tilsit treffen wollen. Natürlich setzt Drinkwater alles daran, in Zusammenarbeit mit dem britischen Geheimdienst den Inhalt der Vereinbarungen zwischen Russland und Frankreich in Erfahrung zu bringen. Dieser Band wurde von Fritz Brustat-Naval übersetzt.
    Wieder bindet Woodman seine Handlung äußerst geschickt in die reale Geschichte ein. Diesmal dreht sich seine Story um die Tatsache, dass die britische Regierung bereits kurz nach Abschluss des Friedens von Tilsit den Inhalt des Geheimabkommens zwischen Russland und Frankreich kannte und bis heute noch ungeklärt ist, wie das möglich war. Er entwickelt seine eigene, äußerst originelle Idee.
    Aber Woodman wäre nicht Woodman, wenn nicht auch diese Geschichte in Moll eingefärbt wäre. Während Drinkwater an Land weilt, hat sein Freund und 1. Leutnant Rogers das Kommando an Bord, was dessen innere Dämonen endgültig zum Ausbruch bringt.
    Wäre ich Bonden und käme aus dem Kino, würde ich zu diesem Band schreiben: Ich fühlte mich bestens unterhalten.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Dieser Band hat alles, was einen richtig guten und spannenden Roman aus "unserer" Zeit ausmacht. Die Handlung selbst hat Speedy ja bereits in seinem Eröffnungsposting grob umschrieben. Es gibt diesmal Begegnungen mit alten Bekannten, und das mit netten und weniger netten. Zumindest ein Handlungsstrang, der sich bereits durch nahezu alle Bücher dieser Reihe zieht, findet hier seinen Abschluss.
    Einzig der Showdown erscheint mir ein klein bischen übertrieben. Achtung, Spoiler:


    Dennoch, das Buch bekommt von mir die volle Punktzahl! :5*:


  • Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • So, habe fertig.

    Ich gebe nur :4*:

    Es war mir zu landlastig. Und zu viel James Bond.

    Bonden stimme ich fast vollständig bei, die Geschichte ist gut erzählt, aber das Ende...

    Das ging zu schnell, auch so manche Tode passierten -nach all der langen geschichte- zu schnell.

    Auch war im Ende ein zu grosser Bruch. WTF kommt unser Bösewicht dahin wo er ist, das passte nicht.

    Vermute er reiste über Land und Nat hatte Flaute... glaube ich nicht, das man so schnell von Tilsit an den Kanal über Land kommt.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • kann sein, aber im Roman assierte das alles so plötzlich, quasi 10 Seiten, das ging zu schnell.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Ja, aber da hätte man ja ein paar mehr Seiten dran hängen können.

    So hat man den Eindruck, "Mist schnell fertig werden, gleich is' Mittag."


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“