Scarrow, Simon - Schwert und Säbel

  • Simon Scarrow ist ja eher bekannt wegen seiner Rom Serie.
    Hier entführt er den Leser ins Mittelmeer des Ausgehenden 16.Jhd.
    Die Johanniter tragen mit Feuer und Schwert den Krieg gegen die Truppen des Osmanischen Reiches.
    1565 rüstet der Sultan um sich zu rächen und den Stützpunkt der Johanniter auszuradieren. die grosse Belagerung Maltas beginnt.
    Das Buch beschreibt den verbissenen Kampf um die Insel und das Überleben der Johanniter.
    Scarrow ist ein ähnlicher Erzähler wie Cornwall: Man ist mitten im Gemetzel. Seine Bücher zeugen von einer hohen Kenntnis der Materie.
    Zumal er lange als Historiker und College Lehrer für Geschichte arbeitete.
    Mit 672 Seiten hat man lange was zu lesen. auch wenn man erstmal 200 Seiten braucht, um die Personen kennen zu lernen, sind sie für uns ja alle neu. In der Rom Serie passierte dies im ersten Band recht knapp. Hier bei Schwert und Säbel ist das alles ein wenig komplexer, aber nicht minder Spannend.
    Wird hier ein geheimnisvolles Papier ins Spiel gebracht, das die englische Krone unter Elizabeth I. unbedingt wieder haben möchte, das Henry VIII. den Johannitern anvertraute... Etwas weit hergeholt aber spannend.
    Bonden: leider ist Lepanto doch nicht dabei. Villeicht folgt ja ein weiterer Band. Aber es gibt einige heftige Galeeren Gefechte!


    Ich gebe 4 von 5 :fight:



    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“