Beiträge von Farquhar

    Ich habe da etwas Literatur aufgetan und schon einmal bei der Buchhandlung meines Vertrauens bestellt.

    Obwohl das vieleicht auf die Speziellen Fragen der Age of Sail nicht so tief eingehen wird.


    Wolfgang Krieger: Geschichte der Geheimdienste

    ISBN: 3406667848

    EAN: 9783406667848



    Von den Pharaonen bis zur NSA.

    'Beck'sche Reihe'. 'C. H. Beck Paperback'.

    3. , aktualisierte und erweiterte Auflage.



    Beck C. H.



    12. September 2014 - kartoniert - 372 Seiten


    "Ein Spion am rechten Ort ersetzt 20.00 Mann an der Front".....so soll Napoleon Bonaparte dereinst gesagt haben.

    Der Leitspruch "Semper Occultus" des MI 6 und "Die Wahrheit wird euch frei machen" Joh 8,32... der Leitspruch des CIA, sind aus neuerer Zeit.

    Aber, wie war es eigentlich mit den Geheimdiensttätigkeiten in "unserer" Zeit?

    Bis auf den Zarenhof in Russland, wo schon recht frueh Geheimdiensttätigkeiten Dukumentiert sind, hüllen sich die Briten und Franzosen z.B. in bedeckung.

    Die Preussen fanden Geheimdienste Unehrenhaft. Bei den Österreichern bin Ich mir nicht sicher.


    Nur soviel.....sowohl Franzosen als auch Briten haben ausgehorcht und haben Leute gehabt, die Informationen gesammelt haben. Möglicherweise sogar unter Einsatz ihres Lebens an entsprechende Stellen weitergegeben.Wie unser guter Stephen Maturin, der, obwohl fiktiv, sicher einige Vorbilder gehabt hat um O`Brian zu dieser Figur zu ermuntern.

    Der gute Fouche hat sicher nicht nur sein eigenes Volk bespitzelt, und bei den Briten fällt mir dazu der Name Walsingham ein.


    Aber, ab wann haben die Dunkelmänner und Frauen für ihre Länder nicht nur für einzelne, wenn auch Hochrangige Auftraggeber gehandelt.

    Ab wann wurde die Informationssammlung so wichtig, das es eigene Dienststellen und Kammern gab, die auf Auftrag oder im Rahmen gewisser Planungsvorhaben gezielt Informationen gesammelt und ausgewertet haben?


    Wo liegt die Geburtsstunde des modernen Geheimdienstes bzw. seiner Vorläufer?


    Dazu habe Ich mal diesen Thread angelegt.

    Vieleicht fällt unseren Admins und Moderatoren ein Platz im Board ein wo er besser hinpasst als ins Seemansgarn.

    Eine kleine Frage vor Baubeginn habe Ich noch.

    Die HMS Alert besitzt einen schönen Heckspiegel und Bordwandverzierung in Blau und Gold.

    Weiss jemand, ob die Alert die Goldverzierungen als Schnitzwerk aufgesetzt hatte oder es Tatsächlich eine Bemalung war.

    Es wird wohl nicht viel am Bau ändern.....die Verzierungen so Filigran erhaben zu gestalten ist bei einem Kartonmodel etwas Aufwändig, oder hat auch dort jemand Erfahrung? ( Richtung Bonden geblinzelt)

    Da würde Ich Dir Recht geben Lord Croidon. Und deshalb....Ich wäre Interessiert, einen möglichen Bauplan der Mars zu erstellen....Das mag unglaublich viele Recherchen erfordern...und möglicherweise können wir auch nicht wirklich alles nachvollziehen. Ich habe aber Interesse daran, dieses Schiff wiedererstehen zu lassen. Als Kartonmodell, mit markierten Stellen, die ungereimtheiten des Bauplanes aufzeigen. Den es gibt viele ungereimtheiten. Wer hat Interesse??

    Ich bin über eine Doku bei ZDF Info HD heute morgen beim Fruehstück gestolpert und bin seidher begeistert.

    Vermutlich wird die noch in der ZDF Doku Mediathek zu finden sein.


    Die Mars, 1561 auf Befehl des Schwedischen Königs gebaut war wohl, was die bisherigen Untersuchungen des Wracks in 75 Metern Tiefe zwischen Öland und Gotland ergab, das grösste Kriegsschiff seiner Zeit. Man vermutet ca 100 Kanonen, verteilt auf 3 Decks. Das allerdings ist nach den letzten Tauchgängen anzuzweifeln, vielmehr deutet es darauf hin das die Mars hohe Vorder- und Achterkastelle hatte. Sie hatte mindestens 3 Masten und war ein Rahsegler mit Krawelbeplankung.

    1564 zog Admiral Bagge mit der Schwedischen Flotte im sogenannten Dreikönigskrieg in die Schlacht.

    Am ersten Tag gelang es der Mars, ein Schiff der Nordischen zu versenken und zwar auf Distanz, ausschliesslich mit ihren Geschützen. Somit ist dieses Schiff wohl das erste Schiff, welches, auf Distanzgefechte spezialisiert eine völlig neue Art des Seekrieges einläutete.

    Trotzdem, oder weill eben unerfahren im Einsatz, fuhr Bagge am zweiten Tag der Schlacht, das Wetter hatte die Schwedische Flotte zerstreut, alleine mit der Mars gegen den Feind. Die Mars konnte im laufe des Gefechtes durch wiedrigen Wind seine überlegene Feuerkraft nicht einsetzen und wurde von zwei kleineren Einheiten unter Admiral Knäbel geentert.

    Über das Ende der Mars liegen nach den letzten Tauchgängen einer zweiwöchigen Expedition und durch zurückerhaltene Dokumente des Lübecker Stadtarchivs deutliche Hinweise vor.

    Die Mars ist durch den Unglücklichen Wurf von zwei "Handgranaten" aus nächster nähe , bzw. im inneren der Mars explodiert. Die Art der zerstörungen und Knäbels Bericht setzen auf eine Explosion der Pulverkammer. Ca. 800 Seeleute, Schweden und Lübecker Prisenkommando, kamen bei der Explosion ums Leben oder ertranken.


    Soweit Ich weiss gibt es weder Rekonstruierte Bausätze oder gar Modelle der Mars.

    Herzlich willkommen hier in diesem feinen Forum, Sigurdson. Ich wünsche Dir viel vergnügen hier. Bin mir sicher das es hier Shipmates gibt, die bei deinem Problem behilflich sein können.

    Ahoi Peter.

    Ein wirklich schönes Stück Meisterlicher Arbeit, dein Wölfchen. Ich habe den ganzen Baubericht nochmals am Stück gelesen und mir schon eifrig Lösungsnotizen für meine Alert gemacht. Obwohl die Werft noch nicht eingerichtet ist, habe Ich sowohl die BA als auch die einzelnen Bögen schoneinmal eingehend gesichtet und bin jetzt schon auf einige Dinge gestossen, die sicher ein paar Hürden bedeuten. Aber, dieses ist dein Baubericht hier und Ich kann Dich zu deinem Bisherigen Baufortschritt nur ganz begeistert Beglückwünschen. In der Hoffnung das mir ein zumindest annähernder Bauerfolg beschieden sein wird.

    Lieben Gruss

    Werner

    So, heute ist das Päckchen von Fenton angekommen. Es enthält die HMS Alert von Shipyard im Maßstab 1/96 samt Segel, Masten und Lasercutteilen.

    Da Ich noch am einrichten der Werft bin, also die entsprechende Schreibtischerweiterung und so, wird der eigentliche Bau erst Anfang Juni beginnen.

    Ab der Kiellegung wird dann auch eine Fotodokumentation stattfinden und ein Baubericht. Ich wollte ja die etwas grössere Alert bauen, die ist aber nicht Lieferbar. :pak:

    Ich habe gerade einen Cornwell am Wickel.

    Bevor Ich den neuen Uthred anfange lese Ich gerade einen Roman von Bernard Cornwell der etwas aus dem Rahmen fällt. "Galgendieb" ist ein Roman eines verarmten Offiziers und Waterlooveteranen, der um zu überleben sein Patent verkauft hat, in der Drury Lane in einer verrufenen Spelunke haust und sich mit Krickettspielen über Wasser hält.

    Er bekommt den Auftrag, die Schuld eines zum Tode verurteilten Mannes möglichst mit Hilfe eines Geständnisses so klar zu machen, das der Petition der Königin bzw. einer ihrer Angestellten, Mutter des Verurteilten genüge getan ist. Aber je mehr sich der gute Rider Sandman in die Geschichte vertieft, desto unglaubwürdiger werden die Indizien, die zum Todesurteil geführt haben.....er buddelt wahre Abgründe Menschlicher Boshaftigkit und verderbtheit auf.

    Schön geschriebener Roman, welcher einige Jahre nach dem Ende der Napoleonischen Kriege angesiedelt ist und der zur Abwechslung einmal weder Seeschlachten noch Landgemetzel enthält.

    dafür schön Recherchierte Umgebung einer seltsamen Zeit. Verhaltensweisen, Rituale und verkrampfte ungeschriebene Gesellschaftliche soziale Abgründe machen diesen Roman zu einer Freude beim lesen.

    Hallo Shipmates.
    Für ein Tabletopspiel in "unserer Zeit" suche Ich Leute mit etwas Erfahrung im erstellen von 3D Modellen für den Druck derselben.
    Eventuell, wenn es genug Interesse gibt ein Thread dafür?
    Fragen: Welche Software?....Gibt es schon Dateien als Druckvorlagen? usw. usw.
    Ein 3D Drucker ist vorhanden 120X120X120 mm Objektgrösse als obere Grenze.
    Angedacht sind diverse Schiffstypen von Kuttern über Schoner, Korvetten, Fregatten und Linienschiffe zu Hilfsschiffen wie Transporter und Mörserschiffe.
    Natürlich mit den Nationalen unterschieden der Bauformen....wie zum Beispiel Hufeisenförmige Heckspiegel bei Franzosen und so weiter.
    Grösse der Modelle etwas ausgefallen zwischen 3 und 8 Zentimetern....eventuell natürlich angepasst nach unten für die kleineren Schiffstypen.
    Ich arbeite mit Diversen CAD Programmen auch speziell für Tabletop / Wargaming . Leider sind Segelschiffe ziemlich Stiefmütterlich behandelt in der Scene . Es gibt kaum etwas .
    Also, selbst machen ist angesagt.

    C.J. Sansom : Tombland ( derzeit nur in Englisch, übersetzung ist noch nicht fertig)
    Der naechste Teil der Reihe um den Barrister Matthew Shardlake zur Zeit Heinrich VIII. ist erschienen.
    Bereits im davor erschienen Teil war Heinrich verstorben. Königin Catherine (Parr) ist nicht Regentin für Heinrichs Sohn Edward geworden sondern Lord Hertford ( Seymour). Shardlake hat seine Stellung als Serjeant verloren auf bestreben seines Erzfeindes Richard Rich und Bischoff Gardiner. Aber Catherine hat ihn zum Rechtsberater der Tochter von Heinrich gemacht . Lady Elizabeth, die spätere Elizabeth I. hat von Heinrich ein sehr grosszuegiges Erbe bekommen obwohl sie nicht an der Spitze der Tronfolge steht. Durch diese Aufgabe fallen Shardlake eine Menge Aufträge zu auch welche, die nichts mit Elizabeth zu tun haben. Rich gefällt das nun so gar nicht.....er kann aber nichts dagegen machen. Tombland startet in der Umgebung eines völlig Ruinierten Englands. Heinrichs Irrwitzigen Kriegsabenteuer gegen Frankreich und die Enormen Summen die das verschlingt haben dazu geführt, das sowohl die einfache Bevölkerung aber auch Teile der Stände enorme Not Leiden muss. Das Geld ist entwertet durch Infaltion....der Silbergehalt ist so gering, das die Geldstücke fast nur aus Kupfer, mit einer hauchdünnen Schicht Silber überzogen, bestehen.....
    Dadurch reiben sich die erhabenen Stellen schnell ab und das Kupfer kommt zum Vorschein....einer von Heinrichs Spitznamen lautete damals " Coppernose " .... für Bonden : Kupfernase
    Kein Europäisches Bankhaus leiht England noch Geld.....
    In diesen Düsteren Zeiten spielt der Roman " Tombland " wie immer in der Reihe, ein weiterer Ausflug in die Geschichte Englands. Bemerkenswert gut Recherchiert.....mit den üblichen Freiheiten, die ein Autor sich herausnehmen muss, wenn sein Hauptcharakter in Kreisen Historischer Persönlichkeiten verkehrt. Aber in den jeweilligen Nachwörtern gibt es immer Aufklärung, wo und in welchem Ausmass Zeitliche und Personelle Verschiebungen zugunsten der HAndlung eingebaut wurden.


    Einer Romanreihe für Geschichtsinterressierte die Lust darauf macht mehr darüber zu lesen.