Beiträge von Collingwood

    Mit ordentlich Verspätung konnte ich mir DedMa endlich am Wochenende ansehen und ich war absolut begeistert. Das ich mir auf der 2-Disc-BR-Version auch gleich noch das Bonusmaterial reingezogen habe. Das war zuletzt bei Herr der Ringe der Fall. :trooper: Aber absolut sehenswert, auch wenn zwangsläufig mit viel gegenseitiger Lobhudelei, liefern die Zusatzvideos doch interessante Hintergrundinfos.


    Der Film an sich: Absolut rund - von Anfang bis Ende sehr unterhaltsam, technisch top und macht definitiv Lust auf mehr. Selbst die zeitliche Lücke zwischen Episode VI und VII wurde zufriedenstellend überbrückt. Als Star-Trek-Fan muss man wohl festhalten, selbst Mr. Spock würde es wohl gefallen... :spock:

    oh ja - Star Trek steht auch auf meiner Liste. Ansonsten noch irgendein fieser Slasher-Film im Oktober, passend zu Halloween. Denn ab November heißt es - wenn alles gut läuft - dann Windeln wechseln, aus dem POB vorlesen, alte Disney-Filme ansehen und dem ersten Nachwuchs sämtliche Seemannsbräuche frühzeitig einflößen ;)

    das dürfte sehr spaßig im Kinosessel werden, neben Independence Day II ist das auf jeden fall einer der Filme, die ich dieses Jahr im Kino nicht verpassen möchte. :pc:

    Hallo Karlheinz,


    bei Modelshipworld.com sollte sich das eine oder andere Modell finden, wo man auch einen Blick von Außen ins Innere werfen kann oder einzelne Spanten sichtbar gelassen wurden. Mir fällt jetzt kein konkretes Modell ein, aber mit ein wenig Stöbern dort im Forum solltest du viele Ideen sammeln können.


    Grüße Marcel

    Umfasst der Roman denn die komplette erste Staffel? Das Ende der ersten Staffel ist ja irgendwie unwürdig für das Ende eines Romans, auch wenn er nur der erste Band ist.


    Das Filmstudio hat die Rechte am Roman ja irgendwie schon 2007 erworben und 2015 verfilmt, dass lässt ja eventuell hoffen, dass entweder der Roman genug Material noch liefert oder die Autorin an einem weiteren Band arbeitet.

    Mit etwas Verspätung, bin ich übers Wochenende auch bei Mr. Norr-ell und Mr. Strange gelandet. Binnen vier Tagen, konnte man sich die 7 Episoden gut zu Gemüte führen.


    Technisch ist die Serie gut gemacht und die Kulissen durchaus dem frühen 19. Jahrhundert angemessen gewählt. Gar gemütlich, wenn Mr. Norr-ell oder Mr. Strange in ihren Anwesen flanieren. Die ganze Rahmenhandlung entwickelt sich sehr gut und ist durchaus spannend. Zum Ende hin wird meiner Meinung nach, aber zu sehr aufs Tempo gedrückt und man wird als Zuschauer fast so konfus, wie die Hauptdarsteller. Hier hätte man vielleicht der ganzen, gar dramatischen Entwicklung etwas mehr Raum und Zeit geben dürfen. Aber unterm Strich bleiben 7x 60 Minuten gute Unterhaltung, die durch den Einbau von King George oder Wellington noch die entscheidende Würze erhalten haben - 4 von 5 Zauberstäben.

    das zusammengewürfelte muss man schon mögen, als ich im letzten Jahr da war, stand mitten im Schuppen auch noch die Zuschauertribüne für das Ohnsorg-Theater, dass hat den Gesamteindruck schon ein wenig geschmälert. Daher war mir das "Museumskonzept" auch nicht ganz schlüssig. Aber wenn man Zeit zum stöbern hat, entdeckt man zahlreiche interessante Themen und Exponate - eines der Highlights ist natürlich die Ewer.


    Wenn Hamburg in den kommenden Jahren die versprochenen Millionen für die Museumslandschaft und die Rückführung und Restauration der "Peking" erhalten sollte, die wohl ihren Liegeplatz auch dort bekommen soll, dann wird das Museum definitiv an Mehrwert dazugewinnen.


    Grüße Collingwood

    Das Museum ist wirklich ganz nett, man darf allerdings keinen Hochglanztempel a la IMM erwarten. Segelschiff-Freunde kommen auch ein bisschen zu kurz, aber wenn man etwas über die Geschichte des Hafens, Transport und Logistik erfahren möchte ist das Museum durchaus einen Besuch wert.


    Es lohnt sich ein Besuch auch in Verbindung mit der alljährlichen Modellbauausstellung - dieses Jahr am 27. und 28. August: http://www.hafenmuseum-hamburg…-schiffsmodellbautage.htm


    Ein paar Impressionen von der letzten Ausstellung finden sich auf der Seite des AKs.


    Gruß Collingwood

    Inzwischen habe ich den Film auf Blu-Ray gesehen - übrigens sehr zu empfehlen in der Steelbook-Version mit ordentlich Bonusmaterial und einer 2D und 3D-Version des Films:



    Die Darstellung von Walen und Meer sind grandios und das Schiff schön ungepflegt, wie man es für ein Yankee-Schiff erwarten darf. Aber irgendwie zündet die Kombination "smarter Kapitän vs. smarter Maat" meiner Meinung nach nicht wirklich, die ganze Entwicklung zwischen den beiden wirkt irgendwie langweilig und oberflächlich bemüht. Hier hätte ich mir - alleine schon durch die Enge an Bord - ein intensiveres Kammerspiel zwischen den beiden gewünscht, gar am Rande der Meuterei. Auch an der Spannungsschraube hätte man noch ein wenig mehr drehen können, der ganze Film verläuft doch recht linear und bietet irgendwie nicht die ganz große Spannung. Selbst der Überlebenskampf der Besatzung kratzt irgendwie nur an der Oberfläche, wirkt fast wie ein Doku-Drama mit Laiendarstellern. Spätestens hier wird mir die ganze Geschichte eine Prise zu nüchtern erzählt (ganz im Gegensatz zum Erzähler), anstatt hier die vorher aufgebaute Mystik, die diesen weißen Wal umweht, auf ihren Höhepunkt zu treiben, wird Melvilles Moby Dick nur noch zu einer lästigen Begleiterscheinung reduziert.


    Kurzum: Sehenswert ist "Im Herzen der See" sicherlich, er hätte aber auch noch besser sein können, vor allem was das Schauspiel betrifft - 4 von 5 Walknochen.

    Die Aubrey/Maturin-Hörbücher waren ja schon in der Vergangenheit ein schweres Pflaster für den Verlag. Wenn die notwendige Anzahl der Hörer nicht erreicht wird... - aber die Hoffnung besteht ja und ist durchaus berechtigt, dass sich genug Fans und Finanziers finden werden, um die Reihe fortzuführen.


    Man darf gespannt sein, welches Crowdfunding-Konzept der Verlag umsetzen möchte.

    ich muss Aga zustimmen, außer den Anfang und das Ende des Buches, war es phasenweise wahrlich eine Schlepperei von Seite zu Seite und ich fühlte mich darin bestätigt, dass POB seine literarischen Qualitäten an Land nie so fulminant entwickeln kann, wie auf hoher See. Aber in der Gesamtbetrachtung dieses Zyklus, darf es ja auch mal eine kleine Formdelle geben :)

    Zitat von "Bonden"

    PC-Spiele uffm Brett spielen - das ist ja wie Bücher so richtig als Papier lesen anstatt auf'm Reader! :D


    das habe ich mir auch gedacht, beim Kauf des Spiels - man sollte es allerdings mindestens zu Dritt, besser zu Viert spielen. Ansonsten ist es wie bei Mensch-ärgere-dich zu Zweit: Eine einzige Rennerei ins Ziel :wink2:


    Wer mehr über das Spiel erfahren möchte, hier gibt es eine nette und ausführliche Vorstellung: http://www.brettspiele-report.de/age-of-empires-iii/ - wobei die Kritik an der Qualität der Plastikfiguren eigentlich nicht so "dramatisch" ist, da gibt es deutlich schlechtere Figurensätze (u. a. von "Der Ringkrieg") und was angenehm auffällt, es ist noch reichlich Luft im Spielkarton und nicht so eine schreckliche Quetscherei, wie man es von anderen ökonomischen Spielverpackungen her kennt (aktuell versuche ich Descent 2 mit seinen ganzen Erweiterungen irgendwie unterzubringen...).

    aktuell sehe ich mir gerade die 3. Staffel von Hannibal an:



    die ersten vier Folgen waren pure Quälerei, aber nun nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf und Mads Mikkelsen spielt Dr. Lecter wahrlich mit einer gewissen Klasse. Mit dieser Staffel findet die Serie vorerst auch ihr Ende, zum einen irgendwie Schade, weil stilistisch und schauspielerisch verkörpert sie durchaus gehobenen Serien-Anspruch, aber selten war eine Serie wohl so hoffnungslos düster, zeugte von so grotesker Brutalität und hatte ein dermaßen nervenden Score. Verabscheuungswürdig, wie anlockend - ganz wie seine Titelfigur.