Beiträge von Peter_H

    Ahoi Freunde


    Bei meiner HM Sloop Speedy ist ein nächster Schritt das Einfärben der Innenschanz an Stellen, die später schleicht zugänglich sind. Da erscheint es mir sinnvoll eine Farbe zu verwenden, die ich nicht mischen muss, sondern schon richtig "aus der Flasche kommt". Ich muss ja später den Rest mit exakt dem gleichen Farbton anmalen, und da ist selber mischen immer etwas kritisch, finde ich.

    Der Konstrukteur schreibt in der BA einfach "red". Tja, da gibt's etwa 20 verschieden... Wenn ich mir die verschiedenen Bauberichte anschaue (die leider mit einer Ausnahme auch nicht auf den Farbton eingehen), dann erscheint mir ein dukles Ziegelrot am ehesten passend. In einem BB wird von "red ochre" geschrieben. Habe ich aber leider nirgends so gefunden.


    Könnt Ihr mir sagen, welcher Farbton damals verwendet wurde, bzw., welcher von den Rottönen auf dem modernen Markt am nächsten kommt? Karmin? Siena? Oder doch ein kräftiges Naphtolrot mittel/dunkel?


    Vielen Dank schon im Voraus für Eure fachliche Unterstützung!


    Schönen Sonntag und beste Grüsse

    Peter

    Also in der Schweiz ist das Buch, wie alle Werke von namhaften Autoren bereits im Handel.

    Mit dem Lesen muss ich mich allerdings noch zurückhalten, da ich noch an Band drei meines letzten Rätsel-Buches bin. Und wenigstens beim Lesen verzichte ich darauf, mehrere Baustellen gleichzeitig zu habenevilgrin


    Aber immerhin darf ich mich schonmal stolzer Besitzer des besagten Werkes sein und das Titelbild gefällt mir schonmal extrem gut, da ich ja zwei ähnliche Schiffe in der Werft habe:huzzah:


    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Freunde


    Erstmal ein verspätetes Dankeschön für Eure Beiträge und Likes!

    Nein, ich habe nicht aufgegeben. Es gab einige Gründe für mein Stillschweigen, ich möchte aber nicht näher darauf eingehen.

    Höchstens auf diesen: Drei angefangene Modelle in verschiedenen Baustadien ist definitiv zu viel. Zumindest für mich. Aber nun nehme ich hier allmählich wieder Fahrt auf und habe grossen Spass dabei. Also geht es hier auch weiter.


    Ich habe mir ja sehr lange und ausführlich Gedanken gemacht, wie ich die Zweitbeplankung angehe, damit das Resultat meine Zufriedenheit erlangt. Mein Anspruch an mich selber etwas herunter schrauben war der erste Schritt...


    Zunächst wird jedoch der Heckspiegel beplankt, was keine Schwierigkeiten ergibt.



    In den verschiedenen Foren gibt es ja einiges zur Zweitbeplankung zu Lesen und es finden sich fast so viele Vorgehensweisen wie Modellbauer.

    Vorausschicken muss ich, dass bei diesem Modell die Planken als gerade 4x1mm Buchsbaum-Leisten vorliegen. Also nichts vorgerundet, keine in der Abwicklung gelaserte Teile.


    Die Empfehlungen gehen von Wässern und Vorrunden in alle drei Dimmensionen, bis die Planken perfekt passen, bis zum trokenen, ohne Anpassen dranklatschen der Leisten.

    Letztendlich entscheide ich mich für die Variante wie sie der Konstrukteur empfiehlt, der ja selber schon sehr viele Modelle gebaut hat.


    Ich wässere die Leisten jeweils ca 15 Minuten, dann werden sie angelegt und markiert, ab welchem Punkt sie vorne und hinten verjüngt werden müssen. Dies geschieht dann mit einem sehr scharfen Japanmesser. Die Kanten schleife ich dann jeweils zu sauberne Übergängen.

    Nun setzte ich am Bug an, klebe die ersten 10cm mit Sekundenkleber dickflüssig und glätte sie sofort mit dem beheizten Plankenbieggerät vom GK-Modellbau-Shop an. der Rest wird mit Uhu Kraft verklebt. So kann ich vorsichtig die Planke cm für cm sauber positionieren und dann auch mit dem Bügeleisen festglätten. Im Heckbereich bedarf es meistens noch eines Tropfens Sekundenkleber.


    Begonnen wird, wie vom Konstrukteur empfohlen unterhalb der Schanz, wo gelaserte Markeirungen den Anfang kennzeichnen. Eine grosse Hilfe und clevere Idee!



    Dann geht es immer abwechselnd Bb und Stb nach unten. Die Planken lassen sich auf diese Weise sehr gut aneinander schmiegen und es entstehen nur sehr wenige feine Fugen, die später wohl kaum ins Auge fallen. Zudem wird am Ende ohnehin nur wenig der Beplankung sichtbar sein, da das UWS gekupfert wird.


     



    Die Methode scheint sich zu bewähren, da von den ersten Planken bis zum akteullen Zustand einige Bastelabende mit viel Pause dazwischen liegen. Die ersten Planken wurden also bereits vor etwa 5 Monaten angebracht und halten nach wie vor einwandfreipleasantry


    Die letzten Abende war ich wieder vermehrt am Werk und merke so langsam, dass meine Liebe zum Rohstoff Holz aus meinem früheren Leben im Allgemeinen und die zu diesem tollen Modell im Besonderen wieder entflammt und ich bin sicher, dass es hier nun wieder in kürzeren Abständen weiter geht.

    Die Beplankung erfordert allerdings sehr viel Zeit, aber macht, wenn man mal im Flow ist unglaublich Spass!

    Der aktuelle Bauzustand:


     


    Derweil findet sich auch der künftige Kommandant zu einer ersten Inspektion ein.



    Soviel für den Moment. Bis demnächst!


    Beste Grüsse

    Peter

    Bestellung ist schon raus! Bei meinem Buchhändler scheint es bereits erhätltlich zu sein, zumindest auf der HP. Bin mal gespannt, wann es da ist! Ich freue mich auf jeden Fall sehr darauf!!!


    Danke fürs Vorstellen!


    Beste Grüsse

    Peter

    Ahoi Bonden


    Sehr cooles Projekt, das bei mir auch seit kurzem in der Sammlung liegt.

    Allerdings hätte ich es einfach gebaut, ohne zu hinterfragen. Und siehe da, ich wäre prompt mal wieder in die Falle getappt und hätte zwar ein (hoffentlich) schönes Modell, aber ohne korrekten historischen Hintergrund zusammengeschustert.


    Und wie das so mit den Rawummsöhren von so viel Gewicht auf dem Oberdeck geht, das hat uns ja Gunkel in seiner Darstellung der Vasa-Geschichte erklärt :D (Kennt hier wohl jeder!)


    Nun lehne ich mich aber erstmal zurück, geniesse eine Hopfenkaltschale und freue mich über die Show!

    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Oeli


    Das sieht erstklassig aus! Und das Problem der Oberwanten-Jungfern kenne ich, allerdings in 1:96 und Karton....

    Aber traumhaft schön wird sie auf jeden Fall, Deine Phönix! Das Modell muss ich mir merken!


    Beste Grüsse

    Peter

    Wunderschön, Oeli!


    Ich hoffe, dass mich das motiviert, endlich wieder aktiver zu werden. Gesundheit, Geschäft, Corona und damit verbundene Lethargie erschweren mir derzeit etwas die Bastelei.


    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Oeli


    Natürlich wäre ich an vorderster Front bei denen, die Deine Rückkehr an den Basteltisch zelebrieren. Aber irgendwie bin ich aus der automatischen Anmeldung geflogen und habe das wohl Urlaubsbedingt nicht gemerkt.

    Wie ich Dich verstehen kann, auch ich habe so manchmal gehadert in den vergangenen 12 Monaten und habe mich nur mit Mühe an den Basteltisch begeben. Derzeit hänge ich wieder ähnlich durch. OK, gerade jetzt sitzen wir im Urlaub in einem netten kleinen Hotel in unserem schönen Heimatland, das wir eigentlich viel zu wenig kennen. Ich erhoffe mir aus diesem Kurzurlaub wieder zur Musse für Arbbeit und Basteleien zu finden.


    Der langen Rede kurzer Sinn: Schön, dass Du wieder da bist und uns mit Deiner Kunst beglückst. Insbesondere, da ich ja zwischenzeitlich auch beim Holz mit dabei bin und mich die Bausätze von Korabel ganz besonders interessieren.

    Viel Spass beim Wiedereinstieg, ich freue mich wirklich sehr, dass Du wieder aktiv bist!


    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Freunde


    Ja, ich hatte ja versprochen, mich hier auch zu räuspern, wenn ich denn durch bin. Ersteres habe ich, da Renzensionen nicht so mein Ding sind hinausgeschoben, das lässt schon ahnen, dass letzterers schon lange geschafft ist.


    Ich hatte das Buch definitiv überdurchschnittlich schnell durch, ich bin ansonsten ein Langsamleser. Aber hier ging es flott voran, da einfach die Geschichte sehr flüssig geschrieben, für einen Laien wie mich sehr gut verständlich ist und die Handlung abwechslungsreich und immer wieder spannend ist.

    Es ging mir aber ebenso wie Aga, dass ich einige Szenen gerne etwas länger und ausführlicher gehabt hätte. Insbesondere die Szene mit der Eroberung des Hafens (Der Name fällt mir grad nicht ein) und der Batterie oberhalb, das ging mir irgendwie zu einfach und zu schnell. Ein bisschen mehr Gegenwehr der Franzosen hätte der Geschichte nicht geschadet, finde ich;)


    Danke für die unterhaltsamen Stunden!


    In der Hoffnung auf eine Fortsetzung lese ich hier im Forum nicht mit.

    Für Band 1 gebe ich ebenfalls :4*:1/2 Sterne


    Beste Grüsse

    Peter

    Sehr interessant! Wie lange dauert eigentlich die Fahrt in 1:1?

    Und ja, die Frage des Gegenverkehrs stellt sich mir auch...


    Danke für den Link!


    Beste Grüsse

    Peter

    Mit dem Knick meinte ich einen Knick im Tau, wenn es durch das Soldatenloch runter zur Rüste läuft. ;)

    Schon verstanden, ein solcher Knick entsteht eben bereits durch die Führung des Falles vom Doppelblock am Eselshaupt durch das Soldatenloch am der Marsplattform. Ich gehe aber davon aus, dass das im Original nicht so war und heir einfach daher rührt, dass das alles nciht absolut Massstäblich dargestellt werden kann, 1:96 und alles unterbringen, das geht einfach nicht. Vlt. hätte ich da stilisieren und improviesieren sollen. Aber nun ist es so und ich bondne es nicht mehr:wf:


    Beste Grüsse

    Peter

    Vielen Dank Bonden! Nun, ich denke, das Gewicht ist beim Piekfall deutlich kleiner als beim Gaffelfall. Das Piekfall hat ja bereits einen "Knick" dadurch, dass der Block am Eselshaupt ja relativ nahe der Mars ist und das Fall zwischen MArsplattform und Schnaumast hindurchgezogen werden soll. Werde mir heute Abend die Varianten mal genauer ansehen. Das Belegen an einem Augbolzen nahe dem Mastfuss erschiene mir aber deutlich logischer. Ob mit oder ohne zusätzlichem Flaschenzug.


    Beste Grüsse

    Peter

    Mittlerweile ist die Gaffel an Bord.Etwas knifflig war das Durchziehen des Racks zwischen dem Schnaumast und dem Mast, aber irgendwie ging es letztendlich.



    Zuerst wird das Fall angebracht. Von einem Einscheibigen Block, der am Augbolzen oberhalb der Gaffelklaue eingehakt wird läuft das Fall durch einen Doppelblock an der Saling, zurück zur Gaffel und wieder durch den Doppelblock. Zuletzt wird die Tampe an der Nagebank am Mastfuss belegt.

    Das Piekfall wird wie im letzten Beitrag beschrieben über die Piek gelegt, durch einen Doppelblock am Eselshaupt, dann durhc den Block in der Mitte der Gaffel und wieder zum Eselshaupt geführt. Dieses Fall soll nun laut Schrage BB an der Rüste durch einen Augbolzen geschoren und dort belegt werden. Das kommt mir irgenwie ziemlich komisch vor, kann mir das jemand der Experten vielleicht genauer erklären?

    Nach dem Piekfall wird das erste vorbereitete Blockpaar für die Kreuzmars-Brassen über die Piek gelegt, anschliessend werden die beiden Brassen angelegt. Nach diesen folgt das Blockpaar für die Kreuzbram-Brassen und zuletzt die Geerden.

    Letztere bestehen aus einem Tau an dessen Enden jeweils ein Doppelblock eingespleisst wird. Sie wird um die Piek gelegt, dass die beiden Schenkel gleich lang sind. Auf Deck werden beidseitig je ein Block in einen Augbolzen gehakt. Mit einer Talje werden die Geerden steif gesetzt. Sie dienen dazu, die Gaffel "in den Wind zu stellen". Dann ist jeweils nur die Geerde auf der Lee-Seite steif gesetzt. Ist die Gaffel nicht unter Segel, so wird mit den Geerden die Gaffel in der Mitte gehalten.


     



    So viel für diesmal!

    Beste Grüsse

    Peter

    Hallo Angarvater


    Das ist eine schöne Interpretation. Was dagegen, wenn ich diese ev. so übernehme?


    Hallo Freunde

    Derzeit geht es langsam weiter hier. Das Ausrüsten der Rundhölzer nimmt sehr viel Recherche- und auch Bastelzeit in Anspruch. Zudem ist meine Bastelzeit derzeit etwas knapp bemessen, also einfach langsam Schritt für Schritt.
    Dabei habe ich als erstes die Gaffel getakelt.
    3 Paare Dempgordings-Blöcke, einscheibige Blöcke, an die ein Auge eingeknotet wird, werden jeweils mit einem Taukranz in genau definierten Abständen an die Gaffel gelascht.
    Ein Augbolzen wird direkt hinter der Gaffelklaue auf der Oberseite angebracht, an diesem wird dann der Block für das Fall eingehängt.

     


    In der Mitte der Gaffel wird an der Oberseite ein Block für das Piekfall montiert. Das Piekfall selber bereite ich auch vor, es wird später über das obere Ende der Gaffel gestreift. Auch bereits vorbereitet, aber noch nicht auf den Fotos sind zwei Blockpaare die ebenfalls über die Piek gestreift werden. Sie dienen der "Umleitung" der Kreuzbam- und Kreuzmarsbrassen.

    Das Rack bereite ich auch vor. Für die Klotjes verwende ich feine, ca. 1,3mm grosse Gummiperlen, die ich normalerweise im Geschäft brauche.


    Sie werden normalerweise verwendet um beim Aufziehen hochwertiger Steinketten auf Litzen zwischen die Steine eingeschlauft zu werden um die Steine vor gegenseitiger Beschädigung zu schützen. Als ich das letzte mal eine solche Steinkette aufzog fiel es mir wie Schuppen von den Haaren, dass sich diese perfekt für Klotjes eignen würden



    Fortsetzung folgt!

    der Begriff des "Peter Prinzips", das im Prinzip sagt, das Personen eine Position über ihre eignung hinaus befördert werden.

    Hat jetzt nichts mit der Sache zu tun, aber der Name gefällt mir. Ich selber tendiere auch oft dazu, mich eine (oder auch zwei, oder drei) Positionen über meine Eignungen hinaus zu befördern...Eben, das Peter Prinzip:lol:lol:lol

    Das danach auf-die-Schnauze-fallen wäre dann das _H-Prinzip:pf:

    OK, bin ja schon weg...

    Vielen Dank für alle Ideen und Tipps.

    Das mit der Geschichte gefällt mir! Komme dann ev. noch mit Detailfragen auf Euch zu, wenn es denn soweit ist!

    Angarvater: Tolles Modell! Die Flagge ist bei Deinem Modell schon gesetzt. Ist das realistisch oder künstlerische Freiheit?

    Bin derzeit dran, die Gaffel zu takeln. Schon hier eine Menge Arbeit, wie wird denn das erst bei den Rahen?:wf:

    Also bitte Geduld, ich bin nicht untätig:pf:


    Beste Grüsse

    Peter