Peter Urban - Marattha - König zweier Welten

  • Die Marattha Reihe von Peter Urban handelt von Wellingtons Zeit in Indien.
    In Romanform wird hier die Zeit zwischen seiner Ankunft in Indien als verschuldeter Oberst des 33. Regiment of Foot und der Schlacht von Assaye erzählt.
    Sehr detailverliebt und meines Wissens der Geschichte nach sehr akkurat erzählt.
    Das liegt wahrscheinlich daran, das Peter Urban der Künstlername einer britischen Historikerin, die zeitweise im NATO Stab arbeitete und regelmäßig militärhistorische Werke veröffentlicht. Ihr Schwerpunkt ist dabei das 17. &18. Jahrhundert und die napoleonische Zeit.
    Das Buch macht Spaß zu lesen. Leider ist es wie die anderen Romane von Urban nur als Kindle Ausgabe erhältlich.
    Daher auch nur 4 von 5 Daumen
    :th::th::th: :th:


    Wofür ich bisher keine Belege gefunden habe ist für die Figur der Charlotte, mit der Wellesley eine Beziehung anfängt und würde sie nicht erfordert werden eine Ehe eingegangen wäre.
    Sie dient zumindest als Erklärung dafür, warum Wellesley so hart gegen die Maratthen nach Seringapatam vorgeht.
    Spannend fand ich auch, alte Bekannte aus Sharpe wieder zu treffen. Anton Pohlmann ist eine historische Person. Hatte ich so nicht gedacht.



    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • In den historischen Anmerkungen der Autorin wird die Liebesgeschichte ihrer Fantasie geschuldet.
    Nun wo ich mit dem Buch durch bin muss ich sagen. Sehr gut, hat mir gut gefallen. Band 2 werde ich auch lesen.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Teilweise.
    Du kannst sie in 3 Teilen oder als Sammelausgabe je Roman kaufen.
    Ich habe die Sammelausgaben auf dem Pad.
    Alles andere finde ich Geldschneiderei.
    Die angegebenen Amazonlinks sollten zu den Sammelausgaben führen.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Hallo Leute, ich bin gerade auf diese Reihe gestoßen, als ich in Zeiten der Corona-Krise nach was Neuem suchte. Coole Sache. Wollte es hier posten, aber natürlich gibt es dazu schon einen Thread.


    Aber evtl. eine neue Nachricht: Es gibt sie jetzt auch als Taschenbuch!

    Schmiddie


    (ehemaliges Mitglied von Bolitho & Co. 1.0 und Bolitho & Co. 2.0, dort bekannt als Robert E. Lee; also von Anbeginn dabei...längere Zeit verschollen, jetzt nicht mehr ganz so aktiv, aber immer dabei geblieben!).

  • Ich verlasse jetzt erstmal, unter großen Mühen, den Wellesley und Indien, sonst geht es in der Werft garnicht mehr weiter.


    Kurz gesagt: vielen Dank für die Empfehlung. Nebenbei sind es schön viele Seiten!

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.

  • Ich habe den 1. Roman jetzt durch (mit Lesepause).


    Wirklich ein tolles Buch. Ich habe dazu eine Amazon-Rezension geschrieben, daher teile ich diese auch hier (auszugsweise): Der Roman ist m.E. absolut zu empfehlen. Vermutlich werden die Leser, die dieses Genre ohnehin mögen, bei diesem Roman noch mehr auf ihre Kosten kommen als historisch weniger interessierte Leser. Endlich einmal eine Romanreihe auf Deutsch zum Herzog von Wellington und besonders schön finde ich, dass auch Indien nicht ausgespart wurde.


    Ein historischer Roman muss meiner Meinung nach immer so geschrieben sein, dass man am Ende bei den nicht belegbaren oder fiktiven Passagen sagt "so könnte es gewesen sein" - und sich der Leser dazu nebenbei noch prächtig unterhalten gefühlt hat. Hier wurde das m.E. hervorragend umgesetzt. Auch die (Neben-)Protagonisten sind abwechslungsreich und detailliert ausgearbeitet. Der zweite Roman wird umgehend bestellt.

    Zur Buchfassung selber ist noch zu sagen, dass leider bei der Schriftsetzung einiges schief gelaufen ist. Zeilen werden auseinander gerissen, Absätze falsch getrennt und teilweise fehlen auch Wörter. Offenbar hat hier die Endkontrolle versagt. Zudem sind bei einigen wenigen Beschreibungen vom Sinn und Zweck her falsche Begriffe gewählt worden. Die Originale stammen dann wohl aus dem Englischen und wurden falsch übersetzt. Der Kenner wird es erkennen, der weniger historisch/militärisch fachlich vorbelastete Leser vermutlich nicht bemerken. Da diese letzten Punkte die Unterhaltung und Inhalt aber nicht schmälern, gibt es keinen Abzug von mir dazu.


    Ich freue mich schon auf den 2. Teil. Bis dahin widme ich mich mal wieder der Hornblower-Reihe...der muss einfach in regelmäßigen Abständen mal wieder gelesen werden. Ich habe ja die blaue, ungekürzte Reihe.

    Schmiddie


    (ehemaliges Mitglied von Bolitho & Co. 1.0 und Bolitho & Co. 2.0, dort bekannt als Robert E. Lee; also von Anbeginn dabei...längere Zeit verschollen, jetzt nicht mehr ganz so aktiv, aber immer dabei geblieben!).

  • Ichs habe alle Bände ale Ebook gelesen. Und mir hatten damals alle gefallen. Die falschen Begriffe nervten mich auch.


    aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“