U-Boot Museum Hamburg

  • Auch wenn es für die meisten ein alter Hut sein wird und es auch gar nicht unsere zeit betrifft, darf ich das mal hier hereinstellen.
    U-434-Tango Klasse, russisch also, falsch sowjetisch muss es heissen, Baujahr 1976.
    Musste sehr kurzfristig geschäftlich nach HH und auf einmal war 1,5 h Luft. Was macht man da? Miwula und Tampels lohnt sich bei 90 min nicht, das u Boot war grad vor der Nase also rein und total beeindruckt. Sachlich fachlich will ich gar nichts schreiben (um den Herrschaften nichts wegzunehmen), nur das praktische, die Segelorder, quasi, die soll hier stehen: http://www.u-434.de

  • Während des letzten Weihnachtstreffens waren wir da (auch mal wieder) an Bord. Irgendwie hatte ich es vom letzten Mal nicht so eng in Erinnerung. Wenn man sich vorstellt, wieviele Leute da noch an Bord waren, dann wird einem schnell klar, warum manche U-Bootfahrer bei/ nach Gefechten in solch einem Ding, ein Trauma wegbekommen haben.

  • Russentechnik ist nur halb richtig, wie man mir während der Führung erklärte, basiert die gesamte Technologie (Baujahr 1976) auf deutscher Technik, Stand 2.WK.
    Eng ist natürlich trotzdem, Euer Griffiths mit seinen 6 2/3 Fuss musste sich ganz schön strecken in den Luks, bei Seegang, unter Gefechtsbedingungen...

  • Beim WT war das mein erstes Mal in einem Sowjetischen U-Boot und ich muss sagen, dass es eigentlich genau der Vorstellung von dem Entsprach, was ich mit meinen paar Jahren als Sowjetische Technik darstellen würde: Eng, groß, viele Schrauben...noch mehr Schrauben, alles rein funktional und doch könnte man den Pott fast wieder in Betrieb nehmen. :D


    Einzig die Kennung U-434 nervt mich, sowie der miserable Museumsshop. :D Der Wäschecaptain hatte da einige Bilder gemacht, die wird er euch bestimmt nicht vorenthalten. :D

  • In Montana ist das Fliegenfischen super...


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • War gestern in diesem Hort menschenfreundlicher Atmosphäre und Lebensbedingungen.
    Fotos folgen. Wahnsinn wie eng und stinkig das Boot ist. Eigentlich hätten nur dreieckige Zwerge dort mitfahren dürfen.
    Wenn man dann vom Guide hört, das man als Offizier 16 Jahre auf solchen Booten verbringen musste, 10 Monate pro Jahr auf Fahrt, 2 Monate Urlaub, dann war man mit 55-60 Jahren fertig. Sparte die UDSSR noch die Rente für Ihre Helden...


    aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Und dabei lebten die Offiziere schon vergleichsweise luxeriös im Vergleich zur Mannschaft.
    In Saßnitz liegt ja HMS Otus, ein ehemaliges U-Boot der Royal Navy. Da sieht man dann schon deutliche Unterschiede, obwohl im Sozialismus ja angeblich der Mensch im Mittelpunkt stand.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Stimmt...


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.
    „Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“