Baubericht 2 Mast Schoner "Flying Fish" von Krick in M1:50

  • Da ich bei meinen Schiffen nicht mit solchen Decksplatten arbeite kann ich auch nur eine schwache Empfehlung geben. Ich würde, da die Platte ja schon fest eingebaut ist, den Weg des geringsten Arbeitsaufwandes nehmen. Soweit es aus den Bildern zu erkennen ist dürfte das Problem an der Platte liegen, und der Rumpf ansonsten symmetrisch sein. Dementsprechend würde ich die Platte anpassen.


    Aber das ist nur aus der Entfernung gesehen und gesagt.


    Wie auch schon Anubium sagte läst sich der Bug leichter beplanken wenn nicht nur das erste Feld gefüllt ist.

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.

  • Kommando zurück...Asche auf mein Haupt.... hailhailhail:wf:


    Es verhält sich genau anders...Das Deck ist auf beiden Seiten gleich breit. Nur dadurch konnte ich ja den Spantenversatz steuerbords erkennen.

    Es liegt also nicht am Deck, sondern an dem einen und anderen Spant, den ich auffüttern muß, ich werde das mit dicker Pappe versuchen, und dann sollte das Problem eigentlich Geschichte sein.

    Da sich dieses Mißverhältnis nur auf einer Seite zeigt, ist im Grunde bewiesen, das einzelne Spanten, steuerbords bereits von vornherein falsch dimensioniert waren. Am CNC kann es nicht liegen. Wenn, dann an der Bemaßung vorher.

    Aber, wie geschrieben, es sollte kein Problem sein, das auszugleichen. Ansonsten habe ich den gesamten Rumpf nochmal auf Rechtwinkligkeit ect. geprüft, und da ist alles bestens.


    Sorry an alle, ich war wohl in anderen Gefilden unterwegs...


    @Anobium und Angarvater

    Euren Hinweis, zusätzliche Füllungen für das spätere Beplanken einzuplanen, werde ich befolgen, denn ich habe auch bemerkt,wie stark die Kräfte da doch auf das Gerippe einwirken, beim Bearbeiten des Rumpfes, und es ist definitiv darüberhinaus eine Hilfe für einen sauberen Verlauf der Erstbeplankung. Da habt ihr recht. Sicher ist sicher. Ich werde aber nur einzelne Spant Zwischenräume füllen, und mir nicht soviel Arbeit machen, wie Du bei deiner Galeone Angarvater. Das ist mir dann doch zuviel des Guten für den kleinen Schoner.

    Danke euch beiden für den Hinweis.


    @ Peter_H

    schön, das Du dabei bist. Die Bauzeit wird dauern und sicherlich wird sich auch noch etwas finden lassen, wo Du mir dann einen guten Hinweis geben können wirst....Da bin ich sicher. Wichtiger aber, Du nimmst Anteil. Danke dafür!




    Es grüßt


    Cpt. Baltimore

    Werftbetrieb gestartet für 2-Mast Schoner "Flying Fisch" M1:50. Baumaterial und tüchtige Handwerker für den Start des Projektes nun in ausreichender Menge/Anzahl vorhanden. 3 Fässer Rum haben sich bereits eingefunden, um die Arbeitsmoral in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach Schichtende versteht sich!beer

    9 Mal editiert, zuletzt von Cpt. Baltimore ()

  • Sowas kommt nicht nur im Modellbau vor. Selbst große heutige Schiffe sind manchmal, auch werftfrisch, nicht besonders gerade und haben ganz schöne „Kurven“ . Das fällt einem erst dann mal auf, wenn man bezogen auf die Mitschiffslinie dran lang peilt.


    Im Age of Sail wird manches Mal von Kähnen fluchend berichtet, daß sie nicht geradeaus liefen, oder schon nach der Indienststellung einen leichten Katzenbuckel hatten.


    Ergo: so what?

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    Einmal editiert, zuletzt von Angarvater ()

  • Da sich dieses Mißverhältnis nur auf einer Seite zeigt, ist im Grunde bewiesen, das einzelne Spanten, steuerbords bereits von vornherein falsch dimensioniert waren. Am CNC kann es nicht liegen. Wenn, dann an der Bemaßung vorher.

    Bitte nimm auf gar keinen Fall Pappe! Ich weiß, dass unser Admiral auf das Material schwört, zusammen mit dem Grundstoff für Karton, ist es jedoch eine schlechte Wahl. Am einfachsten klebst Du vorgebogene Leisten auf den Spant. Ich hoffe, Du hast die fraglichen Bereiche noch nicht gestrakt.


    Wenn doch, fülle den ganzen Rumpf mit einfachem Holz und füttere dann die Spanten auf.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • oder schon nach der Indienststellung einen leichten Katzenbuckel hatten.


    Ergo: so what?

    "MEINE ERSTE BANANE" lieber Angarvater, soll es dann doch noch nicht werden. pleasantry

    Und damit hier nicht alle fluchend das Werftgelände verlassen, insbesondere natürlich ich, werde ich natürlich alles daran setzen, es besser zu machen.

    Sieht aber bereits gut aus. Habe heute noch etwas arbeiten können.

    Fotos folgen jedoch später.

    Dennoch nimmt dein netter Hinweis natürlich einiges an Druck raus, sodaß man sich entspannter ans Werk machen kann.


    @ Anobium Punktatum


    habe ich mir nachher auch gedacht und mir Unterbeplankungsleisten zurückgelegt.

    Biegen ist kein Problem. Das kann ich ganz gut. Danke für den Hinweis. War Intuition... :D


    Übrigens werde ich innen im Rumpf die Abteilungen, wo ich keine Füllstücke einsetze, im Nachgang, aber bevor ich den Rumpf endgültig verschließe, mit in Leim getränktem Zewa Papier innen an die Beplankung geklebt, verstärken.

    Habe ich damals bei der Bounty auch gemacht, und der Rumpf war nachher, wie Beton, so steif.


    Es grüßt

    Cpt. Baltimore

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  • Ahoi werte Anwesenden,


    für die nächsten Tage ruht der Werfbetrieb aus privaten Gründen, die leider keinen Aufschub dulden. nononono


    Heute jedoch haben meine Zimmerleute noch den Bauabschnitt "Spanten straken" zu unser aller und vollsten Zufriedenheit erledigt. Mir war dieser Abschnitt sehr wichtig und das wußten meine Werftarbeiter. grumble


    Jeder einzelene Spant ist jetzt perfekt an die danebenliegenden angepaßt sodaß der Plankenverlauf von Bug bis achtern in einer sehr schönen gleichmäßigen Linie verläuft. :huzzah:


    Viel Arbeit, aber das Ergebnis ist es allemal wert.


    Es grüßt und wünscht allen ein erholsames Wochenende fr44

    Allen anderen Werft Projekten wünsche ich weiterhin gutes Gelingen!!


    Cpt. Baltimore

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  • Ahoi nochmal werte Werftbesucher,


    ich konnte mir und auch meinen Zimmerleuten..(natürlich nach dem sonntäglichen Kirchgang und dem darauf folgenden Besuch der Schänke beer !!!...) heute doch noch 1 Viertelstündchen Zeit dazwischen abknapsen, da die meisten von ihnen in der Nähe des Werftplatzes ihr Lager bzw. ihre Unterkünfte aufgeschlagen haben.

    Durch diesen kleinen Zeitbonus war gewährleistet, das Vorbiegen der Unterbeplankung im Bugbereich bereits vollständig durchführen und abschließen zu können.


    10 Minuten wässern, einen Plankenbieger zur Hand und ohne Druck..(man sollte die Holzfasern nicht unnötig quetschen oder gar zerdrücken..) waren 20 Leisten in gerade einmal 7-10 Minuten vorgebogen.


    Ich kann jedem dieses kleine Handwerkzeug wärmstens ans Herz legen. Sicherlich gibt es preiswerte Alternativen mit Blechdose und Kerze ectpp, ich weiß. Aber hier einfach in die Steckdose stecken, 3 Minuten warten und dann ganz ohne Druck mit dem Kolben über die Leiste fahren. Den Biegeradius bestimmt man währenddessen durch leichten Druck mit der anderen Hand. Einfacher geht es nicht. fr18


    Vielleicht gelingt es uns noch, die erste Planke beiderseitig zu setzen. Ich werde die Tage dann berichten.


    Anbei Fotos vom Baufortschritt


    Es grüßt und wünscht einen entspannten Sonntag Nachmittag


    Cpt. Baltimore



    Ein Glas Wasser, 10 Minuten warten und der Anfang ist gemacht....


    20 Leisten Bugbereich vorgebogen.


    Ich habe mich im Nachgang dann doch gegen den berechtigten Hinweis von AnobiumPunctatum und Angarvater entschieden, weitere Füllklötze einzubauen.

    Warum, könnt ihr auf dem oberen Foto und dem unteren gut erkennen.

    Der Biegeradius, angepasst an die Rumpfvorgabe, ist gaaanz sachte und über die gesamte Rumpflänge von gerade mal knapp 40cm nirgendwo problematisch, sodaß hier die Spanten und natürlich auch Leiste auf Leiste als Klebefläche völlig ausreichend ist.

    Nirgendwo übermäßiger Druck, oder die Notwendigkeit, weitere Klebeflächen generieren zu müssen.


    Allen anderen Projekten wünsche ich, wie immer, weiterhin gutes Gelingen... fr18fr18


    Es grüßt

    Cpt. Baltimore

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  • ...der Anfang ist gemacht.


    In der nächsten Woche wird sehr wahrscheinlich weniger folgen, da Urlaub vorbei und Wiederaufnahme meiner Tätigkeit.


    Es grüßt :wink:

    Cpt. Baltimore

    Werftbetrieb gestartet für 2-Mast Schoner "Flying Fisch" M1:50. Baumaterial und tüchtige Handwerker für den Start des Projektes nun in ausreichender Menge/Anzahl vorhanden. 3 Fässer Rum haben sich bereits eingefunden, um die Arbeitsmoral in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach Schichtende versteht sich!beer

  • Ahoi Captain


    Sehr schöne Fortschritte!

    Ich denke für die Plankenbiegerei gibt es fast so viele Methoden wie Modellbauer! Deine gezeigte Art des Vorbiegens merke ich mir (wenn ich mich bis zu meinem nächsten Modell noch erinnern kann, man wird ja auch älter :pf:)

    Auch zum Thema Zwischenräume auffüllen wird bei fast jedem Modell diskutiert. Und ich bin da ganz bei Dir! Normalerweise überlegen sich die Konstrukteure eines Bausatzes etwas dabei und die Modelle werden meines Wissens in praktisch allen Fällen so wie es die Vorgabe sieht probegebaut. Auch bei den Kartonmodellen gehen da die Meinungen sehr stark auseinander.


    Der Anfang Deiner Beplankung gefällt mir auf jeden Fall schonmal sehr gut!

    Lässt Du alle Planken gleich breit oder werden sie an den Enden verjüngt?


    Beste Grüsse

    Peter

  • Moin, Kaptein!


    Ordentliche Arbeit!

    Ich bin mal auf Deine Erfahrungen mit den vorgebogenen Planken gespannt. Ich denke, daß Du darüber berichten wirst.


    Bei den Beplankungen gibt es eben, wie immer bei Konstruktionsarbeiten, diverse Wege.

    Ich bevorzuge derzeit eben die Füllmethode. Abgesehen von einem sich dabei ergebenden sehr festen Rumpf ersetzten die Füllhölzer die Erstbeplankung.

    Vielleicht gefällt mir diese Methode auch deshalb sehr gut, da ich relativ große Schiffe baue. Die Countess hat immerhin über alles gemessen eine Länge von 1200mm. Da ist mir ein sehr stabiler Rumpf schon wichtig.

    An sonsten: jede Methode die zum Ziel führt ist richtig.


    Cheerio!


    Angarvater

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  • Lässt Du alle Planken gleich breit oder werden sie an den Enden verjüngt?

    Ganz ehrlich Peter....bei der Unterbeplankung nehme ich`s, wie es gerade am besten passt.


    Für die sichtbare Beplankung später eine sehr gute Frage. Ich denke, dann werde ich möglichst nach realem Beispiel vorgehen, sofern ich das hinbekomme. Der Rumpf, bzw. das Schiff wird jedoch sehr wahrscheinlich in realem Zustand, also farbig von mir gebaut werden, aber es ist natürlich immer sehr schön, wenn man dennoch die Plankengänge sieht. Darum werde ich auch mit der Farbe nicht klotzen, sondern kleckern.


    Ordentliche Arbeit!

    Ich bin mal auf Deine Erfahrungen mit den vorgebogenen Planken gespannt. Ich denke, daß Du darüber berichten wirst.

    Vorab lieben Dank für das Lob. Ist natürlich immer willkommen.... fr18


    Ich verstehe leider deine Frage nicht wirklich. :hmm:

    Ich habe, bevor ich den Biegeradius festgelegt habe, natürlich diesen am Model ermittelt und erst dann gebogen.

    Praktisch funktioniert es bisher sehr gut und Du siehst ja an den neuen Fotos, das ich bald den Rumpf komplett schließen kann.




    Weitere Fotos, sobald die Unterbeplankung und der Heckspiegel soweit vorbereitet sind für die Sichtbeplankung.


    Bleibt gerne dabei. Ich freue mich über jede Reaktion, kann jedoch derzeit nur sporadisch am Modell arbeiten. Job und so.....


    Es grüßt in die Runde

    Cpt. Baltimore

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  • Ein weiterer Sonntag, ein weiterer Kirchgang und ein weiterer Tag, an dem ich meine Zimmerleute nach dem obligatorischen Besuch der hiesigen Schänke, dazu bewegen konnte, heute noch eine Schicht einzulegen und dafür den morgigen Vormittag nach eigenem Gutdünken zu gestalten. Natürlich mußte ich noch ein kleines Fässchen des guten Rums als Zugabe leisten.


    Die Unterbeplankung ist nun fertiggestellt....sieht immer ziemlich schlimm aus, als hätte man hier bereits das Modell versaut... :pardon:

    Ihr seht, ich habe fleißig gestückelt, um nicht unnötig viele Leisten unnützerweise zerschneiden zu müssen.


    Dann natürlich sämtliche Nägel entfernen und mit ersten sachten Schleifbewegungen mit 400er Textil Schleifpapier beginnen. Ich kann das teurere Textil Schleifpapier wärmstens für unsere Zwecke empfehlen. Es schleift und schleift und schleift.... Tolle Qualität.


    Hier nun bei der Arbeit....


    Weitere Fotos vom ersten Schleifprozess. Sieht immer heftig aus, von wegen Entlein und Schwan...


    Übrigens...um das Thema auch mal anzusprechen, da wohl jeder hier sein eigenes Rezept bevorzugt....

    Ich benutze ausschließlich Holzkleber, also Ponal, und schleife ausschließlich von Hand....

    Werftbetrieb gestartet für 2-Mast Schoner "Flying Fisch" M1:50. Baumaterial und tüchtige Handwerker für den Start des Projektes nun in ausreichender Menge/Anzahl vorhanden. 3 Fässer Rum haben sich bereits eingefunden, um die Arbeitsmoral in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach Schichtende versteht sich!beer

    Einmal editiert, zuletzt von Cpt. Baltimore ()

  • Nun zum Ende des ersten Schleifprozesses und dem Ergebnis, das mich im Grunde sehr zufriedengstellt hat.

    Ihr seht, das die Rumpfform hier wirklich in allen Richtungen einen sehr schönen Verlauf erhalten hat, und ich wohl sehr wenig mit Holzspachtel nacharbeiten muß.

    Hat mich überrascht und natürlich auch gefreut, das das Egebnis so gut geworden ist.



    Ich denke, mit diesem Ergebnis kann man arbeiten.


    Den Heckspiegel werde ich übrigens erst einsetzen und bearbeiten, wie natürlich auch die letzten 3 Beplankungsreihen nach oben hin als Schanzkleid, sobald ich mit den Schleifarbeiten komplett durch bin.

    Die Angst, mir mit umgedrehtem Rumpf und zuviel Druck, den Heckspiegel zu beschädigen, ist einfach zu groß.

    Also..kann erstmal warten.


    So das war es für`s Erste werte Interessierte und Gleichgesinnte.


    Beste Grüße, allen andere Projektinhabern weiterhin gutes Gelingen und einen schönen Rest vom Wochenende wünscht


    Cpt. Baltimore

    Werftbetrieb gestartet für 2-Mast Schoner "Flying Fisch" M1:50. Baumaterial und tüchtige Handwerker für den Start des Projektes nun in ausreichender Menge/Anzahl vorhanden. 3 Fässer Rum haben sich bereits eingefunden, um die Arbeitsmoral in die richtigen Bahnen zu lenken. Nach Schichtende versteht sich!beer

  • Gratulation zur Fertigstellung der Erstbeplankung. Sieht gut aus.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Das Ergebnis schaut nach dem ersten Schleifgang doch äußerst respektabel aus! fr18

    ~*~ "Und nun meine Herren, genug der Bücher und Signale." ~*~ Richard Earl Howe, 1. Juni 1794.

  • Vielen Dank für die netten und motivierenden Kommentare :danke:

    Heute noch ein kleiner zusätzlicher Bauabschnitt, nämlich Heckspiegel und Decksbeplankung.


    Der Rumpf benötigt außer demnächst im Heckbereich tatsächlich keinen Holzspachtel. Habe heute nochmal insbesondere den Heckbereich, den gesamten Kielbereich der Länge nach und den vorderen Bereich geschliffen, damit die Übergänge dort möglichst glatt sind und sich alles schön aneinander schmiegt.


    Habe dann doch bereits den Heckspiegel geklebt, da, wie geschrieben, der Rumpf sonst keine weiteren Schleifarbeiten benötigt.

    Heckbereich und Schanzkleid werden die nächsten Bauabschnitte sein.




    Dann gestern abend noch ein wenig gezeichnet, nämlich die Decksbeplankung mit passenden Stößen. Ist erstmal nur ein Entwurf.

    Ausgehend von Monfeld habe ich die Variante zweite Hälfte 19.Jhrh., also Plankenbreite <15,2cm und Plankenstöße 600-450-150-300-600cm M1:50 gewählt. Dort wo 600cm nicht möglich sind, dann bei 450cm begonnen, wo 450 nicht möglich sind mit 300cm gearbeitet, wo 300 nicht möglich, mit 150cm gearbeitet.

    So ergab sich dann das u.a. Muster.

    Jedes Deck natürlich für sich berechnet und immer ausgehend von der Mitte zu den Seiten. Also begonnen bei 600cm direkt neben dem mittleren blauen Plankengang. (Das wird übrigens ein etwas breiterer Plankengang laut Vorgabe)



    Und zu guter Letzt eine Richtigstellung.

    Ich habe natürlich nicht mit 400er Schleifpapier gearbeitet, sondern mit P80 von Bosch.


    Qualität ist top und Schleifgrade bis 1200 im Baumarkt verfügbar. Meine Empfehlung ganz klar fr18


    So, heute leider nur ein kurzer Besuch im Forum. Habe noch Projekte.


    Ab Mittwoch dann erstmal kurzer Baustopp, da nicht auf der Werft für ein paar Tage.


    Beste Grüße und ...bleibt alle gesund!!


    Es grüßt

    Cpt. Baltimore

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    2 Mal editiert, zuletzt von Cpt. Baltimore ()

  • Bei den schmalen Decksplanken des 19. Jh. reicht ein Dübel (Nagel) aus. Ich glaube nur bei den Stößen wurden zwei verwendet.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
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  • Bei den schmalen Decksplanken des 19. Jh. reicht ein Dübel (Nagel) aus. Ich glaube nur bei den Stößen wurden zwei verwendet.

    Meinst Du die Planken, welche ich mit 2 diagonal liegenden Dübeln eingezeichnet habe?

    Die Planken waren lt. Monfeld 15-10cm breit zweite Hälfte 19Jrh. Leider habe ich noch kein Foto gesehen, das die Decksbeplankung (Dübelung) eines Schoners zeigt. Wer da was weiß....gerne Hilfestellung!


    AnobiumPunctatum...Guter Hinweis und danke dafür!


    Das grundsätzliche Verlegemuster 600-450-150-300-600cm sollte wohl so, wie ich es gezeichnet habe, auch historisch vertretbar sein, oder denkt ihr, da liege ich falsch??

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  • Genau jene. Für englische Schiffe des 18. Jahrhunderts gab es dazu Regeln, wie es bei amerikanischen Schonern des 19. Jh. aussieht weiß ich nicht. Wenn Du Holzdübel verwendest, sind die Dübel je nach Technik zwischen 0.5 und 0.8mm stark. Bei 3mm breiten Planken passen zwei Dübel fast nicht. Du musst für das Verlegeschema auch eine theroetische Balkenlage und -breite berücksichtigen. Wenn das Deck Grätings besitzt, enden diese auf den Decksbalken.

    Am besten machst Du dir zuerst Gedanken über die Lage der Balken und anschließen über das Verlegeschema. Wenn es von der Länge der Planken nicht nötig war, wurden auch keine Planken gestückelt.

    Gruß Christian


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