HM Brig-Sloop Speedy 1:64, Vanguard Models

  • Vielen Dank Christian!

    Du hast recht, da ist gewiss noch Luft nach oben. Die Abschlüsse zum Bug hin sind suboptimal, da werde ich noch einiges zu spachteln und schleifen haben.

    Was den Verlauf angeht, so muss ich allerdings zu meiner Verteidigung auch sagen, dass ich mich zumindest da nach der BA gerichtet habe (ist ja meine erste Beplankung auf diese Weise) und mich auch strikt an die Vorgehenseweise gehalten habe.

    Ich hänge Dir noch ein Foto des Belegexemplares aus der BA an.


    Die Vorgehensweise weicht da ziemlich von dem von Dir angehängten (vielen Dank auch!) Tutorial ab. Auch werden nach der BA von Vanguard die Planken jeweils lediglich gegen die Enden hin verjüngt.



    Vor der Zweitbeplankung werde ich mich aber nochmals genau mit der Sache auseinander setzten!


    Beste Grüsse

    Peter

  • schöne Werkstatt. Meine müsste ich erstmal ausmisten...

    Und im Keller ist es auchnicht so nett...


    aga

    Gentlemen, when the enemy is committed to a mistake, we must not interrupt him too soon.

    Adm. Horatio Nelson

  • Auf dem Foto sieht es doch deutlich weniger schlimm aus, ale es gestern den Eindruck gemacht hat. Die meiste Arbeit hast Du bei den beiden unteren Planken. Diese sind nicht gut angepasst. Wenn sich Planken hochstellen, ist es eigentlich immer ein untrügliches Zeichen, dass etwas nicht passt. Meistens sind sie an der Stelle zu breit oder nicht gut vorgebogen.

    Wenn Du alles sauber geschliffen und gespachtelt hast, hast Du trotzdem eine ausgezeichnete Grundlage für die Zweitbeplankung. Bei meinem Modell ist nur eine einfache Beplankung vorgesehen. Daran habe ich mich noch nie probiert.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Ich kann Bondens Statement nur unterstreichen. Zudem kann man, was ich sowie solche Arbeiten anliegen, mache, auch deutlich stärkere Hölzer damit biegen. Die Verfahrensweise ist vom Hersteller sehr gut beschrieben und bedarf keiner Ergänzung.


    Angarvater

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.

  • Hallo Leute


    Entgegen meinem Vorhaben, den Rumpf dieses Wochenende zu schleifen, kam es anders. ich habe mir bei einem heftigen Schlittel-Unfall Gequetschte Rippen und diverse Prellungen von fast Oben bis unten zugezogen und bin daher derzeit ziemlich eingeschränkt, was bastlerische Aktivitäten angeht. Aber es hätte deutlich schlimmer kommen können, zum Beispiel, wenn ich keinen Helm angehabt hätte!

    Also Leute, beim Schlitteln IMMER Helm tragen!!!


    Bis demnächst, beste Grüsse

    Peter

  • Autsch, gute Besserung Peter. Bei dem Schmuddelwetter hier, hat man gar keine Lust mehr raus zu gehen.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Herzlichen Dank Euch allen für die Genesungswünsche! Da fühlt man sich doch gleich etwas mit Wärme umgeben:sun:

    Es wird noch etwas dauern, aber da ich ab nächster Woche ohnehin staatlich angeordnet kürzer treten muss (gut-schweizerisch selektiver Lockdown) kann ich mich ja dann noch etwas intensiver pflegen...blackeye


    Beste Grüsse

    Peter

  • Ahoi Seeleute


    Die Zwangspause ist vorbei, meine Rippen lassen Schleifarbeiten wieder zu. Hat länger gedauert, als ich dachte...

    Erstmal aber noch zum Plankenbiege-Werkzeug. Ich habe mir das Ding bestellt, dazu auch ein kleines Modellchen, das ich voraussichtlich dazwischen schieben will, um den Umgang mit dem neuen Gerät zu üben und vor allem, das ganze Beplanken etwas besser in den Griff zu bekommen. Ich will die Speedy nicht aus Ungeduld versauen!


    Nun aber zur Speedy:

    Zum Schliefen des Rumpfes habe ich mir verschieden stark geundete Buchenholz-Kötze zugerichtet und diese mit Klettband beklebt.

    Von einer alten Maschine liegen noch ungebrauchte Schleifronden, die mittels Klett auf die Scheibe geklebt werden rum. Diese kann ich nun gut gebrauchen. Der Vorteil dieser Schleifklötze ist der, dass sie durch das Klett etwas weich, aber mit harten Kern sind. Sie sind super um unterschiedliche Rundungen zu schleifen.


     



    Ja, es gibt einiges zu schliefen. Aber ich nehme mir die Zeit, damit der Rumpf eine saubere Grundlage für die Zweitbeplankung bilden wird.

    Bevor es an den Feinschliff geht, werden die überstehenden Planken am Heck bündig abgetrennt, damit der HEckspiegel ebenfalls sauber geschliffen werden kann.


    Im Heckbereich soll der Steven bis auf eine Dicke von 1,5mm runter geschliffen werden. Damit er nach der Zweitbeplankung sauber mit dem Ruder fluchtet. Das ist eine ziemliche Arbeit, da schon der Steven selber dicker ist und dann noch beplankt. Und es soll ja nicht so sein, dass einfach die letzten paar mm auf diese Dicke runter geschliffen werden, sondern so, dass es eine saubere Linie gibt. Mit Geduld, Schmackes und viel Schleifpapier wird das aber!:)


     



    Zum Schluss wird der Rumpf noch mit 120er und dann mit 180er Schleifpapier handish überschliffen.


    Soviel für heute!


    Beste Grüsse

    Peter

  • Das sieht prima aus. Ich kann auf den Bildern keine Stellen erkennen, die Du noch spachteln musst.

    Danke für den Tip mit den Schleifklötzen und dem Klett.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."