• Ich stelle hier mal einen Baubericht über ein zum Age of Sail passendes Projekt anderer Art ein. Baubericht kann man so nicht sagen, muß heißen "Stickbericht ".


    Das Schiff. Es handelt sich um die USS Niagara die 1812 zusammen mit fünf anderen Briggen auf Weisung und unter Leitung von Oliver Hasard Perry während der Auseinandersetzung zwischen Großbritannien und den Vereinigten Staaten um den Lake Distrikt gebaut wurden.


    Die Niagara wurde 1813 versenkt, 1913 gehoben und 1988/ 90 wieder seetüchtig gemacht und segelt als Nationales Denkmal von ihren Heimathafen Erie aus.


    Lady Angarvater fand im Internet ein Stickbild dieses Schiffes, und hat jetzt begonnen es zu fertigen. Hier eine Vorschau auf das was entstehen wird.



    Hier nun ein Blick in eine andere Art von Werft.




    Best regards


    Angarvater

    To the optimist, the glass is half full.
    To the pessimist the glas is half empty.
    To the engineer, the glass is twice. As big as it needs to be.

  • klasse. Coole Sache.
    Soll es dann ein Wandbild oder Kissen werden?


    aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“


  • Dear Sir,

    Ihre Ladyschaft zeigt sich erfreut.


    Es wird ein Wandbild.

    Wäre ja auch zu schade den allerwertesten darauf zu betten...


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Da das Stickbild so vielversprechend aussieht habe ich mich mal auf die Recherche nach Bauplänen gemacht. Das Museum in Erie empfiehlt welche eines Herstellers in Florida. Mal sehn was der Versand kostet. Alles andere lies sich im Shop erfragen.

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  • So, der Versand der Pläne würde 26 US Dollar kosten. Aber wie ich das schon mehrfach mit US Firmen erlebt habe gibt man einen Rabatt von 10 Dollar auf den Preis des Planes und 8 Dollar auf den Versand. Somit kostet das Ganze 57 Dollar, und das ist

    kaum mehr als wenn ich einen ähnlichen Plan hier auf das entsprechende Maß vergrößert ausdrucken lasse.


    Also lange Rede kurzer Sinn: die Pläne sind geordert und jetzt gibt es zwei konkurrierende Projekte nach der GH.

    Entweder eine Viermast Galeone aus der Tudorzeit (so vomTyp der Revenge) oder eine Brigg aus dem 19.Jahrhundert.


    Also: die GH muß zügig fertig werden. Die Helling wird für den nächsten Neubau gebraucht.


    Cheerio!


    Angarvater

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  • Ich habe gerade nach Bildern des Modells von ModelExpo gegoogelt. Eine schöne schnittige Brigg. Auch wenn ich die große Galeone interessanter finde, freue ich mich über einen Baubericht zu dem schmucken Schiff.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Trition, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Welches Schiff als Nächstes auf die Helling kommt hängt nur davon ab welche Pläne als erstes zur Verfügung stehen. Genauer gesagt: darf mein bevorzugter Copyschop vor der Lieferung aus den USA die Zeichnungen auf Ausführungsgrösse ausdrucken geht die Galeone als erste auf die Helling.


    GH wird nächste Woche abgeliefert, dann wird die Werft ein wenig umgeräumt, und dann muss das nächste Schiff auf Kiel gelegt werden.


    das Problem liegt nur in der Vergrösserung der Zeichnung der Spanten. Um in 1:48 zu bauen müssen die Zeichnungen mit dem Faktor 1,38 vergrößert werden. Das passt nicht auf meinen A4 Kopierer. Mal sehn, wenn beide, Copyshop und US Verlag nicht liefern können werde ich die Spanntenrisse in zwei Teilen vergrößern.


    Aber erstmal abwarten.


    Mein Lieblingsmassstab 1:33 würde allerdings zu einer Rumpflänge von 1,7m bei der Galeone führen. Mit Besegelung wäre das dann schon ein mächtiges Trumm von Modell. Das bekäme ich dann nur sehr schwer aus der Werft, und es braucht einen so großen Liegeplatz, dass das nicht mehr im Haus zu praktizieren wäre.


    P.s. Die Niagara ist zwar ein schmuckes Schiff, sie zu bauen dauert aber nicht so sehr lange im Verhältnis zum Aufwand beim Bau der Galeone.

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  • Ich könnte Dir auch anbieten die Pläne auf A3 zu drucken. Ich habe allerdings keinen A3 Scanner. Nach welchen Zeichnungen willst Du die Galeone bauen? Höckel? Hast Du mal im anderen Forum nach der Rekonstruktion geschaut? Das könnte auch ein interessanter Ansatz sein.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Trition, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Vielen Dank für die Hilfsangebote.


    Gerade hat mir ein Nachbar gesagt, daß er sowohl einen Scanner als auch einen Drucker in A3 hat und ich das da ausdrucken kann. In dem Fall zählt die räumliche Nähe mehr als die Zugehörigkeit zur selben Reederei.


    Ich will die Pläne von Kirsch aus „ die Galeonen“ verwenden. Inzwischen habe ich mich an diversen Stellen in Richtung Pläne für so ein Schiff umgesehen und habe keine wesentlichen Abweichungen gegenüber der kirschschen Rekonstruktion gefunden.

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  • traut sich ganz schön was der liebe Angarvater ...

    :loriot


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Welches Schiff als Nächstes auf die Helling kommt hängt nur davon ab welche Pläne als erstes zur Verfügung stehen.

    Lieber Bonden, um ihre Ladyschaft zu zitieren: Eine leere Helling in Angarfathers Dockyard? Das geht doch überhaupt nicht.😊😊


    Sber wie schon zuvor gesagt, ohne Pläne lässt sich kein Schiff bauen, und nach Mitteilung der Amerikaner sind die Pläne für die Niagara seit drei Tagen in der Post. Ergo, abwarten, zumal der Copyshop derzeit für derartige Arbeiten drei Tage Wartezeit kalkuliert.


    P.s. Bei der Niagra könnte ich bei den Takelarbeiten mal wieder den Staub vom Schrage pusten und brauchte nicht in diversen dubiosen Quellen nach den möglichen Verfahrensweisen des 16. Jahrhunderts suchen.😁😁


    Best regards


    Angarvater

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  • P.s. Mein Nachbar, der sich ja angeboten hatte mir mit seinem A3 Scanner auszuhelfen kommt jetzt auch nicht weiter, da A3 nicht ausreicht. Fürs Ausdrucken schon garnicht. Die machen so etwas mit einem Plotter. Für die Spantenrisse ginge A3 schon, der Rest ist halt deutlich größer. Daher die Auskunft vom Shop: Wir machen das, dauert aber mindestens drei Tage.


    Also, abwarten.

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  • Willst Du damit selber in See stechen? So gross wie das wird.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Nicht wirklich.


    Die Galeone würde über Alles so circa 1,50m lang werden. Nur zum Vergleich, meine Agamemnon ist 1,4m lang.


    Und so nebenbei gesagt, alles was in See gehen kann und unter 100m lang ist, ist mir für große Fahrt zu klein. Deshalb kann ich nur kopfschüttelnd und bewundernd an den Mut der Seeleute wie Drake denken die mit so einem Bötchen wie de GH rund um die Kugel gereist sind. Auch wenn sie es nicht anders kannten, welch Mut und welches Stehvermögen!

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  • Die Pläne für den Bau sind bis heute noch nicht eingetroffen. Scheint ein ziemliches Problem mit Lieferungen aus den Staaten zu geben.


    Aber egal, Mylady hat ihre Niagara fertiggestellt, und das Schiff hat seinen Platz gefunden.





    Cheerio!


    Angarvater

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