Wilder Perkins

  • Ein abgeschlossenes Sammelgebiet stellt, leider, dieser Autor dar. Er verstarb viel zu früh, vor einigen Jahren, hat uns aber drei Bändchen dagelassen, die vor allem als maritime Kriminalgeschichten bekannt sind. Mir gefällt der Autor für seine liebevoll gestalteten Prototypen, die bei aller historischen Genauigkeit modern und zeitlos daherkommen.


    Das verschollene Schiff
    Unter königlicher Flagge
    Im Auftrag der Krone


    Es wird einige Zeit in Anspruch nehmen diese drei Bücher hier vorzustellen, aber die Victory (um beim Thema zu bleiben) wurde auch nicht an einem tag erbaut.

    'Man muss das Unmögliche veruchen, um das Mögliche zu erreichen' Herrmann Hesse

  • Wobei man durchaus sagen kann, das, auch wenn ich gerne noch mehr Bände aus der Feder des Autor gelesen hätte, die Reihe durchaus rund und vollendet wirkt. Es ist also fraglich, ob da überhaupt noch weitere Bände geplant waren.

    George N. W. Cavendish-Bentinck (M.O.R.N.)

  • Der verehrte Herr Kollege aus Thüringen trifft den nagel auf den Kopf!
    Ein Zitat was wahrscheinlich alle kennen, kommt asu dem ersten Band, 'Das verscholllene Schiff' S.272:
    "Ich mache von meinem Recht Gebrauch, meine Untergebenen zu ärgern, und zwar wann es mir beliebt"

    'Man muss das Unmögliche veruchen, um das Mögliche zu erreichen' Herrmann Hesse

  • Ich glaube, da hätten durchaus noch andere Bände folgen können.
    Die beginnende , keimende Liebe zu der älteren Witwe fängt ja auch gerade erst an.
    Hätte die Reihe gerne weitergelesen. Leider ist Perkins zu früh verstorben.
    Das reizvolle der Serie war ja die Story abseits der grossen Kämpfe oder Schiffe, sondern das betuliche heimatliche England.
    Das ganze gemischt mit Kriminalfällen. Schön.


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Klar, hätte die Serie fortgesetzt werden können (der Autor hatte echt eine gute Schreibe, oder einen hervorragenden Übersetzer), so dass auch ich gerne noch mehr gelesen hätte. Aber die drei Bände sind in sich abgeschlossen.


    Davon abgesehen: Historische Kriminalfälle mit Blick in die Gesellschaft des (vor)victorianische England sind eigentlich immer lesenswert. Verdammt, wieso habe ich eigentlich noch nicht Doyle gelesen?

    George N. W. Cavendish-Bentinck (M.O.R.N.)