HMS Triton, 1773 -Versuch einer Rekonstruktion

  • Leider war meine Konstruktion falsch, wie mir Alexander im AK Forum mitteilte. Die Kante am Übergang zwischen Stem und Knee of the Head gab es nicht. Es gibt eine Zeichnung in Steels Naval Architecture, die dieses Detail zeigt. Leider fehlt das Buch in meiner Bibliothek und ich habe die Vorgehensweise, welches D. Antscherl bei der Swan-Class verwendet hat, übernommen. Also zurück auf Anfang und einen neuen Steven gebaut.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."

  • Bonden

    Hat das Label auf Eis gelegt hinzugefügt
  • Nach eineinhalb Jahren Pause ist es Zeit für ein kleines Update. Letzten Monat ist mein Einsatz in den Niederlanden und auch die Arbeit im Homeoffice zu Ende gegangen. Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich mal wieder auf das Büro freue.


    Zusätzlich habe ich mir im Sommer einen Traum erfüllen können und mir eine "kleine" CNC-Fräse gekauft.

    Da meine kleine Werft ab Ende des Jahres wieder ihren Betrieb aufnehmen kann, war es Zeit für eine Bestandsaufnahme.


    1. Maßstab

    Ursprünglich hatte ich geplant, das Modell im Maßstab 1/48 zu bauen. Mittlerweile tendiere ich jedoch dazu, in 1/36 zu arbeiten. Ich möchte gerne die Spantkonstruktion zeigen. Im kleineren Maßstab sind die Feinheiten und unterschiedlichen Stärken der Spanten nicht mehr zu zeigen. Nachteil dieser Entscheidung ist, dass der Rumpf rund 30 cm länger wird.


    2. Spantzeichnungen

    Beim Aussägen der Spanten von Hand bin ich ursrpünglich von einer Bautoleranz von +/- 1mm ausgegangen. Für die Spantsärke sind in der Literatur nur wenige Maße angegeben. Alle übrigen Werte müssen interpoliert werden. Bei der genannten Bautoleranz reicht es aus, die Linien mit einer Genauigkeit von +/- 2/10mm zu zeichnen.

    Mit meinem neuen Spielzeug kann ich deutlich genauer arbeiten und muss daher später weniger schleifen. Allerdings müssen die Zeichnungen die höhere Genauigkeit auch unterstützen. Also musste ich noch einmal zurück an mein CAD und meine Spantzeichnungen anpassen.

    Mittlerweile habe ich alle Parallelspanten neu gezeichnet:


    Nach Fertigstellung der Kantspanten, kann ich anfangen, die Bauteilzeichnungen für die CNC-Fräse abzuleiten.


    3. Nebenprojekte

    Das Thema ist eigentlich meine größte Baustelle. Ich habe zu viele Modelle und Projekte im Kopf. Daher neige ich dazu mich bei Problemen ablenken zu lassen und einfach an einem anderen Modell weiter zu arbeiten. Ich weiß nicht, ob ich es schaffe, aber ich habe alle Nebenprojekte eingemottet oder auch rückgebaut.
    Anders werde ich es wohl nie schaffen, mein Traummodell fertig zu stellen.


    Soweit für heute. Ich hoffe ab Januar wieder regelmäßig über den Bau berichten zu können.

    Gruß Christian


    In der Werft: HMS Triton, 1773
    "Behandle jedes Bauteil, als ob es ein eigenes Modell ist; auf diese Weise wirst Du mehr Modelle an einem Tag als andere in ihrem Leben fertig stellen."