Weihnachten auf See im Laufe der Jahrhunderte

  • Ich muss mal schauen, ich habe ein Buch mit Bräuchen auf See.
    Irgendwo hatten wir das sogar mal besprochen...


    Aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“

  • Das wäre super!
    Hintergrund: Das diesjährige Frühjahrssegeln mit der Hendrika Bartelds hat, wie jedes Jahr, ein Motto für die Bordparty. Ihr ahnt es, richtig - das Motto heißt "Weihnachten". Ich vermute, dass die Temperaturen Mitte
    April auf dem IJsselmeer und der Nordsee die entsprechende Stimmung von selbst aufkommen lassen. :D Aber bei Sonne und Sommerwetter kann ja schließlich jeder segeln. :whistling:
    Als Mitglied im Orga-Team habe ich es u.a. wieder übernommen, einen interessanten historischen Abriss für die Bordzeitung zu schreiben - was liegt näher, als über Weihnachten auf See im Laufe der Jahrhunderte,
    dachte ich mir. Ich merke aber, dass die Informationen da doch eher dürftig sind. Aber ich krieg das schon irgendwie hin - und hier geht es ja nicht um eine hochwissenschaftliche Abhandlung, sondern um einen
    unterhaltsamen, wenn auch dennoch lehrreichen Beitrag zum Thema. ^^

  • Leider nur auf Englisch von Robert Alan (Royal Canadian Navy):



    Kurz zusammengefasst: Da man heutzutage bestrebt ist, Weihnachten zu Hause zu feiern, wählt man für das Christmas Dinner einen passenden Tag vor dem 25. Dezember. Die Grundidee des Dinners geht auf einen alten römischen Brauch zurück, nach dem die Hirarchie vorübergehend auf den Kopf gestellt wurde. Bei der Navy besteht er darin, dass der Kommandant und der rangniedrigste Seemann für die Dauer des Dinners die Plätze und Ränge tauschen (natürlich nur soweit es das Dinner betrifft). Die Offiziere und anderen Vorgesetzten servieren der Mannschaft das Dinner.


    Das habe ich übrigens auch schon bei Alexander Kent gelesen.

    Glück hat meistens der Mann, der weiß, wieviel er dem Zufall überlassen darf. (C.S. Forester)

  • Wir hatten früher mal eine Musikkassette von Freddy Quinn. Weihnachten auf hoher See. Von den Liedern mal abgesehen wurde auch etwas erzählt. Ich kann mich aber nur noch daran erinnern, dass der Baum schon Monate vorher an Bord genommen wurde.

  • Weiss nicht mehr wo ich das mal gepostet hatte: Weihnachtsbaum werfen Hamburger Hafen


    aga

    John Duckworth: „Besansegel brassen; lasst ein Boot runter, ein Schwein ist über Bord gegangen; mein Schwein – Schwein ersäuft“.„Es ist unser Schwein!“ stammelt der Midshipman
    Was – Was! Ihr Schwein: Kurs halten ... wegen eines Schweines dürfen wir doch kein Menschenleben gefährden...“